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27.02.2001


    
Rosenmontag: RTL-Extra zeigte "UFO-Deppen im TV"

Beschämende Selbstdarstellung voller ufologischer Dümmlichkeiten

Am Rosenmontagaabend, den 26.Februar 2001, zeigte das RTL-Magazin EXTRA in einer Spezialausgabe auch einen Einblick in die "ufologische Amateurwissenschaft" - und 2,82 Millionen Zuschauer (13,7 % aller TV-Seher an diesem Abend!) bekamen einen Insiderblick in die UFOlogie geliefert. Der 5-Minuten-Beitrag wurde zwar schon anno 1997 ausgestrahlt, besaß aber nach wie vor Aktualität, wie jegliche infantilen Selbstentblössungen der UFO-Gemeinde auf diversen UFO-Foren nachweisen und was selbstredend ist. An einem Band wurde vor der Kamera einfach nur "selbstüberzeugter" Unfug und Blödsinn auf einer UFO-"Konferenz" von den Glaubens-Überzeugten geliefert, nachdem Reporter des Magazins einen mit grüner Phosphorfarbe angemalten Mittagstischteller am mondhellen Nachtimmel im Frisbee-Verfahren zum "Segeln" brachten und dabei filmten. Als dann ein Reporter noch direkte Hinweise über die tatsächlichen Hintergründe des Fakes gaben, versteigerten sich die zu sehenden UFO-"Fachleute" immmer tiefer in ihre, ja man muß sagen: SPINNEREIEN.

Sorry, liebe UFO-Freunde des Fantastischen, das war ein (wenn auch ungewolltes) Eigentor. Darüber wird die Gemeinde wohl stillschweigend hinweggehen, während knapp 3 Millionen TV-Zuschauer nun von der UFOlogie (egal mit welcher Ausrichtung) den Eindruck mitbekamen, dass da nur "UFO-Deppen" als Schüler des Heiligen Spekulatius rumlaufen.

UFOlogen und UFO-Freunde, daher ein wertvoller Tipp: Lieber schweigen und den Mund halten (was natürlich auch analog für deren Auftauchen auf diversen UFO-Foren gilt!), als sich fortlaufend so zu blamieren. Rhetorische Schönfärbereien und das Verdrehen von Faktenlagen bzw die Verlagerung der Diskussion auf irrelevante Punkte der Dummerhaftigkeiten nützt da nichts, weil jeder normale Mensch mit gesundem Menschenverstand dies alsbald erkennt. Ihr macht euch nicht nur unglaubwürdig, ihr seit es bereits! Und daher liegt die UFOlogie auch in einer Talfahrt, selbstverschuldet. Wer dies nicht einsehen will, dem kann man nicht mehr helfen.

Ein Glück, das ich kein UFOloge bin.

Werner Walter, [email protected]


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