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15.02.2001


    
In den letzten Nächten: UFOs über Deutschland

Die Königin der UFOs läßt auf sich achten

Wunderschön steht sie in diesen Tagen bei Anbruch der Abenddämmerung bei unbewölktem Himmel hochoben im Südosten - unsere interplanetare Schwester, der Planet Venus. In UFO-Forschungskreisen auch als "Queen of the UFOs" bekannt, weil eine satte Anzahl von UFO-Meldungen auf sie zurückgehen. Ja, manchmal sind UFOs wirklich außerirdischer Natur.

Allein in diesen Tagen erreichten die deutsche UFO-Meldestelle in Mannheim (0621-701370) u.a. folgende Berichte hierzu: Zunächst sah eine Dame aus Hanau bereits seit drei Tagen ein "UFO" immer nach Beginn des Sonnenuntergangs (im Westen) am blauen Himmel glänzend auftauchen. Perpflex darüber, welcher "Himmelslampion" da still und dominant am Himmelsgewölbe steht, berichtete sie am Mittwochabend Werner Walter live von ihrer Observation, ein seltenes Ereignis für einen UFO-Phänomen-Forscher. Sie beobachtete die Erscheinung mit einem handelsüblichen Feldstecher und konnte "diverse Farbveränderungen wie Laufbänder an ihrer Unterseite" ausmachen. Irgendwie habe sie auch augenblicklich auftauchende "regenschirmartige Strukturen" darüber wahrgenommen, die aber immer wieder verschwanden. Dieses Objekt hatte die Frau in den letzten Jahren schon mehrfach gesehen gehabt. Nach einer halben Stunde der aktuellen Observation beschrieb die Dame wie dann eineinhalb Handspangen links versetzt davon "die ersten Sterne" in einer groben Dreiecksanordnung auftauchten - und "die viel schwächer und kleiner sind, als das UFO". Und genauso war es dann auch, alles astronomisch völlig normal und von einem UFO weit und breit nichts wirklich in Sicht. Verwundert lachte die Zeugin auf, als sie über die realen Hintergründe des himmlischen Phänomens aufgeklärt wurde. Ja, von der Venus als Morgenstern wußte sie, nur nicht, dass die ehemalige "Schwester der Erde" alle halbe Jahre auch als Abendstern zu bewundern ist.

Und in Crailsheim machte sich eine Familie gar auf der zur "UFO-Jagt" per PKW, als sie genau das selbe astronomische Objekt als solches nicht erkannten und in ihm einen "silbernen Ball, der golden glänzte" erkannte, "heller als der Mond, aber viel kleiner und völlig alleine am Himmel stehend". Wieder hoch oben im Südwesten ab 18 h. Nachdem eine halbe Stunde vergangen war und die Erscheinung dabei unmerklich hinter den gegenüberliegenden Häusern "herabgekommen war" beschloßen Ehemann und Sohn der Familie via PKW mal dorthin zu fahren, um zu sehen "was da los ist". So fuhren sie geraume Zeit der immer tiefer sinkenden Lichtkugel auf einer Landstrasse zum Nachbarort nach. Unterwegs hielten sie an, um mit einer Polaroidkamera das Phänomen zu fotografieren. Leider war der Film überaltert und die Bilder wurden nichts. Alsbald war das Gebilde "uneinholbar verschwunden". Zuhause inzwischen rief die Ehefrau eine Freundin an ort an, um sie über das Objekt zu unterrichten. Ja, auch diese hatte soetwas "komisches" bei Einbruch der Abenddämmerung schon einige Male in den letzten Tagen gesehen gehabt, sich aber nichts weiter dabei gedacht. Nun, nachdem sich die Familie meldete und darin ein UFO sah, wurde auch ihr die Sichtungserfahung "immer komischer". Dies nennt man den sich wechselseitig ansteckenden Effekt. Und dies in Anbetracht einer eigentlich harmlosen Himmelserscheinung wie dem "Planeten der Liebe", der zum Valentinstag die Herzen mancher Beobachter höher schlagen ließ... Gerade auch die Verwendung von Ferngläsern zeigt hier exemplarisch auf, führt nicht zur Erhellung und Aufklärung, sondern zu noch mehr Verwirrung weil durch das unscharf eingestellte Linsenwerk der Optik zusätzliche visuelle Illusionen entstehen, die zu unrealen "Detailangaben" führen, auf die die Zeuge Stein und Bein zu schwören bereit sind.

Mehr Venus-UFOs unter "Projekt UFO-Identifikation" bei http://www.alien.de/kirstein

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http://www.alien.de/kirstein

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