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07.02.1999


    
UFOs über dem Heiligen Land

Neue UFO-Filmbeweise erfreuen die ufologische Gemeinde

Und wieder neue UFO-Filmaufnahmen über dem "Heiligen Land". Wie wir am 6.Januar 1999 dem ersten E-Mail-Newsletter UFOcity.com Times von Peter Robbins aus England entnahmen, richtete Barry Chamish, ein Journalist aus Israel, eine Homepage unter http://members.tripod.com/~ufoisrael ein. Scheinbar ist Israel ein UFO-hotspot, also ein Teil der Welt, wo sich UFO-Aktivitäten konzentrieren. Viele Israelis wollen in den letzten Jahren UFOs gesehen, fotografiert und videografiert haben. Unter den spektakulären Aufnahmen befindet sich auch der Fall von Rishon Letzion, wo der 16jährige Gil Bar eine F-15 bei der "Verfolgung eines elliptischen UFOs" am späten Nachmittag (16 h) im November 1998 gefilmt haben will. Doch was wird an Bildmaterial angeboten? Man sieht die rosa-rot-eingefärbte (Sonnenuntergangszeit) Kondensstreifenspur eines unscharf abgebildeten Düsenflugzeugs, welches fern am Himmel dahinzieht. Parallel daher kommt ein eher scharf umrißenes kleines Gebilde (nahe), welches metallisch wirkt und von links nach rechts relativ flott durch das Sichtfeld zieht. Wie geschrieben steht, sind angeblich "akrobatische Manöver des ellipsoiden Diskus zu sehen, um der F-15 der Israeli Air Force zu entkommen". Ähnlich wie bei verschiedenen mexikanischen "UFO"-Aufnahmen erinnert dies sofort an einen Alu-Scherzballon, der am Himmel dahinschwebt und zufällig gerade aufgenommen wird, als fernab ein Düsenflugzeug erscheint. Es gibt keinerlei Grund zur Vermutung, daß die beiden unterschiedlichen Körper am Himmel auf der selben Höhe sich bewegen und daß es gar "eine Abfangmission" gibt. Dies ist eine Zufallsaufnahme und hat nichts mit "der ersten Fliegenden Untertassen-Verfolgung durch die israelitischen Streitkräfte" zu tun.

In einem anderen Vorfall vom 26.November griff Nahum Shomroni zur Kamera, um einen Schwarm (etwa 20 Stück) von schwarzen, unförmigen Objekten in vielleicht 900 Meter aufzunehmen, die auch Dutzende anderer Leute über Even Gvirol (Tel Aviv) sahen. Was man hier sieht schaut aus wie eine Formation von nach wild aufgelassenen Ballons, die in kleinen schwarzen Plastiksäcken mit Helium abgefüllt aufgelassen wurden, um die Menschen zu narren.

Im Dorf Nuzidath dagegen filmte jemand eine sternartige Erscheinung am Dämmerungshimmel und ließ das Videomaterial dann im Studio vergrößern, sodaß aus der harmlosen Lichtpunktquelle eine Objekt-Kugel wurde. Hier sind die Grenzen der Videotechnik weit überschritten und es entstehen Artefakte, die nichts mehr mit der Realität zu tun haben. Leider ist die Homepage von Chamish (in Zusammenarbeit mit jenem Buben Gil Bar) weitgehend unzureichend, um tiefergehende und vor allem übersichtliche Informationen zu den Einzelfällen zu bieten. Die Pictures-Seiten selbst sind weitgehend ohne Fallinformationen versehen, sodaß dies zunächst ziemlich wertlos ist.

Wie Barry Chamish zudem berichtete hat am 28.September 1995 ein Spasso Maximovitch über Rosh Haayin, Zentral-Israel, ein silbernes, glühendes Objekt gesehen und griff deswegen zur Videokamera. Da löste sich das ursprüngliche Objekt in zwei, drei und dann vier feurige Kugeln auf, die fast schon eine quadratische Formation am Nordwest-Himmel ausbildeten. Hierdurch wurde der Mann zu einem dauerhaften Himmelsbeobachter und am 24.Mai 1996 hatte er wieder Glück und er sah eine ähnliche silberne Kugel niedrig am westlichen Himmel, wieder richtete er seine Kamera darauf aus. Dann erschien ein weiß-glühendes, ovales Objekt etwa 20 Grad davon nach Westen abgesetzt und schoß auf das ursprüngliche Gebilde mit hoher Geschwindigkeit zu. Innerhalb von drei Sekunden wurde die stationäre Kugel getroffen und dies sorgte für eine gewaltige Explosion am Himmel, in welcher die beiden Objekte vernichtet worden sein müßen. Ein heimlicher Krieg der Sterne über Israel? Oder nur ein aus der Ferne beobachteten militärisches Manöver, welches mißverstanden wurde? Maximovitch war verblüfft und erstaunt, er stellte die Kamera wieder nach der Explosion ab und übergab dem Journalisten David Ronen die beiden Filme, von denen Chamish wieder Kopien hiervon erhielt. Wie bekannt hat Ronen seit drei Jahren eine eigene UFO-Kolumne in der Zeitung Maariv. Inzwischen steckt Ronen in einem Filmprojekt und dort will er einiges von dem zeigen, was er inzwischen angesammelt hat. Doch das meiste Material, welches Ronen bekam befindet sich im Besitz der Zeitung und diese hat alles in einem Tressor weggeschlossen, zur Frustration von Ronen selbst, da auch er nur beschränkt Zugang zu diesem Material hat. Chamish geht davon aus, daß die Story über die israelische UFO-Welle nur zu Teilen bekannt ist und das Gros sich im Panzerschrank der Zeitung Maariv verbirgt. Die Firma "Union Skyline Pictures" aus London dagegen hat über Chamish dennoch zahlreiche Videos bekommen, die sie in einer dreiteiligen Serie mit dem Titel "Riddle Of The Skies" zeigen wird, welche von Channel Four in UK und von RTL Deutschland (!) ausgestrahlt werden soll. Hier soll auch der Gil Bar-Film gezeigt werden, sowie das andere eingangs erwähnte Material.

Externe Links

http://members.tripod.com/~ufoisrael

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