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15.07.2000


    
Ehemaliger Iberia-Pilot packt aus

"Ich habe ein UFO gesehen"

Die spanische "La Vanguardia Digital" vom 14.Juli 2000 hatte in einem Bericht von Pedro Madueño eine kleine Sensation zu vermelden. Der heute 65-jährige Juan Lorenzo Torres erklärte in einem Promotion-Interview für sein neu-erschienenes Fliegerbuch "Destino Cielo" mit dem Journalisten, dass er am 4.November 1968, um 18:23 h, eine UFO-Begegnung hatte. Torres flog 40 Jahre lang für die spanische Luftwaffe wie auch danach für die Iberia, heute leitete er eine Pilotenschule, geboren wurde er als Sohn eines Generals der spanischen Luftwaffe in Madrid.

Der uns interessierende Vorfall geschah zur genannten Zeit über Sagunto bei Valencia. Damals war der Mann Pilot einer Caravelle 6-R für die Iberia gewesen und flog gerade auf der Route zwischen London und Alicante auf IB Flight 249. Das Wetter war nicht gerade ideal und es gab Wolken und Turbulenzen. Barcelona hatte eine Funk-Warnung durchgegeben, wonach eine Maschine der British Caledonia sich etwa 100 Meilen entfernt auf Kollisionskurs befand und näherte, der weitere Luftraum wurde von Barcelona´s Radar nicht durchdrungen und kontrolliert, da es nur 60 Meilen weit reichte. Pilot und Kopilot hielten die Augen offen während sie selbst gerade ihr Abendessen von einer Stewardess serviert bekamen. Und da sahen sie ein Licht in der Ferne, annehmend es sei die gemeldete Maschine. Doch das Licht war eher das wie von einem Blitz und dieser näherte sich beeindruckender Geschwindigkeit auf die eigene Maschine zu - auf Kollisionskurs. Alle drei Personen sahen die Erscheinung und niemand wußte, um was es sich handelte. Danach hielt ein Licht 10 Meter vor der Nase des Flugzeugs an und wippte auf und ab, rechts und links. Der Pilot wußte nicht was er tun sollte, in Barcelona nachfragen machten keinen Sinn, da er weit jenseits der Radarerfassung von dort sich bewegte und zudem wollte er sich den Spott der dortigen Luftverkehrs-Kontrolleure ersparen, wenn er ihnen ein "UFO" meldete. Trotzdem, auf dem Notfall-Kanal 121.5 schickte er an alle in der Gegend befindlichen Maschinen eine Meldung raus während sie alle auf das Licht starrten, welches aus einem großen in der Mitte und jeweils einem kleineren rechts und links bestand. Der Kopilot signalisierte dabei mit den Landelichtern einen einfachen S-O-S-Kode als simplen Kommunikationsversuch. Zwei Mal ein und aus bedeutet dabei Nein, einmal ein und aus dann Ja.

Torres bekam den Eindruck als verstände die Lichterscheinung dies, weil sie irgendwie logisch reagierte als er dann auf der Notfall-Frequenz der Erscheinung Fragen stellte. Solche wie "Freund" oder "Feind". Wobei das Licht dann in diesem Fall mit "Freund - Ja", "Feind - Nein" reagierte. Das ging so etwa zehn Minuten lang. Alle drei Zeugen schlossen einen Pakt des Schweigens, um niemanden mehr auf diese Sache aufmerksam zu machen. Später will Torres von einem befreundeten Luftverkehrs-Kontrolleur in Barcelona erfahren haben, dass es in jener Zeit UFO-Echos auf Radar im Osten Spaniens gegeben habe...

Vier Monate später war eine andere Caravelle in einem Zwischenfall verwickelt, den deren Pilot Ordovas in die Medien brachte - zufälligerweise hatte er als Co genau jenen dabei, der auch mit Torres bei seiner Begegnung geflogen war: Jose Cuenca. In diesem Umfeld wurde auch über den Fall von Torres unter der Hand gesprochen, weswegen fliegerische Insider die Torres-Sichtung seit langem bereits kennen. Lt.Col.Ugarte von der spanischen Luftwaffe hörte davon und untersuchte diesen Fall ´intern´, um festzustellen, dass Torres, Cuenca und die Stewardess sich von der Venus hatten täuschen lassen, nachdem sie einen echten Blitz gesehen hatten. Lange Zeit hatte Torres Probleme dies zu akzeptieren, aber inzwischen (augenzwinkernd!) ist er selbst davon überzeugt...


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