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17.01.2000 |
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Italien: Ein aktueller Engelshaar-VorfallNahe Vercelli fiel am 8.11.1999 UFO-Material herab Wie uns soeben Edoardo Russo vom "Centro Italiano Studi Ufologici" in Turin mitteilte gab es am 8.November 199 im italienischen Vercelli den Niedergang von sogenanntem "Engelshaar". Lange Zeit war das Thema in der UFOlogie "in", verschwand dann mangels aktueller Vorfälle aus den Schlagzeilen. Ein Zeuge des aktuellen Vorgangs sah stundenlang an diesem Tag das Material vom Himmel herabkommen, welches sich auf Feldern, Tieren, Häusern etc rund um Vercelli niederschlug und teilweise Materialstreifen von bis zu einem Meter Länge hinterließ. Tags darauf kehrte der Berichtserstatter mit einer Videokamera zurück und nahm die verbleibenden Spuren des himmlischen Niedergangs auf Feldern und Zäunen auf, der befremdlicherweise kaum Aufregung in der Bevölkerung hervorrief. Er griff auch einige Proben auf. Am 10.November besuchte der Mann CISU in Turin und lieferte Muster davon ab. Selbst am nächsten Morgen konnte das CISU-Mitglied Matteo Leone noch Material an Ort bei seiner Inspektion inmitten schweren Regens aufgreifen.
Die Ortszeitung berichtete kurz darüber und in einem Brief den örtlichen Park-Direktors wurde der Niedergang als Spinnweben erklärt, was tatsächlich eine typische Ursache für Engelshaar-Fälle ist. Gleichsam aber kam das Gerücht auf, dass das Ganze auf eine Art "Chemie-Unfall" zurückgeht. CISU ließ die aufgesammelten Proben von einem Profi-Fotografen dokumentieren. Inzwischen hat CISU-Direktor Maurizio Verga, von Beruf Ingenieur in der Textil-Industrie, eine kleine Menge der Proben verbrannt um zu sehen wie es sich verhält - es rollte sich zu einem kleinen Bällchen auf. Der dabei entstehende Gerucht war nicht weiter von ihm zu bewerten. Eine Elektronenmikroskop-Analyse konnte CISU-Vize Paolo Toselli in einem großen Industrie-Laboratorium arrangieren, aber während der Untersuchung fiel das Instrument aus. Matteo Leone brachte eine Probe an die Turiner Universität und der dortigen Abteilung für analytische Chemie, um sie mittels Massen-Spektrometrie und Gas-Chronomatografie untersuchen zu lassen (dies sind Standard-Material-Tests). Aber dort fragte man ihn, nach was speziell zu suchen sei - doch nach was soll man bei schier unbekanntem Material genau suchen lassen? Derzeiten laufen noch Untersuchen um überhaupt einen Unterschied zwischen Spinnenweben und spezifischen Industrie-Nebenprodukten auszumachen.
Bildmaterial zu finden unter:
http://www.arpnet.it/ufo/ahgb.htm Externe Linkshttp://www.arpnet.it/ufo/ahgb.htm |
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