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08.11.1999


    
Johannes Fiebag verstorben

Führender deutscher Entführungs-Forscher ging von uns

Es ist leider wahr geworden, ein Gerücht, welches seit Ende 1998 durch die Szene ging. Unser Kollege Dr.Johannes Fiebag (14.3.1956 - 11.10.1999) war schwer krank und verstarb nun. Johannes, der ein Mann unserer Generation war und deswegen sein Tot uns erschüttert weil er einer aus unserer `Mitte` war, kannten wir seit 20 oder 25 Jahren - kein Wunder wenn man weiß, dass er zu unserer Generation gehörte als wir Anfang der 70er Jahre einstiegen. Wir haben uns schon gesehen, getroffen und gesprochen als mancher der heute seinen Nachruf über ihn schrieb noch gar nicht auf der Welt war. Wir haben mit Johannes nicht viel zu tun gehabt (er hat auch nicht den CENAP REPORT gelesen) und wir haben ihn auch nur ein paar Mal gesehen, besonders wahrgenommen haben wir ihn hauptsächlich in den 90er Jahren als er zum Wortführer der deutschen UFO-Entführten-Szene wurde. Aber es gab nie böse Worte und Streitigkeiten auf niederem Niveau - von beiden Seiten, weil man sich zumindest respektierte und irgendwo auch akzeptierte, ja vielleicht aus dem Weg ging.

Mir, WW, bleibt Johannes als ein zurückhaltender, sympathischer und nachdenklicher Mensch in Erinnerung, der nie laut wurde, aber auch meiner Argumentation still zuhörte und ihr kaum etwas entgegen brachte. Als Mensch ist er viel zu früh von uns gegangen, diese menschlichen Worte hat er als Kollege verdient, auch wenn ich keine sonderliche Anerkennung seiner ufologische Arbeit aussprechen kann und die sogenannte "Mimikry-Hypothese" nicht nur für falsch, sondern mental falsch verstanden dargebracht halte. Etwas hilflos und ohnmächtig war auch sein mitbegründetes Selbsthilfeprojekt von Berliner "Entführungs-Opfern", welches er im Zuge seiner Krebserkrankung offensichtlich nicht mehr weiter betreute und sich selbst überließ.


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