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17.01.2011


    
+ Thema: ´UFO-Invasion´ in England - und das MoD, auch spannend! +

Näher beleuchtet und in der CENAP-Spezialität des Hauses, auch näher analytisch betrachtet: Das einstige ´staatliche´ UFO-Untersuchungssystem auf der Briten-Insel vor der Küste Europas

Wie die UFO-X-Akten des MoD zustande kamen, im Sinne Ihres Informations-Optimums auf dem CENAP-UFO-Newsticker, der ja als Ihr ehrenmtlicher und unkommerzieller sowie umfassender UFO-Nachrichtendienst bekanntlich gilt - Dies ist ja bekanntlich unser Ding: analytische sowie realistische Hintergrundinfromationen mit dem Votum für klare Unabhängigkeit von anderen UFO-Interessengruppe Ihnen in die Hand zu geben und nicht auf Show zu machen (warum auch und für was eigentlich auch?):

Näher beleuchtet im Sinne von Wahrheit und Klarheit: Das eX-´staatliche´ UFO-Untersuchungssystem in England...

...gibt es wohl theoretisch und jeder Zeuge sollte einfach zum Telefon greifen können, um seine UFO-Sichtung an den UFO-Schreibtisch von Whitehall weitermelden können, wo ein Mann und keine ganze Truppe oder Abteilung bereitstehen sollte. In der Praxis jedoch ist es etwas anders und anstelle, dass die Leute ins Verteidigungs-Ministerium hinein anrufen, meldeten sie sich lieber bei ihrer lokalen Polizeistation, beim Zivilflughafen in der Nähe oder bei einer RAF-Einheit. Nun, auch jede dieser Einrichtungen sollte schriftlich über die Aufnahme solcher Berichte eingewiesen sein und einen kleinen Fragebogen zur Aufnahme weiterer Details bereitliegen haben. Dann sollten diese Berichte irgendwann gebündelt werden und ans Secretariat (Air Staff) im MoD eingeschickt werden. Doch leider ist die Praxis auch hier eine andere und selbst diese simple Anweisung des MoD wird so gut wie nie umgesetzt. Jene Verantwortlichen, die Fragebögen haben sollten, haben einfach keine oder kümmern sich nicht um den Vorgang der Sichtungsaufnahme. Zudem wissen viele Behördenleute draußen noch nicht einmal davon, dass die eingehenden UFO-Berichte von offiziellem Interesse sind, sodass sie an Ort die UFO-Berichte in der Kategorie Spaßanruf oder Meldung eines Verrückten ablegen. So kommt es, dass da viele UFO-Berichte erst gar nicht das Verteidigungs-Ministerium erreichen.

´Spooky´ Pope

Zu Nick Pope´s Überraschung stellte er fest, das es sogar zwei verschiedene Fragebögen im Ministerium gab, einen speziell für Zivilisten und einen extra für Leute in offiziellen Positionen. Soweit das Prinzip, aber genauso wie gänzlich unterschiedlich seine Vorgänger die Sache handhabten, genauso unterschiedlich haben die Behördenleute draußen im Land auf das Thema reagiert. Hinzu kommt noch, dass der UFO-Schreibtisch nur zu den Bürozeiten besetzt ist und die Telefonzentrale, auch wieder beständig mit anderen Leuten besetzt, Anrufer in Sachen UFOs an außenliegende Verwaltungsstellen oder Einrichtungen wie z.B. dem Londoner Air Traffic Control Center oder der RAF West Drayton in Middlesex und sonstwohin weiterverbinden. Genausogut kann aber ein Anrufer auch an den beständig besetzten Air Force Operations Room im MoD verbunden werden, wo man dann Sichtungsdetails aufnehmen sollte. Aber auch hier gibt es die bekannten Probleme, die jeweils von der Persönlichkeit und der Ausbildung des jeweils betroffenen Offiziers abhängen. Zuviele unterschiedliche Menschen spielen hier ohne Organisation mit, sodass es schnell zu Konfusion kommen kann und eine Hand nicht weiß, was die andere tut. Vielleicht ist es so auch verständlich, weshalb sich Legenden um angebliche UFO-Geheim-Departments etc ausbilden konnten. Pope: "Daran sind auch einige meiner Vorgänger mit Schuld, die mit den unterschiedlichsten Einstellungen mit den UFO-Berichten umgingen. So kam es, das einige UFO-Berichte einfach nicht registriert wurden oder schlichtweg in Vergessenheit gerieten und somit nie ´amtlich´ geworden sind." Und dann noch das was David Mason im März 1984 der britischen Zeitung The Observer berichtete. Er hatte im Oktober 1982 in South Wales ein UFO gesehen und schließlich einen Brief ans Verteidigungs-Ministerium geschickt. Später tauchte sein Bericht in irgendeiner "Statistik der untersuchten Fälle" auf, "obwohl ich da sgar nicht verstehen kann da mich nie jemand von Ministerium deswegen kontaktierte um weitere Details einzuholen".

Soweit bekannt ist, fand die erste offizielle "UFO-Untersuchung" der britischen Regierung im Jahre 1951 statt und wurde im Geheimdienst-Bereich durchgeführt. Über diese Studie wurde der damalige britische Premierminister Winston Churchill 1952 in einem kurzen Sonderschreiben vom Luftfahrtministerium informiert, nachdem er einen Bericht über UFOs angefordert hatte, weil er sich durch die schlechte Presseberichterstattung zum Thema nicht ausreichend informiert hielt. Dieser Ausführung von Lord Cherwell zufolge gab es für die Flugobjekte natürliche Erklärungen und an den UFOs sei nichts weiter dran, was derzeiten die Regierung beschäftigen müsse. Das Papier war mit "Streng geheim" gestempelt und wir erkennen daran, das auch wenn dieser Stempel aufgesetzt wurde es nicht automatisch bedeutet, dass da auch etwas wichtiges dahinterstecken muß. Dieser Bericht basierte ganz eindeutig auf dem umfangreichen Datenmaterial der US-Luftwaffe, die bereits seit 1947 im Rahmen der Projekt SIGN, GRUDGE und BLUE BOOK ihre eigenen Untersuchungen durchgeführt hatte. Zwischen 1951 und 1953 wurde das amerikanische UFO-Projekt von Edward Ruppelt geleitet, der 1956 in seinem Klassiker ´The Report on Unidentified Flying Objects´ erwähnte, dass sich auch die Briten für UFOs interessierten. Er schildert in diesem Zusammenhang den Besuch zweier RAF-Geheimdienstler, die mit sechs Fragebögen bei ihm auftauchten. Die Antworten, die sie von den UFO-Projekt-Mitarbeiterin in Dayton erhielten, beeinflußte die Mitteilung an Churchill und vermutlich basierte sogar die gesamte britische Studie darauf. Das Interesse der Engländer entsprang einer realen Besorgnis - immerhin konnte esich bei diesen Objekten um sowjetische Kampfflieger unbekannten Typs handeln um die britische Luftwaffe auszuspionieren. der Kalte Krieg war damals eine bedrohliche Angelegenheit und das Luftfahrtministerium fürchtete die Russen weit mehr als etwaige Marsmenschen. Es glaubte ohnehin niemand an außerirdische Raumschiffe. Das Ministerium folgte nur einer üblichen militärischen Verhaltensweise: das aufmerksame Beobachten dessen, was sich im Luftraum tut, gepaart mit dem Versuch mit allen Mitteln die Flugzeuge in seinem Verteidigungsgebiet eindeutig zu identifizieren. Vergessen wir nicht: Regierung, öffentlicher Dienst und Militär sind von Haus aus eher konservativ eingestellte Organisationen. Diese Einstellung erschwert es ihnen, auf Vermutungen seitens der - in ihren Augen dubiosen - UFO-Forscher angemessen zu reagieren, die hinter unidentifizierten Flugobjekten im Allgemeinen außerirdische ´Fliegende Untertassen´-Raumschiffe vermuten. Die Beamten konnten mit derlei Ideen nichts anfangen und ignorierten daher alles, was sie nicht erklären konnten. Zur Veranschaulichung dieses Arguments sei darauf hingewiesen, dass in dem Bericht des Luftfahrtministeriums an Churchill nicht einmal die Foo Fighters erwähnt wurden. Dabei handelte es sich um seltsame Lichtkugeln, die im Zweiten Weltkrieg von Piloten der Alliierten beobachtet wurden. Einen weiteren Einblick in die Denk- und Handlungsweise der britischen Regierung vermittelt ein Brief mit dem Datum des 24.Juni 1965. In einem Antwortschreiben an das US-Luftwaffenministerium erklärte das MoD, dass es seine Politik sei, "das Thema UFOs herunterzuspielen um jede ungebührliche Aufmerksamkeit oder öffentliche Publicity zu unterbinden". Der Tonfall des Schreiben ließ klar erkennen, dass man das Ganze für reine Zeitverschwendung hielt und sich nicht recht dafür interessierte.

Timothy Good berichtete in ´Jenseits von Top Secret´:

Bereits am 29.September 1967 besuchten zwei Forscher von der UFO-Organisation BUFORA Whitehall in London, um festzustellen, ob es dort eine UFO-Stelle gäbe. Beim Empfang telefonierte man sich durch und erfuhr, dass ein Herr W.F.Allen außer Haus sei - der Mann der sich z.Z. mit UFOs beschäftigte. Doch die beiden hatten Glück und konnten mit Mr.Cassells vom Sekretariat S4 sprechen, der Allen´s direkter Vorgesetzter war, aber selbst nichts mit dem Thema zu tun hatte, was sein Mitarbeiter mit abarbeitete. Jener erklärte, dass man vom Ministerium aus UFO-Berichte ernst nimmt, sich aber ihnen hauptsächlich vom verteidigungsrelevanten Aspekt her näherte, aber es gäbe keine Dienststelle, kein Wissenschaftler oder sonstwer der sich ausschließlich mit UFOs abgestellt beschäftige. Dadurch ergibt sich auch ein Mangel an Kräften und finanzieller Mittel um weitergehende Erkundigungen z.B. von vor Ort oder Feldstudien etc durchzuführen, wenn UFOs gemeldet werden.

Unter den Pope überzeugenden Vorfälle findet sich übrigens auch die fehlgedeutete Meteor-Beobachtung vom Manchester Airport (Anfang Januar 1995), was schon Grund genug ist, einmal über ihn und seine Position, seine Qualität und wirkliche UFO-Untersuchungs-Erfahrung nachzudenken. Für ihn sind die UFO-Flugzeug-Nahbegegnungen dieser Art ein "weiterer Aspekt des UFO-Rätsels" und Beweis genug "für die Wichtigkeit der UFOs für die Verteidigungs-Einrichtungen". Den vorgenannten konkreten Fall bezeichnet er noch im Sommer 1996 (SIGHTINGS, Ausgabe Nr.2) als "den best-bekannten" der Zivil-Luftfahrt, weil die CAA (Civil Aviation Authority) hierfür keine konventionelle Erklärung fand - in Wirklichkeit zeichnete sich die CAA nur damit aus, die einzig logische Erklärung einfach gar nicht angedacht zu haben. Vor einer ähnlichen Situation stehen wir betreffs der belgischen UFO-Welle von 1989/1991, auch hier hatten die Behörden schlichtweg aus der Überforderung und Unkenntnis heraus versagt. Von seinen Kollegen im Ministerium wird er genauso wie der Fernseh-Mulder als "Spooky" bezeichnet. Von den 600 Fällen blieben für ihn etwa 80 unerklärt. In der britischen Zeitschrift SIGHTINGS unterhielt er eine eigene Kolumne. Heute ist Nick Pope immer noch als UFO-Untersucher tätig und würde gerne wieder am UFO-Schreibtisch des britischen Verteidigungs-Ministeriums sitzen, nun sitzt er auf der Lohnzettel der Klatschpresse - namtlich der SUN.

+ Bei einer ´alten´ CompuServe-Konferenz in ihrem ´Euro´-Forum von ENCOUNTERS war Nick einmal in 1990ern zu Gast und konnte einige weitere Hintergrundausführungen machen. Hierbei erklärte er auch, dass die UFO-Lobby ihn sehr unterstützte während seine Kollegen im Amt ihn eher belächelten, weil sie seinen Job als Verschwendung von Geld und Zeit ansahen. Nach seinem Wissen hat sich weder Frau Tatcher noch Herr Major jemals für seine Arbeit interessiert, jedenfalls wurde er niemals zu einem Briefing geladen noch gab es aus dem Kreis des ´Prime Minister´ irgendwelche Nachfragen an ihn. Nur einmal wurde er von einem seiner eher direkten Vorgesetzten geladen, um vorzutragen - dem ´Assistant Chief of the Air Staff´. Alle anderen der "alten Herren" hielten sich eher zurück, da die Sache UFOs eine Menge Spott-Potential mit sich bringt. Ja, es ging sogar soweit, das wenn Pope etwas mehr aktiv als nötig wurde, seine Kollegen die Stirn runzelten und sich fragten, warum er sich in soetwas wie UFOs überhaupt reinhänge. Pope versuchte sich sogar darin, festzustellen, ob er einen "Mitspieler" in den USA fand, der in ähnlicher Position wie er für die US-Regierung in Sachen UFOs tätig sei. Das Ergebnis war durchweg NEGATIV. Niemand hatte seit dem Einstellen von Projekt Blaubuch mehr ein Interesse an den UFOs und Pope fand trotz aller Mühen und Möglichkeiten niemanden, der sich mit UFOs auseinandersetzte. Für eine Verschwörung, gerade auch im eigenen Land, fand Pope keinerlei Hinweis, einfach schon deswegen, weil niemand wirklich an UFOs interessiert ist und man solche Beobachtungen für keinerlei Bedrohung der nationalen Sicherheit ansieht.

Der Mann von Whitehall packt aus, so wird Pope erwartungs- und hoffnungsvoll von der UFO-Szene verkauft und angeboten und Nick Pope scheint sich darin zu gefallen, da er inzwischen zum Bestandteil zumindest der britischen UFOlogie geworden ist. Ob er jemals aber die Position eines Edward Ruppelt erreichen wird? Gerade auch weil er eigentümliche Ansichten vertritt: Auf S.19 seines Buches wirft er den Behörden mit ihrer sogenannten Schweigemauer vor, die seriöse UFO-Untersuchung der Zivilisten über Jahre hinweg "blockiert" zu haben. Im britischen ´UFO Magazine´ für Juli/August 1996 finden wir den ersten Teil eines Interviews von Mark Ian Birdsall & Vivienne Olbison mit dem britischen "Fox Mulder" alias Spooky Pope, der davon ausgeht, das ein kleiner Prozentsatz der Fälle allen rationalen Erklärungen widerspricht und es jene sind, die unseren Verstand in Besitz nehmen, aber auch "unsere Vorstellungskraft in Gang setzt". Wie auch immer, als er seinen Posten besetzte, versuchte er Systeme in den UFO-Berichten auszumachen, so mühte er sich um ein geographisches Verteilungs-Muster der Sichtungen unter den verschiedensten Aspekten:

"Enttäuschender Weise ergaben sich daraus keine tollen Informationen."

Open Skies, Closed Minds

Zunächst einmal klärte Pope den Sachverhalt um das geheimnisumwitterte Secretariat (AS)2a: Es handelt sich hierbei um ein Unterstützpungsbüro der RAF und dient als Verbindungsstelle zwischen der RAF und dem Verteidigungs-Ministerium, ebenfalls aber auch als Pressestelle der beiden und zur Bearbeitung von öffentlichen Anfragen an beide, ist also von eher verwaltungstechnischem Wert. Hier werden Briefings geplant und organisiert. Es ist die Position "Öffentlichkeitsarbeit" schlichtweg. Pope der bereits seit 1985 im Verteidigungs-Ministerium als Zivilangestellter arbeitete, hatte gerade eine andere Sache in Sachen Golf-Krieg bearbeitet, als man einen Nachfolger für den UFO-Schreibtisch suchte. Da dies sich faszinierend anhörte, übernahm also Pope den Job. Obwohl er eingestehen muß, dass die UFO-Story im Ministerium "nicht so wichtig genommen wurde", wie er gegenüber Clas Svahn von ´UFO-Sweden´ eingestand. Mit seinem Buch "Open Skies, Closed Minds" sorgte er für neue Spannung im ufologischen Lager, weil er darin seinen Glauben aufmacht, das die Erde gelegentlich von Außerirdischen besucht wird, wovon er allerdings, so gesteht er zu, seine Vorgesetzten nicht überzeugen konnte und er nun eine Zufluchtstätte bei der "UFO-Lobby" suchte, die ihn natürlich sofort mit offenen Armen empfing.

Als klar wurde, das Pope sein Buch schreiben würde, gab es eine Fraktion im Ministerium, die deswegen nicht gerade glücklich war, es aber auch nicht verhinderte, was zum einen jegliche Vertuschungsaktion widerlegt, zum anderen aber auch belegt, welche Ignoranz man der Sachen wegen pflegt.

Pope fand keinerlei Hinweis darauf, dass seine eigene Vorstellung über außerirdische Besucher von irgendjemand sonst in offizieller Position getragen wird, er war und blieb ein Außenseiter innerhalb der eigenen Reihen. In Sachen UFOs gab es keinerlei weitere Stelle über ihn, sodass Pope "the end of the UFO research line in the department" war und seine eigene Tätigkeit auch nicht der Teil einer irgendwie gearteten mysteriösen Organisation war. Wenn es um UFOs ging, dann wurde alles an ihn abgeschoben oder man kam nur auf ihn zu. Militärische UFO-Berichte dagegen bekam Nick Pope eher selten, was einfach auch am individuellen Informationsmangel innerhalb des System im Militär-Apparates hängt. Der Theorie nach sollten UFO-Berichte von Militär-Basen oder jene die an zivile Flughäfen sowie der Polizei gingen auch auf Pope´s Schreibtisch landen - gelegentlich klappte dies, oftmals aber überhaupt nicht. Das Problem liegt einfach darin, dass das Personal in den Verwaltungen gelegentlich schnell wechselt und von einem Amtsinhaber zum nächsten eben nicht die UFO-Anweisungen zur Berichterstattung weitergegeben werden und somit verloren gehen. Die meisten Leute im Apparat wissen einfach nicht, was mit solchen Berichten zu geschehen hat! So kommt es vor, das Militär-Berichte plötzlich in UFO-Zeitschriften auftauchen und Pope selbst dadurch erstmals etwas von der Sache mitbekam. Andererseits fand Pope auch nie einen Hinweis darauf, dass diese Leute irgendwie deswegen dienstlich verfolgt wurden, "es interessiert die Vorgesetzten einfach nicht". Wir lesen sogar auf S.89: "Meine Chefs waren nicht scharf auf aktive Untersuchungen."* Wie auch immer, um dem bürokratisch gewachsenen Unwissen innerhalb des Systems entgegenzuwirken, bekam er die Erlaubnis seiner Vorgesetzten für die Dezember 1992-Ausgabe von Focus (der Ministeriums-eigenen Hauszeitschrift, welche jeder Bedienstete umsonst erhält) in Interviewform seinen Posten vorzustellen: "Genauso wie die Majorität der Bevölkerung nicht den leisesten Schimmer davon hat, das es meinen Posten überhaupt gibt, so war es nicht anders unter den meisten meiner eigenen Kollegen." (S.50). Nick Pope rief nun alle Leser auf, ihm jeglichen UFO-Beweis vorzulegen - nun gut, ein Beweis wurde zwar nicht eingereicht, aber es gab ein bemerkenswertes Interesse und so mancher Mann im Ministerium wollte mehr über den "UFO-Schreibtisch" wissen.

+ "Ich denke nicht, das weil nur ein Militär-Angehöriger eine Sichtung hatte, sie mehr wert ist als die von irgendeinem Zivilisten", nimmt Pope etwas vom Glorienschein derartiger Meldungen aus jenen besonderen Quellen. Nun, bei gerade einmal einem Dutzend Fälle in diesen drei Jahren auch nicht sonderlich verwunderlich. In den 50er und 60ern Jahren wurden solche Berichte im Apparat zurückgehalten, weil man fürchtete hier könnte sich irgendeine Maschine der Sowjetunion dahinter verbergen, naja dies erwies sich als falsch - aber dennoch machen einige Regierungen ihre Akten nicht auf. Pope erklärt dies so: "Das Militär ist eben von einer sehr konservativen Kultur getragen." Dem gegenüber machte der Mann vom MoD klar, dass die Militär-Basen draußen im Land gar nicht wissen, wie sie mit einer UFO-Situation zurechtkommen sollen, wenn sie zufällig mit dieser konfrontiert werden: "Sie mögen vielleicht einen Sichtungs-Fragebogen irgendwo herumfahren haben, aber es gibt keinerlei Standard Operating Precedure (SOP) in dieser Sache, ich versuchte dies irgendwie auf den Weg zu bringen, aber man hieß dies nicht willkommen. Wenn also plötzlich ein UFO über einer NATO-Basis erscheint, wird es so wie der Überflug eines konventionellen Flugzeugs gehandhabt."

Tatsächlich zeigen auch die inzwischen veröffentlichten Akten auf, dass es zwar im britischen Luftraum immer wieder mal ungewöhnliche Ereignisse stattfanden, die auch durch Militärangehörige gemeldet wurden - dies hat das MoD auch seit Jahrzehnten bereits eingestanden. Ja, zehn Prozent der Meldungen blieben sogar soweit ungeklärt. Aus diesen Akten - von denen einige früher als "geheim" gestempelt waren - geht aber auch hervor, dass nach Abschluß der Fall-Dokumentation (heißt Berichtsaufnahme) keine weiteren Schritte unternommen wurden. Das betrifft sogar diejenigen Fälle, in denen immerhin Abfangjäger eingesetzt worden waren. All das läßt eher auf schlußendliche Gleichgültigkeit oder Inkompetenz als auf eine finstere Verschwörungstaktik schließen. So sieht es derweilen auch UFO-Autor Nick Redfern, der 1998 mit seinem Buch A Covert Agenda feststellte: "Ich gehe davon aus, dass das Verteidigungsministerium ganz genau weiß, dass da gelegentlich etwas Seltsames vorgeht, jedoch keine vernünftig Erklärung dafür hat. Um nicht als inkompetent zu gelten wird diese Situation deshalb totgeschwiegen."

Gefragt danach, ob er jemals eine offizielle Untersuchung betreffs eines scheinbar bedeutsamen UFO-Berichts anordnete, antwortete Pope ausweichend: "Gut, in gewißer Weise wurde jeder Bericht Thema einer offiziellen Untersuchung. Zunächst schaute ich mir den Fall an und bewertete ihn nach gesundem Menschenverstand. Wenn z.B. vier sich kreisende Lichter am Himmel gesehen wurden, dann klingt dies sofort nach einem Effekt dieser Skytracker-Maschinen. Die Berichte mit weißen, grünen und roten Lichter an einem Objekt klingen nach Flugzeug-Lichtern. Ich habe niemals Militär-Personal hinausgeschickt, um UFO-Zeugen zu interviewen. Ich ließ mir selbst die Sichtungen schriftlich geben oder telefonisch berichten, so wie meine Vorgänger. Sobald irgendwo Leute sich als Vertreter der RAF etc ausgaben, um UFO-Zeugen zu befragen, gehe ich davon aus, dass dies Fälscher waren, die sich offizielle Uniformen besorgten, um damit Eindruck zu schinden. Sie wissen von den Skandalen der jüngsten Zeit, wonach sich irgendwelche Typen Polizei-Uniformen besorgen und sich dann als Polizisten irgendwo ausgeben? Vielleicht gab es hier und da einmal auch privat-interessierte Militärs, die dann aber auf eigene Faust solche Befragungen durchführten. Auch Organisationen wie das MoD oder die Luftwaffe sind bürokratische Apparate und in der Bürokratie verliert man gelegentlich wie im Auge des Orkans die Kontrolle über die äußeren Vorgänge." Doch das Ministerium steht hier in gewißer Weise auf verlorenem Posten, denn fanatische Verschwörungstheoretiker werden die Fakten immer so zu interpretieren wissen, dass sie deren eigenen Standpunkt unterstützen. Auf diese Weise kann ein harmloser Vorfall so hingebogen werden, dass er dem geradezu psychopathischen Bedürfnis entgegenkommt, an ein Komplott zu glauben. Angesichts der 30-jährigen Geheimhaltungsfrist für UFO-Akten - die im übrigen für alle Regierungsdokumente (auch hauptsächlich wegen Daten- und Persönlichkeitsschutz) gilt - spricht man dann von "unterdrückter Wahrheit". Wie bereits erwähnt, wandern UFO-Meldungen gelegentlich mit dem Vermerk "Objekt unbekannt: Fall abgeschlossen" zu den Akten, werden aber nicht Inhalt einer weitergehenden Untersuchungsanstrengung.

+ Gefragt danach, ob es eine Politik betreffs UFOs gäbe, macht er auch in dieser Richtung konkrete Angaben: "Es ist falsch hier von einer Politik in dem Sinne zu sprechen, dass dann Leute rund um einen Tisch sitzen und Beschlüße fassen. Es ist weitaus niedriger einzustufen. Ebenso hat sich die Angehensweise über die Jahre verändert, es hängt immer vom Interesse des Offiziers am verantwortlichen Schreibtisch ab und dies kann zwischen hilreich, kooperativ und extrem uninteressiert pendeln. Selbst Blue Book war nur ein sehr kleiner Stab von nicht einmal einer handvoll Leuten und es ist ein falscher Eindruck, wenn man denkt, dass das ganze ATIC (Air Technical Intelligence Centre) auf Wright-Patterson AFB in Ohio in der UFO-Sache steckte und darüber hinaus noch die ganze USAF dem Programm assistierte."

*= Hierzu paßt auch ein Bericht vom 10.September 1966 in der ´Frankfurter Rundschau´ über das angebliche Warminister UFO, welches zu jener Zeit Wellen schlug. Der Bürgermeister der Gemeinde hatte vom Verteidigungsministerium Hilfe erhofft. Aber er wurde enttäuscht. "Die Beamten schwankten zwischen Hilf- und Ratlosigkeit. Sie bestritten ihre Zuständigkeit und fuhren nach London zurück."

Britaniens geheime UFO-Akten

Jedermann im Feld machte sich Hoffnungen ob der zurückgehaltenen UFO-Dokumente der britischen Regierung - dies versprach schon immer neue Erkenntnisse betreffs UFO-Geheimnisse. Der besondere Thrill wird deswegen noch gereizt, weil viele UFOlogen immer wieder das sogenannte Cover-Up vorbringen und gar Akten-Vernichtung die Paranoia in diesen Kreisen durchschlagen läßt. Überall herrscht die Angst vor, da könnten geheime Wahrheiten durch den Schredder gejagt worden sein, die die Regierungen uns vorenthalten wollten. Pope, der seine Sache als UFO-Offizier ernstnahm, wollte allein schon aus praktischen Gründen mehr über das UFO-Phänomen erfahren, da er zunächst im Dunkeln stand und diese Situation nicht beibehalten werden konnte. Er stellte schnell fest, der einzige Mann in Whitehall zu sein, dem die Verantwortung betreffs UFOs oblag. Und jeder, der sich mit entsprechenden Informationen beschäftigen wollte, mußte bei ihm anklopfen um die relevanten Daten zu erhalten und um festzustellen, was in Sachen UFOlogie los ist. "Leider wurden solche Eingaben durch das Ministerium eigentlich niemals bei mir gemacht", bedauert er dennoch. Er selbst bekam von seinem Vorgänger alles gezeigt und zugänglich gemacht. Er geht davon aus, wirklich alles eingesehen zu haben und er fand auch nirgends Anzeichen von Manipulationen.

Nun gut, ´Spooky´ Pope erklärt uns, dass die britischen UFO-Akten von vor 1967 keinerlei soziale oder historische Bedeutung beigemeßen bekamen und deswegen vernichtet worden sind, erst als es 1967 einen Ausbruch von UFO-Sichtungen (das "Fliegende Kreuz") gab, erkannte man das öffentliche Interesse an diesen Dingen und faßte daraufhin den Beschluß, die UFO-Akten nun doch zu erhalten. Dies ist dragisch, weil damit kaum noch Informationen über die frühen britischen UFO-Aufzeichnungen der britischen Militärs vorliegen. Die gute Nachricht ist, dass es selbst in der Bürokratie Fehler gibt und deswegen wohl so mancher längst vergessene Archivar im ´Public Record Office´ einige der früheren Ministeriums-Akten auf - und vor dem Feuer bewahrte. Jedermann der die Regierungs-Unterlagen einsehen möchte, kann auch nach Kew fahren und sie einsehen bzw sich an Ort fotokopieren - sie sind dort in der sogenannten ´Public Domain´. Adresse: Public Record Office, Kew, Richmond, Surrey, TW9 4DV, England.

+ "Aber die meisten Sachen sind recht langweilig", warnt Pope alle Erwartungsvolle. Schon damals hatte das MoD UFOs als eine Zeitverschwendung angesehen, da es oftmals genug rationale Erklärungen für die Beobachtungen gab - wie Nick Pope auch eingesteht: "Im Ministerium glaubte man einfach nicht an die kleinen grünen Männer und lehnte deswegen alles ab, was irgendwie damit zu tun hat." Pope gibt zu, nirgends im MoD unerwartete UFO-Akten gefunden zu haben, auch wenn er nicht die Zeit dazu hatte, eine umfassende Suche danach durchzuziehen. Für durchaus denkbar hält er es aber, dass in den Unterlagen des Public Record Office von Kew noch ein paar hundert Dokumente vergraben sind, die aufgrund falscher Zuordnung bzw unzureichender Kennzeichnung falsch abgelegt sind und über die man dann eher zufällig stolpert. Nun gut, UFOlogen werden nun rufen, dass der beste Ort um einen Baum zu verstecken, immer noch der Wald ist, aber dies ist ein schwaches Argument. Genauso gut könnte man sagen, dass die US-UFO-Geheimnisse im Archiv des ´National Enquirers´ versteckt sind, weil da eh niemand danach suchen würde.

Pope selbst fuhr einmal unangemeldet und auf eigene Kosten nach Kew, um zu sehen, ob die Öffentlichkeit tatsächlich Zugang zu allen bekannten Akten hat, von denen er wußte, dass sie dort ausliegen müssten - dem war auch unverborgen so. Da er inzwischen noch weitere Akten mit anderen Referenz-Bezeichnungen gefunden hatte, konnte er diese tatsächlich auch aus falschen Ablagen bergen und der Öffentlichkeit nun unter den wirklichen UFO-Referenzen bereitstellen. Der Knackpunkt an der ganzen Sache ist unsere heutige Sicht, wonach alles was mit UFOs zu tun haben soll, auch mit diesen drei Buchstaben versehen sein muß. Dies ist aber ein langer Prozeß gewesen und die Denkensweise in der sich entwickelnden Bürokratie ist dem gegenüber zudem nochmals anders. In den 1940er Jahren war der Begriff "Fliegende Untertasse" die Norm gewesen, aber man registrierte derartige Berichte z.B. unter "Miscellaneous breaches of the UK Air Defence Region" oder "anomalous radar returns". So kann es sich z.B. in Zukunft ergeben, dass da zufällig UFO-Material in Akten unter eher allgemeinen Referenzbegriffen wie "security alerts" oder Logbüchern von Militärbasen findet.

´Spooky´ Pope und die MJ-12-Papiere

+ Im weiten Umfeld zum Thema UFO-Akten klagt Pope auch darüber, dass die Aktenfreigaben in vielen Teilen der Welt auch einen negativen Seiteneffekt mit sich bringen - nämlich: die Fälschungen. Ironischer Weise verhalf die Freigabe von echten UFO-Dokumenten den Schwindlern nun Blueprints von offiziellen Dokumenten zu ziehen und diese dann als Vorlage ihrer Fälschungen zu verwenden, echte Namen von wirklichen Abteilungen und Personen (bis hin zu deren Unterschriften) werden als Hintergrund für gefälschte bzw verfälschte neue "Geheim"-Dokumente verwendet: "Dies ist in Amerika bereits geschehen und sorgte für einigen Wirbel, aber auch für Verschwendung von Forschungsenergie." Sofort nennt er die Serie von MJ-12-Papieren als Beispiel! Ausgerechnet die... - auch wenn er hier richtig liegt; aber sie sind ja ein ´Gral´ der UFOlogie, genauso wie er selbst! Bizarr!

Die Motive für die Fälschung von derartigen UFO-Dokumenten sind die gleichen wie bei den Fälschungen auf anderen Gebieten. Zunächst ist da der finanzielle Erfolg zu erwähnen, "gerade auch weil es viel Geld im UFO-Sektor zu machen gibt". Ein überzeugendes Foto oder eine ergreifende Entführungs-Darstellung läßt sich gut für Bücher oder für Filme umsetzen und damit verkaufen. Dann gibt es jene Menschen, die es alleine des Augenblicks wegen machen, um sich im Schein des Ruhms für den Moment zu sonnen, sich im Licht der Blitzlichter zu bewegen und den Namen in den Zeitungen nachlesen zu dürfen. "Auch gibt es da die wahren Gläubigen, die nichts schlechtes darin sehen, wenn sie ´Beweise´ produzieren, um in für sie guter Absicht andere zu überzeugen. In Wirklichkeit schaden sie damit der seriösen und wissenschaftlichen UFO-Forschung und wirft sie um Jahre zurück", bedauert es der Mann vom Ministerium auch im Hinblick auf vielerlei gefälschtes Material aus dem Osten. Dort hat sich im verfallenen Warschauer Pakt inzwischen viel getan und Hunderttausende geht es heute schlechter als je zuvor unter kommunistischer Diktatur und sie haben nicht genug Essen auf dem Tisch. Plötzlich kommen da amerikanische UFOlogen herbei und sind bereit gegen harte Währung und bare Dollars Informationen über UFOs aufzukaufen. MoD´s Nick Pope: "Da ist es kein Wunder, wenn man mit Hilfe einer alten Schreibmaschine und einem bißchen Wissen um UFOs, jene Leute zufriedenstellt. Im Ergebnis wirft uns dies auch um Jahre zurück." Kein Wunder also, wenn die ufologischen Geheimnisse niemals so recht aufgeklärt werden können.

+ Aber ein speziell britisches UFO-Geheimnis hat der MoD-Mann wenigstens aufgeklärt: Am 8.September 1970 soll das Radar der RAF-Basis Binbrook nahe Market Rasen in Lincolnshire einen unerklärlichen Blip im britischen Luftraum wahrgenommen haben. Deswegen soll eine Reihe von Maschinen unterschiedler Basen zur Abfangmission aufgestiegen sein. Captain William Schaffner, amerikanischer Austausch-Offizier in Binbrook, stieg mit seiner Lightning über der Nordsee jenseits voin Grimsby auf, um etwas zu verfolgen, was sich auf seinem Radarschirm mit einer Geschwindigkeit zwischen 600 und unglaublichen 17.000 mph bewegte. Schließlich will Schaffner ein verwirrendes Blaulicht gesehen haben, von dem er meldete, es sei recht nahe bei ihm und sich schließlich als ein konusförmiges Objekt mit einer glasartigen Kugelsektion darauf zu erkennen gab. Plötzlich bewegte sich das Gebilde so rasch auf ihn, dass der Flieger einen Sturzflug vollführen mußte, um dem UFO auszuweichen. Auf dem Bodenradar zeichnete sich etwas absolut außergewöhnliches ab - UFO und Flugzeug verschmolzen dort zu einem Blip, dann trennten sie sich wieder und dann zog der UFO-Blip mit einer Beschleunigung von 20.000 mph davon! Schließlich konnte wieder Funkkontakt mit Schaffner hergestellt werden, wobei der Mann völlig desorientiert wirkte und irgendwie verwirrt. Die Lightning stürzte dann ins Wasser und versank innerhalb von ein paar Minuten. Aus unbekannten Gründen schoß sich Schaffner nicht mit dem Schleudersitz aus der abstürzenden Maschine und ging mit unter. Das Bergungsteam fand dann ein leeres Cockpit vor und Schaffner´s Körper wurde niemals aufgefunden.

Dies ist eine aufregende und bizarre Story, wie aus dem ´National Enquirer´ oder der SUN bzw BILD entsprungen, bzw dieses Mal war die Quelle Pat Otter vom ´Grimsby Evening Telegraph´ - genauso wie sie sie UFOlogen lieben und wie sie Tony Dodd für ´Quest International´ als Top-UFO-Researcher darlegte! Nick Pope stellte fest, dass tatsächlich eine Akte beim britischen Verteidigungs-Ministerium hierzu existiert und so ließ er sich diese kommen. Die Realitäten sahen aber nach Akteneinsicht etwas anders aus: Die Lightning war Teilnehmer einer Routineübung über der Nordsee, wobei man die Praxis in der Verfolgung und Aufbringung von Flugzeugen mit geringer Geschwindigkeit übte - eine Operation die oftmals während der Jahre des Kalten Kriegs nötig wurde, weil sowjetische Bomber immer wieder in den britischen Luftraum vorstießen um zu sehen, wie schnell die Verteidigungskräfte reagierten und auch wie sie reagierten. Schaffner vertat sich schlichtweg bei der Verfolgung des Übungsziels, eine RAF Shackleton, und überzog seine Maschine derart, das er schließlich in die See krachte und darin versank. Das von ihm gemeldete Licht war außer Frage niemals etwas anderes als die Shackleton gewesen. Pope abschließend: "Ich fand keinerlei Beweis für irgendwelche rätselhaften Umstände betreffs dem Absturz selbst. Mit einem unguten Gefühl fragte ich mich aber, was zur Hölle jemand davon hat, wenn er nach über 20 Jahren aus einem harmlosen Ereignis eine große UFO-Story macht?"

... Mal sehen, vielleicht setzen wir diese Geschichte fort - spannend ist sie allemal; das Problem ist eher von sagen wir mal technischer Natur: Aufgrund eines herben Festplattencrash ausgerechnet zu Weihnachten vor einigen Jahren gingen mir viele Textdateien flötten (und dies ausgerechnet noch auf dem Datensicherungsweg auf eine externe Festplatte, die danach nicht mehr öffnen war und auch deswegen in die ´Klinik´ ging, aber da war nichts mehr zu machen!), die komplette Texte schon enthielten, die ich aus vielen anderen Akten zusammenfügte, um so eben die komplette Geschichte logisch und erschließbar zusammenzusetzen. Puzzlestein nach Puzzlestein. Aber es gibt auch auf ewig waidwunde Datenlöcher, wo die Infos einfach ins cypernische Nirwana entschlüpften. :-( Soetwas wünschen wir selbst unseren "politischen Gegnern" als Verunreiniger der UFO-Phänomen-Erforschung nicht - und deren Anzahl würde ich nicht zu knapp bemessen.

Externe Links

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