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14.01.2011


    
+ Das berühmte ´Fliegende Dreiecks´-Foto von Belgien, das Dia von Petit-Rechain & sein Doppel +

Backstory - oder besser: Die Story hinter der Story und ein schlichtes Vergleichsbild, was auf einer ganze schlichten Art und Weise damals nachgemacht wurde/Ein ´UFO-Wissenschafts´-Fahnenträger

Wie das so ist, aus einen allmystischen UFOlogen-Treffpunkt zitiert: "... Eines der wenigen Videos {sic!}, die ein fliegendes Dreieck bei Tageslicht {sic!} zeigen ..."

... Im Zuge des CENAP-UFO-Disclosure-Projekts: In diesen CENAP-UFO-Newsticker-Extra als weitere ehrenamtliche und natürlich unkommerzielle ´Subventionsbeitragsleistung´ für die Neo-UFO-Phänomen-Erforschung mit aufklärendem Charakter geht es auch um die ufologische Disclosure-Verschwörung an sich, um die paranoiden Wirkmechanismen in der ufologisch-exologischen Irrlehre in ihrer Psychologie zu diesem geradezu esoterischen Psychokult - basierend auf Halbwahrheiten und wirren, aber zeitgenössischen Glaubensvorstellungen im Rahmen des modernen Märchens für das Weltraumfahrt-Zeitalter einmal mehr darzulegen ... Erstaunlich ist auch bei diesem exemplarischen Beispiel nur wirlich ein elementarer Punkt: Kleine missgedeutet Ursache, aber große Wirkung wegen der dahinterstehenden OBERFLÄCHLICHKEIT * im Umgang mit dem UFO-Phänomen an sich und dem wilden Vertrauen auf die neue Sage und ihrer Richtigkeit. Quer durch alle Berufs- und Gesellschaftsschichten. Dies ist die eigentlich ufologische-anhaftende ´UFO Conspiracy´ wegen dem visionären Impuls, der die Imaginationen von "alles ist möglich, auch das was unmöglich erscheint" unbeschwert und schwerelos freisetzt; dies ist der virulende UFO-Mystery-Virus. Damit wird schlichtweg auch nur dummes Zeugs verdeckt. Aber lesen und sehen Sie mal wieder selbst!

* = Genau dies ist der Projektionsraum für falsche und verkehrte Vorstellungen, der emotionelle und inspirierende Kräfte freisetzt, von der die exologiserte UFOlogie an der Basis hauptsächlich lebt. Dies zeigt sich wieder einmal mehr anhand des folgenden Musters von unendlich vielen in der eigentlich traurigen SF-UFO-Historie mit ihren Träumereien von der Fangemeinde davon, die dies alles ab liebsten nicht wissen und hören WILL ...

Hier geht es wieder einmal mehr um den ´real deal´

+ Als vor zwanzig Jahren in unserem belgischen Nachbarland die ´Fliegende Dreiecks´-UFO-Welle abging tauchte von einem jungen Mann plötzlich das allseits bekannte Petit-Rechain*-Foto mit einem recht nebulösen Background auf. Angeblich sei es am 4.April 1990 gegen 22 h am Ortsrand des Dorfs nahe Verviers aufgenommen worden. Angeblich sollen sogar ZWEI Bilder damals gemacht worden sein, aber nur EIN Bild kam in Umlauf - angeblich weil Bild Nr.2 nur schwarz war, obwohl die Aufnahmen nur eine Sekunde aufeinander folgten und das fragliche Objekt sich dabei nicht entfernt hatte und weiter so wie in Bild Nr.1 zu sehen da war und NICHT z.B. seine Lichter abschaltete. Zeit blieb für die Aufnahmen mehr als genug, weil angeblich das ´Fliegende Dreieck´ 5 MINUTEN lang nicht über, sondern direkt VOR den ´Zeugen´ schwebte. Damit stimme allein schon fotopsychologisch-technisch-perspektivisch in der Optik mit dem Dia-Image im Gegenzug zur ´Zeugen´-Behauptung des Fotografen EINIGES grundlegend nicht (was sogar einem fotografischen Laien auffallen muss!) - und schon daraus konnte einfach etwas grundlegendes nicht stimmen, weil das ´Fliegende Dreiecksbild´ keine Frontalsicht zeigt, sondern eine volle Draufsicht von unten!

* = Petit-Rechain (auf wallonisch Pitit-Rtchin) ist eine Teilgemeinde der belgischen Stadt Verviers in der Provinz Lüttich in der Wallonie.

+ .... Es ist doch plausibel: Jeder Amateurfotograf wird nun ob dieser Tatsache und der Zeugenaussage auflachen und sie als unmöglich zurückweisen, nur muss er um den Umstand wissen, dass das Ding sich angeblich VOR dem Fotografen in quasi Augenhöhe - wenn auch 150 Meter entfernt (was die Unteransicht aber immer noch lange nicht rechtfertigt!) - befand und NICHT oben am Himmel in der Luft schwebte! Zur psychologischen Ablenkung wird aber in der ganzen ufologisch Falldebatte darum der alte Illusionistentrick vom Hüttchenspieler angewendet und so immer getan, als wenn dieses Objekt hoch am Himmel schwebte - und dann so die ´richtige Perspektive´ ja stimme. Wenn das Objekt in Horizont´höhe´ waagerecht* erschien, dann müssten doch Hintergrunddetails der Umgebung (Bäume, Büsche, Häuser etc pp) zu sehen sein, die zur Verifikation der aktuellen Objektgröße und Objektentfernung dienen sollten, aber die gibt es nicht. Trotz all dieser merkwürdigen Unsicherheiten wurde dieses Bild zum Standard-Beweis für ´UFO-Fliegende Dreiecke´.

* = Nirgends ist belegt und ausgesagt, dass das ´Fliegende Dreieck´ scharf angewinkelt und schräg vor den Zeugen in der Luft stand und ihnen die ´Bauchsicht´ so zeigte.

Mit dem 200mm-Tele aufgenommen

Das belgische Astrophysiker Pierre Magain vom ´Astrophysikalischen Institut´ an der Universität in Li?ge und der belgische Neo-UFOloge Wim Van Utrecht bezeifelten gleich von Anfang an die Story des unbekannten Fotografen - er ist nur als ein damals 20-jähriger Mechaniker aus einer kleinen Firma an Ort ´P.M.´ bekannt - dessen ebenso unbekannte 18-jährige Freudin (die aber nie befragt werden konnte und sich auch nie irgendwie hervortat) Zeugin a) der Sichtung in etwa 150 Meter Entfernung und b) des mit einer analogen Spiegelreflexkamera auf Dia (Kodak Ektachrom, 200 ASA) mit einem 200mm-Teleobjektiv aufgenommenen ´Fliegenden Dreiecks´ durch ihren Freund gewesen sein soll, sich aber selbst nie äußerte. Dazu muss aber aber auch wissen, dass der Mann nicht sofort mit seinem Bild hausieren ging, sondern erst mit der ´Sprache´ herauskam, als die belgische UFO-Meldewelle wirklich hochloderte und ihren Höhepunkt erreichte. Zunächst hatte er dem Dia-Dokument wenig Bedeutung beigemessen und sich damit begnügt, es einigen Freunden und Bekannten zu zeigen (er wollte wohl testen, wie gut es ankam). Später erfuhr irgendwie ein Pressefotograf davon und dieser witterte Morgenluft für sich, er sicherte sich die Rechte an dem in der Schublade vor sich hinstaubenden Beweises. Dieser Pressemann fertigte Abzüge an und verschickte sie erfolglos an einige Agenturen. Eine TV-Journalistin von RTL-TV (!) sah sie so bei der Agentur Belga und brachte sie nun erst in Umlauf. Nebnebi: Alle anderen Einzelbilder der belgischen Welle waren übrigens samt und sonders enttäuschend für SOBEPS ausgefallen. SOBEPS testete und analysierte so an diesem Beleg herum, schien aber den Trick nicht gefunden bzw erkannt zu haben, mit dem der Fotograf sich an die Sache gemacht hatte. SOBEPS-Fotoanalyst Ferryn wählte zwar den Begriff vom "raffinierten möglichen Schwindel", aber was heißt schon raffiniert? Gehört wurde er damit nicht wirklich. Vielleicht hätte man Klaus Webner aus Wiesbaden mal deswegen um Ratschlag und Hilfe bitten solllen, der ja auch im Fall des "besten fotografischen UFO-Beweises" aus Gulf Breeze/Florida, weitaus besser Trickfotos machte als der UFO-Trickfotograf Ed Walters selbst. ;-)

Magain und Van Utrecht waren am 4.März 2002 Gast in einer Sendung der belgischen Fernsehen RTBF mit der Moderastorin Isabelle Franchimont, wo sie das berühmte Dia als Fälschung erklärten - und dies unisono zusammen mit SOBEPS-Fotoanalysten Patrick Ferryn (der übrigens auch erklärte, dass der Fotograf sich kurz vorher schon als UFO-Zeuge geoutet hatte, dessen erste Sichtung aber als die Lichter von einem kommerziellen Airliner von SOBEPS auf der Luftstrasse über der Gegend bewertet wurden; daraufhin wollte der junge Mann mal endlich was "ganz spektakulären" dem SOBEPS liefern - und dann kam das berühmte Dia auf!)!

Ihre Argumentation:

a) Weil es keine Zeugen für das Ereignis von einer Nahbegegnung im Orte gab;

b) weil das abgebildete Objekt viel zu groß und fast bildfüllend war, die Perspektive im Gegensatz zu den ´Zeugen´-Behauptungen aber ganz krass sogar nicht stimmt;

c) seltsam ist in diesem Zusammenhang auch die aufrechte Position der dreieckigen Gestalt direkt vor den Zeugen, als wenn sich das Objekt nur für sie auf den Kopf gestellt habe; niemand sonst berichtete zwischen 1989 und 1991 ein solch befremdliches Verhalten der ´Fliegenden Dreiecke´ - um es nochmals deutlich zu sagen: laut dem Fotografen befand sich das Objekt hier nicht ÜBER ihm, sondern direkt VOR ihm horizontal, also in der Schnauzen-Frontal-Draufsicht für den Fotografen;

d) viel zu hell für eine Nachtaufnahme erschien und niemals geklärt werden konnte woher überhaupt das Hintergrundlicht als ´Aura´ kam, wenn das Objekt am dunklen Himmel schwebte - sowie schließlich

e) die Image auf dem Dia problemlos sowohl von Machain und Van Utrecht unabhängig sowie ganz simpel nachgemacht werden konnte (Van Utrecht fertigte seine Bilder im Oktober 1990 an) und Machain auch das Ergebnis seines eigenen Versuchs zeigte.

´Flying Triangle´-High-Tech ;-) Die neuer ´Flying Saucer Tech´

+ Es war einfach nur eine kleine blaugefärbe Kartonfläche auf eine Dreieckgestalt zurechtgeschnitten, in die kleine Löcher gestanzt wurden und dies wurde einfach vor einer Lampe als ´Sichtschutz´ hingehängt und fotografiert. Basta, das war es auch schon. Simpel wie immer, aber mit großer Wirkung, wenn man darum eine passende Story zur psychologischen Ablenkung erfindet; dies hejört einfach zur ufologischen Psychokultur. Darüber berichtete die französische ´P.M.´-artige ´VSD´ Nr.6 (November 2003.), konnte bzw WOLLTE aber ein entsprechendes Bild von Machain oder Van Utrecht, angeblich aus ´redaktionellen Gründen´ (eine plausible Erklärung wurde nie geliefert) NICHT mit abdrucken und so verwendte man lieber das ´Original´ des jungen Fotografen aus Petit-Rechain. Professor Marc Acheroy von der ´Royal Military School´ in Brüssel erklärte deswegen auch, dass dies einfach unmöglich sei, da sie an seiner Schule das Bild auch nicht nachmachen konnten (weil sie eben auf den Trick des ´Making of...´ nicht kamen). Zudem erklärte Acheroy, es sei unmöglich gewesen, überhaupt zu demonstrieren, dass das Original ein Schwindelfoto sei und dann machte er sich selbst eine Gedankenfalle auf, wonach er auch gleich erklärte, "auch wenn man an Ort das Bild genauso nachmachen würde, sei dies doch kein Beweis, das das Original ein Fälschung ist". Für ihn sei das Bild authentisch, aber es sei kein Beweis dafür, dass das zu sehende Objekt "von außerirdischer Natur ist". Basta. Welche eine akademische ´Logik´ aus Gründen der Angst vor dem Gesichtsverlust für ihn und eine Einrichtung - soetwas würde an das Kompetenz-Image und -Prestige gehen. Wie gesagt es handelte sich um die ´Royal Military School´ in Brüssel (uns wird dahingegen Angst und Bange, wenn die mit diesem Brüsseler UFO-Videomaterial konfrontiert worden wären - http://www.youtube.com/watch?v=jL7f... . Was hätten die sich da zusammengeschraubt? Gerade auch wenn man das Original in der Gesamtlänge nicht kennt, wie wir eben kennen - http://www.youtube.com/watch?v=oDqO... , und damit nur ein Teil der Wirklichkeit. Dies ist zwar ´gut´-tyisch ufologisch, aber nicht wirklich auch im objektiven Sinne GUT !

+ Und eher aus Zufall fand ich heute Abend ein Foto aus der Magain-Serie unter http://adelmon.free.fr/vaguebelge/F... . Dies ist soweit die Geschichte bis zu diesem Zeitpunkt. Es hat nur noch das Foto gefehlt. Van Utrecht´s Bilder hatte er im englichsprachigen ´NUFOC-Flash´* (dem damals neuen Newsletter des ´National UFO Center Belgium´) vom Dezember 1993** zwar auch abgedruckt, aber in schlechter Qualität, da einfach in schwarz-weiß nur Fotokopiert. Jetzt war ich mit dem Farbfotofund aus der Magain-Reihe wie elektristiert; Sie sind es vielleicht auch...

* = Im Editorial hieß es damals: "Heutzutage neigen wir dazu anzunehmen, dass unsere Welt immer kleiner wird - dabei scheint die Welt so groß wie das Sonnensystem zu sein, sobald es um korrekte und glaubwürdige Informationen geht, nach denen man oftmals genug verzweifelt sucht. UFO-Abstürze in den USA; 3 Meter hohe Giganten laufen in Russland herum; Entführungen und Rindvieh-Verstümmelungen wieder in den USA; Kontaktler selbst in Süd-Afrika; schließlich die Dreiecke von Belgien. Das Publikum, welches UFOlogen zuhört wird immer größer, der Markt an UFO-darstellenenden Inhalten explodiert. Hat dies uns weitergebracht, dem UFO-Nachweis näher? Wohl kaum. Irgendetwas läuft da falsch! Liegt es vielleicht daran, dass da jeder UFOloge nach seinen eigenen Motiven und Motivationen Informationen aussucht, also selektiert? Nur wenige Sachverständige scheint es zu geben, die auch nach Glaubwürdigkeit dieser Informationen fragen. Was die ufologische Welt am dringlichsten benötigt, so NUFOC, sind aktive und kritische Forscher: ´Untersucher mit einem neutralen Standpunkt, nicht Leute die einfach nur andere davon überzeugen wollen, sie müßten sich ihren Ideen anschließen und ihre Bücher, Videos etc kaufen und für teures Geld sogenannte UFO-Kongresse besuchen.´ Solange diese Art der UFOlogie nach Vorrang hat, wird die UFO-Forschung auf dem selben Level wie seit 40 Jahren und mehr bleiben. Und wie weit sind wir gekommen, wenn man zurückschaut? Keinen Schritt weiter, trotz aller sensationellen Yellow-Press-Storys, die das Publikum geradezu aufsaugt. Wir können noch lange über den Roswell-Incident diskutieren, es werden immer neue Zeugen an uns herantreten und uns ins Nirgendwohin entführen.

Einige Forscher haben unspektakuläre Fortschritte in ihrer seriösen Arbeit erzielt, weitgehend unbeachtet von der ufologischen Öffentlichkeit, damals wie heute. Ihre Journale sind kaum gelesen, obwohl sie hochinteressante Beiträge einbringen, kritisch die UFO-Frage begleiten. Dies im Gegensatz zu den Blend-Werken der Glitzermagazine. Die Großen verschließen und verweigern sich den Kleinen und auch der Umgangston wird härter, stellt man in Belgien fest. Man wundert sich als Außenstehender vielleicht, warum es so schwierig ist in eine offene Diskussion einzutreten und sich lieber einen "Faustkampf" liefert. Dies ist wohl so, weil sich ideologische Strukturen gegenüberstehen, die unüberwindlich sind. Jetzt aber auf zur belgischen Welle, um die es nicht so recht still werden will, besonders jenseits der belgischen Grenzen, während man im französischsprachigen SOBEPS-Journal ´Inforespace´ nur mühsam dazu noch etwas finden kann.

Was läuft nun tatsächlich in Belgien hinsichtlich dieser Welle von November 1989 bis 1991? Nicht viel! NUFOC selbst stellte die Arbeit irgendwann bis Ende 1991 dazu ein, nachdem man hier feststellte, dass die Überbetonung von SOBEPS nicht mit dem konkreten Fallmaterial korrespondiert, wonach die meisten Fällen in sich übereinstimmten. NUFOC versuchte sich anhand der glaubwürdigsten Fälle an einem stimmigen 3-D-Computer-Modell der gesichteten Objekte und scheiderte. Vanbrabant gab 50 der besten Fälle ein und erhielt 50 variierende Modelle die sich bestens noch auf einer zweidimensionalen Konfiguration als Dreieck darstellten. Wie die Macher der amerikanischen Pseudodokumentation ´Unsolved Mysteries´ zu ihrem vereinheitlichten Modell kamen ist ein größeres Rätsel als die UFO-Welle für sich. Nach Ansicht des NUFOC-Mannes sind die meisten Berichte im SOBEPS-Archiv wertlos, wobei er nicht sagen will, dass die Arbeit von SOBEPS schlecht war, aber einige wichtige Details fehlen in jedem Bericht. Und sollte man die fehlenden ´Daten´ heute noch einmal einholen, wären sie noch unverfälscht und unbeeinflußt? Wohl kaum. Etwas ist über Belgien geflogen, dies ist ohne Zweifel für alle Betrachter der Ereignisse. Man hat sich jedoch Fragen zu stellen.

Warum gerade Belgien? Einige UFOlogen haben ernsthaft darauf verwiesen, das Belgien eines der hellsten Länder Europas bei Nacht sei und die UFO-Piloten es daher mit der Navigation besonders leicht hätten. Quatsch, wenn man eine außerirdische Hochtechnik besitzt; selbst wir können heutzutage ohne solche visuellen Leitpfade navigieren. Andere UFOlogen brachten die Nähe zur russischen Grenze ins Spiel, dazu braucht es keinen weiteren Kommentar. Man muß wohl tiefer schürfen. Etwa 90 % aller Sichtungen geschahen im südlichen, französisch-sprechenden Teil Belgiens, selbst die Presse kritisierte, dass die Flamen von den UFOnauten diskriminiert wurden. Obwohl die initialen Sichtungen in Eupen, nur wenige Km von der deutschen Grenze entfernt, passierten, kann man nicht sagen, dass Deutschland von einer gleichartigen Welle erfaßt wurde.

NUFOC besuchte Ende 1992 Belgiens größten Flughafen Zaventem und bekam Gelegenheit den Kontrollturm zu besichtigen. Herr Sacre, ein Luftverkehrs-Kontrolleur, gab sich Mühe mit seinen Gästen und beantwortete bereitwillig alle ihre Fragen. Für UFO-Forscher sind natürlich die Radarschirme von höchstem Interesse. ´Schaut man sich diese Kontrolleinrichtungen und ihre Anzeigen kann, kann man leicht verstehen, wie schwer der Job des Luftverkehrs-Kontrolleurs ist. Auf den Schirmen sieht man unzählige kleine Punkte herumschwirren und man wundert sich als Außenstehender, wie man all diese nur kontrollieren und sinnvoll zuordnen kann´, so jedenfalls Vanbrabant´s Erkenntnis. Die Flugobjekte des erfaßten Luftraums werden symbolisch auf dem Schirm ausgewiesen, mit einem X werden die sogenannten unidentifizierten Echos angezeigt, wenn man so will, die ´UFOs´. NUFOC stellte überraschend viele X-Zeichen fest. Herr Sacre stellte sich dieser Herausforderung und erläuterte, dass die X-Symbole unterschiedlichen Ursprung haben: Kleine Zivilflugzeuge ohne Transponder-Signalanlage bis hin zu Wetterphänomenen, die wiederum verschiedentlich entstehen können. Selbst Flugzeuge, die dann unter dem Radar-Abtastbereich fliegen, können gelegentlich sich in seinen Anomalien ´spiegeln´ und als kurze Blitze auf dem Radarschirm erscheinen! Inversionsschichten spielen mit hinein und man weiß nicht immer, wodurch eigentlich ein solches X-Echo hervorgerufen wird. Da der Computer die aufgezeichneten Einzelechos registriert, wird anhand von 2 oder 3 Einzelpositionen eines Signals die Bahnbewegung festgestellt, ist sie geradlinig, dann weist dies auf die Bahn eines Flugzeugs hin. Aufgrund der Abstände zwischen den einzelnen Punkten wird die Geschwindigkeit des Echos berechnet.

Für unsere Arbeit ist es nun wichtig festzustellen, dass die Luftverkehrs-Kontrolleure kaum diese unidentifizierten Echos beachten. Sie haben wichtigere Dinge zu tun und müßen sich mit dem realen Luftverkehr beschäftigen. Erst wenn mal ein Anruf von einem Polizeiposten oder einer militärischen Radareinrichtung kommt und sich dies auf ein gesichtetes UFO bezieht, schaut man selbst mal nach, ob man ein Echo hat, welches mit dem fraglichen Ziel korrespondiert. Bei diesem informativen Besuch kam bald ein neuer Schwerpunkt auf. Die Straßen des Himmels...Airways im Fachjargon genannt. Diese sind durch internationale Regeln klar & strikt definierte Korridore am Himmel, denen alle Flugzeuge sich einzuordnen haben. Dies macht auch Sinn: Aufgrund der strikten Anweisungen für den Luftverkehr wird es überhaupt ziemlich ungefährtet möglich, diesen aufrechtzuerhalten. Hier bekommt jeder Flugzeugtyp seinen eigenen Luftraum zugewiesen, um keine Bedrohung für anderen Luftverkehr darzustellen. Der Himmel ist für das Militär, für die Passagierflieger und für private Kleinflugzeuge speziell aufgeteilt. Viele Teile des Luftraums sind für den Luftverkehr gar nicht zugänglich und gesperrt. Wie man weiß besitzt Belgien einen der dichtgenutztesten Lufträume Europas. Der meiste Luftverkehr wird über die Korridore Green 1, Red 7 und Red 15 Ost-Süd-Ost abgewickelt, eine Radarbilddarstellung zeigt hier auch das intensivste Aufkommen. Eine Luftverkehrskarte ist ebenso beigelegt. Ist es nun ein Zufall, dass ausgerechnet die meisten UFO-Sichtungen in solchen Luft-Korridor-Zonen nächtlings stattfanden? Und weiter: Ist es nicht dumm, dass die Lichtkonfiguration dieser UFOs sich parallel an die vorgeschriebene Lichter-Anordnung der sich in diesem Luftraum bewegenden Flugzeuge orientiert?

Einige UFOlogen brachten als Gegenargument ein, das viele Sichtungen auch auf der Linie Brüssel-Eupen und südwestlich Brüssel´s stattfanden und hier Green 1, Red 7 und Red 15 nicht verlaufen. Dies ist richtig, sie erwähnen dabei aber nicht, dass hier die Luftkorridore Amber 5 und Amber 6 zusammenlaufen und starken Luftverkehr verursachen! Hier sieht man einmal mehr, wie selektiv UFO-Fans um ihren Glaubensinhalt kämpfen. Mit Objektivität hat dies nichts mehr zu tun. Nur 50 von 2.000 Sichtungen verliefen nicht genau in diesen Korridoren, aber sie beinhalten auch keine abweichenden Darstellungen. Egal, anhand der bisher bekanntgewordenen Fakten schließen viele UFO-Freaks die irdische Erklärung aus und hängen den ganze Zauber an die beliebte ETH auf. Vanbrabant sieht hier den Niedergang seriöser Forschung ausgewiesen. Einige Fälle sind ganz klar Ultraleicht-Fliegermaschinen und es auch die Unfähigkeit vieler Observer ein, objektiv zu urteilen und darzustellen. Sogenanntes ´Geheim-Fluggerät´ von NATO-Partnern sind zwar beliebte Erklärungen, aber bislang ohne Substanz. Geheim-Flugzeuge sollen so auf der schottischen Basis Machrihanish stationiert sein, aber diese Basis hat nur eine Startbahn und liegt zudem nahe eines Dorfes, von wo aus noch niemand befremdliches Fluggerät starten und landen sah. Dafür aber haben wir eine Reihe von Fällen, wo man den Dreiecks-UFOs folgte und sie dann auf Flughäfen als ganz stinknormale Flugzeuge landen sah! Inzwischen macht sich auch die Erkenntnis breit, dass die Ereignisse aus der Nacht des 30./31.März 1990 gar nicht mehr jenes Gewicht haben, wie es zunächst schien. NUFOC sprach inzwischen mit einigen hochrangigen BAF-Offizieren, die das Radar-Lock-On klar als Resultat eines Wetterphänomens oder einer Computer-Fehlfunktion verstehen.

Die Amerikaner kommen nach Belgien. Die amerikanische UFOlogie beherrscht die Welt-Sicht in nicht nur dieser Affäre. Leider blieben die seriösen Forscher einmal mehr zu Hause und nur die Effekthascher und ET-Promoter machten sich auf den Weg - eben, weil nur sie das Geld haben. Zu allererst waren jene Leute da, die nach spektakulären Sensationen suchten und die Computer-Animationen nach Hause brachten, mit denen sich George Lucas und andere FX-Gaukler erfreuen können. Dann kamen die UFO-Freaks vom Schlage des CSETI-Manns Steven M(missonary man) Greer, welche den Kontakt herstellen wollten (indem sie nächtlings mit Taschenlampen herumliefen und sie zum Himmel richteten) und faszinierende CE-V-Storys heimkabelten. So entstand weltweit rasch der Eindruck: Belgien wird definitiv von außerirdischen Maschinen heimgesucht. Die dazu eingebrachten Observations-´Details´ sind durchweg überzeichnet und übertrieben, weit davon entfernt selbst den bizarrsten Darstellungen gerecht zu werden. Dazu werden gänzlich normale Geschehnisse verfremdet eingebracht und in einen neuen Kontext gesetzt. Ja, nur so kann die UFOlogie überleben. Traurig genug."

Ja, traurig genug...

** = Ausgangspunkt war dieser Umstand und Vorgang: Am 9.Januar 1993 wurde Wim Van Utrecht ins SOBEPS-HQ eingeladen, um mit den Hauptuntersuchern des belgischen Flaps zu konferieren. Grund war Van Utrecht´s Monografie "Triangles over Belgium - A Case of Uforia?", die wir im damals om gedruckten CENAP REPORT vorstellten, und seine Meinung, wonach das Farbdia von Petit-Rechain eine Trickaufnahme darstelle. Obwohl die Zusammenkunft fünf Stunden dauerte, blieben die Fronten soweit verhärtet und eine gewiße feindliche Stimmung lag in der Luft; eine vernünftige Auseinandersetzung war deswegen nicht möglich, da man sich an der Basis entzweite. Meessen kritisiert gleich lautstark die kleine Fraktion der skeptischen UFO-Gemeinde am Tisch und untergrub deren Wert sogleich und hatte es von ein paar "isolierte Fälle", die von Skeptikern geknackt wurden, während die Quantität der Fälle doch allein schon wegen ihrer Menge überzeugend sei.

Wim Van Utrecht erfuhr Unterstützung durch seinen Kollegen Dr. Ronny Blomme vom ´Royal Observatory of Belgium´. SOBEPS war vertreten durch Lucien Clerebaut, Patrick Ferryn und Jean-Luc Vertongen, ebenso durch Dr. Leon Brenig, Prof. Auguste Meessen, Prof. Marc Acheroy sowie Prof. E. Schweicher. Den größten Teil der Auseinandersetzung führte Prof. Meessen in einem langen Monolog, um zu erklären wie man seiner Meinung nach UFO-Berichte in wissenschaftlicher Art und Weise untersucht, als wenn man dies unter diesem Gremium von Fachleuten nicht wüsste. Meessen stellte sich sturr - und niemand wollte die ´Aushängeschild´ für SOBEPS in die Parade fahren und ihm offen widersprechen. Leider kamen dadurch die anderen Teilnehmer der Runde kaum zu Worte, was Van Utrecht verständlicherweise erzürnte. Meesen war in seinem Monolog nicht zu stoppen und Van Utrecht wollte nicht unfeundlich sein - und wurde so ´totgequatscht´. Er hatte auch nicht den Mumm auf den Tisch zu hauen und kam gerade dazu sich in diesem Sinne auszudrücken: "Als aktives Mitglied der UFO-Gemeinde seit 1974 weiß ich aus Erfahrung, wie schwer man sich tut einen sogenannten ´guten´ Fall begraben zu müßen, wenn er sich als schlichter Schwindel oder als Fehlwahrnehmung herausstellt. Jeder UFOloge, der etwas anderes behauptet ist nicht ehrlich zu sich selbst". An eine unbefangene UFO-Forschung glaubt er inzwischen schon gar nicht mehr, selbst wenn SOBEPS dies für sich in Anspruch nehmen will und Prof. Meessen dies wiederholt bei diesem speziellen Treffen betonte. Meessen denkt besondere Glaubwürdigkeit zu erlangen, wenn er wieder und wieder erklärt, es interessiere ihn nicht woher die UFOs kommen - er aber andererseits sich für die Ergründung des Antriebs jener Objekte stark macht, die von einer "außerirdischen Intelligenz" stammen sollen! Van Utrecht: "Meessen ist ein ETH-Gläubiger in Sachen UFOs. Wie man sieht, ist die Pseudo-Wissenschaft UFOlogie ein besonderes Ding. Hier werden alsbald unirdische Erklärungen für bislang unerklärte Phänomene herbeigezogen, so als wäre Wissenschaft gleich Religion. Auch wenn Prof. Meessen nach außen hin so tut, als hege er keine sonderliche Sympathie für die ETH, so muss er sich doch an seinen eigenen Text in der ´Inforespace´ Nr.70 erinnern, wo er eindeutig die OVNIS als von außerirdischen Wesen gesteuert anbot. Nicht nur dies, er betonte sogar die Fälle des direkten Kontakts als Schwerpunkt dieser Anschauung!" Van Utrecht und Dr. Blomme waren frustriert nach dem Treffen mit SOBEPS. Man war keinen Schritt weitergekommen und die meisten SOBEPS-Oberen bevorzugten es, das UFO-Mysterium am Leben zu erhalten, als sich um eine rationale Erklärung zu kümmern! "Ich bin nun überzeugt, dass die meisten SOBEPS-Leute tief im Innern daran glauben, dass die Masse der UFOs auf extraterrestrische Wirkungen zurückgehen. Einmal meldete sich Dr. Brenig zu Worte und verglich die skeptische Einstellung mit der der Inquisitation. Mit diesem Vergleich hat Brenig unbewusst zugestanden, dass er sich die außerirdische Hypothese wünscht und sie mit Glauben und nichts mit Fakten zu tun hat", bedauerte Van Utrecht abschließend. Van Utrecht nannte ihn einen "wissenschaftlichen UFOlogie-Verschwörer". Wer will sich ihm verweigern?

Zu Reibereien war es im Vorfeld gekommen, als Steven M.Greer in der April 1992-Ausgabe des ´MUFON UFO Journal´ von seinem Besuch bei SOBEPS berichtete, um der Gruppe zu helfen, telepathischen Kontakt {!!!} mit den extraterrestrischen Intelligenzen aufzunehmen, die seiner Meinung nach hinter den neuen UFO-Dreiecken ständen; bei belgischen UFO-Experten stieß dies sauer auf.

+ Greer hatte auch das umstrittene Foto als "authentisch" hingestellt, welches auch von SOBEPS als bester Beweis für die Welle angesehen wird. Neo-UFO-Phänomen-Erforschungs-Kollege Van Utrecht hatte daraufhin MUFON einen Brief geschickt und erklärt, das Greer zumindest voreilig gewesen war und man das Foto derzeit noch analysiere und mit einer Einschätzung noch extrem vorsichtig sein muss. Van Utrecht selbst hatte Experimente durchgeführt, um die "Anomalien" des Fotos nachzumachen, mit Erfolg (wir berichteten). Er legte für MUFON sogar eine Kontaktaufnahme hiervon bei, leider hatte ´MUFON UFO Journal´-Herausgeber Denis Stacy nicht den Mut, die Aufnahme abzudrucken. SOBEPS dagegen war böse geworden und nahm den Brief von Van Utrecht übel. Kein Wunder auch, bisher erschien kein skeptischer Bericht zur Welle in der SOBEPS-Publikation ´Inforespace´. Dafür aber wurde in Belgien mit dem Bild von Petit-Rechain viel Werbung für SOBEPS in Magazinen und im Fernsehen betrieben. Prof. Acheroy hat sich aufwendig mit dem Bild beschäftigt. Aber niemand bei SOBEPS nahm Van Utrecht´s Imitation für ernst. Sicher, es gibt bei der Aufnahme einige Befremdlichkeiten, die sich aufgrund der Computer-Analyse einstellten, sicher ist aber auch, dass der Rechenknecht kein Wunderding ist. Vielleicht muß Prof. Acheroy auch sein Gesicht bewahren, da eigentlich es nicht die Aufgabe einer Militärschule sein kann, sich mit UFO-Fotos zu beschäftigen, besonders dann nicht, wenn sie unter Verdacht stehen mit Hilfe eines Modells aufgenommen worden zu sein! Dabei könnte sich Prof. Acheroy geschickt aus der Affäre ziehen, hat er doch schon zugestanden, dass das Bild nur deswegen Verwendung fand, weil er a) die Möglichkeiten des Computers testen wollte und b) seinen Schülern mit etwas konfrontieren wollte, was aktuell war und im Zeitgeist schwamm, die Schüler mehr als sonst anhand stumpfen Schulungsmaterials motivierte.

Auch der Astrophysiker Pierre Magain sowie SOBEPS-Mann Ferryn hatten sich versuchten sich mit der Nachahmung der Aufnahme versucht. Ferryn ließ jedoch durchblicken, dass so manches wichtige SOBEPS-Mitglied froh wäre, wenn sich das Petit-Rechain-Dokument als nichts als ein Schwindel entpuppen würde. Die SOBEPS-Kernmannschaft jedoch stoppte jene, die sich zu stark auf die Schwindel-Hypothese fokussierten; viel lieber habe man es, wenn man sich um "mysteriöse Plasma-Jets" kümmern würde, um eine tragende Theorie über den UFO-Antrieb zu entwickeln... Und das war natürlich ein Ding wie das `gefundene Fressen´ für die Presse. Van Utrecht schließlich zu belgischen UFO-Welle damals abschließend: "Tatsächlich kann man so zu dem Urteil kommen, dass die Presse gut die Ursache für die Ereignisse gewesen sein kann." Auch diese Erkenntnis ist in Sachen UFOs nicht neu, bereits Herbert Strentz hatte dies festgemacht, als er amerikanische UFO-Wellen Mitte der 1960er Jahre untersuchte. Die Presse füttert den UFO-Glauben und dies führt deswegen zu weiteren UFO-Sichtungen, die ohne die vorherigen hitzigen Pressedarstellungen kaum als solche angesehen worden wären!

+ Deutscher Konservativ-UFOlogie-Gag dazu: Das UFO-spiritistische Medium Hermann Ilg aus Reutlingen (alte DUIST-Garde) hielt am 22.Februar 1992 einmal mehr einen Vortrag beim ´UFO-Studienkreis Stuttgart´ von Ruth Koppenhöfer (ebenso aus der alten DUIST). Hierbei kam er ebenfalls auf die belgischen UFOs zu sprechen und berichtete quasi aus erster Hand: Er habe durch seine geistigen ET-Durchgaben von den Satinern erfahren, dass es sich hierbei um Raumschiffe vom solaren Planeten Uranus handelt. Wie immer akzeptierte die anwesende UFO-Gemeinde diesen puren Unfug ohne Murren. Jaja, wenn die SF-UFO-Phantasten ganz unter sich sind - lassen sie die esoterisch-spiritistische Sau raus...

+ Bizarres belgisches Brüssel: Von UFOs und anderem Unfug im EU-Parlament - Brüssel 2010: UFO´s und Kosmisch induziertes Bewusstsein - ET, phone Brussels: EU calls for opening UFO data +

Soweit also zu diesem New Age-SF-UFO-Märchen, welches ja im Grunde an der globalen Basis so alt ist, wie es die UFOlogie der konservativen (unheimlichen Begegnungs-)Art gibt. NEU durch die belgische UFO-Welle vor 20 Jahren ist nur des UFO-Design - von der ollen ´Fliegenden Untertasse´ hin zur neuzeitlichen ´Flying Triangle´-Idee. Geändert hat sich nichts, nur die Verpackung schimmert jetzt neu. Geprägt - im wahrsten Sinne des Wortes - durch ein falsches und mehr als nur ´Symbol-´Bild. Unter dem absurden und zum Himmel stinkenden Dia von Petit-Rechain versammelt sich die New Wave der konservativen Alt-UFOlogie als Exo-´Politiker´. Und in der EU in Brüssel sitzt so eine Gestalt, als italienischer Abgeordneter dorthin abgeschoben noch am Rande des Parlaments, sein Name bekanntlich Mario Borghezio. Wieder einmal exologisch-ufologische Realsatire pur. Na, ist doch ´prima´ weil es wegen der Weihnachtspause heute am Freitag immer noch keine ZDF-´Heute Show´ gibt.

Externe Links

http://www.youtube.com/watch?v=jL7fIh2u8t4
http://www.youtube.com/watch?v=oDqO1ulBv38
http://adelmon.free.fr/vaguebelge/Faux_Magain_small.JPG

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