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23.01.2004


    
Wieder eine tolle UFO-Geschichte enttarnt

Mexikanische Flugzeug-UFO-Kollision ist falsch

Immer wieder erlebt man als UFO-Phänomen-Erkunder Überraschungen. So ging am 23.Januar 2004 über die UFO Update - Toronto-Liste eine Mail von Captain Alejandro Franz, selbst mexikanischer Airline-Pilot seit 1968 und ehemaliger Air Traffic Controller. Hierbei ging es um einen Vorfall vom 28.Juli 1994, der hierzulande auch bekannt wurde von von Michael Hesemann als "UFO-Beweisfall" unter die interessierte Gemeinde gebracht worden ist. Hiernach habe eine Aeromexico DC9 unter Capt.Raymundo Cervantes Ruano an diesem Tag einen Zusammenstoß beim Landeanflug auf den Flughafen von Mexico Stadt mit einem UFO auf Flight 129 gehabt, bestätigt hatte dies Luftfahrtkontrolleur Enrique Kolbeck. Der ´mächtige´ Schaden: eine gebrochene Hydraulik-Verbindungsleitung von 1,27 cm Durchmesser. Seltsamer Weise befindet sich aber diese Leitung inmitten anderer Flugzeugkomponenten für den Landemechanismus - die aber waren unbeschädigt. Zurück geht das Ganze auf Hesemann-Freund Jaime Maussan, der in der mexikanischen UFOlogie eine große Nummer ist und sogar eine eigene UFO-TV-Sendung zur hohen Zeit des UFO-Interesses laufen hatte (heute ist er beim Radiosender ABC 760 AM in Mexico City und hat dort eine nationale Bühne mit seiner Radiosendung "OVNI un fenomeno Intelligente" welches man gleichzeitig im Internet unter http://www.losovnis.tv weltweit mitverfolgen kann). Franz hatte sich der ganzen Geschichte innerhalb der mexikanischen Pilotenvereinigung und als Pilot der Aeromexico angenommen und vor Jahren bereits als Schwindel erkannt - den Fall gab es einfach nie in der geschilderten Dimension und das betroffene Flugzeug hatte ganz ohne irgendein UFO mechanische Probleme der ordinären Art!

Seit 1998 wusste Franz um den Schwindelfall und hatte auf seiner eigenen Internetseite die entsprechenden Informationen parat. Beachtet wurde dies bisher wohlweislich von der Gemeinde nicht. Aber plötzlich wurde Franz am 21.Dezember 2003 von Maussan, Ruano und Kohlbeck in der genannten Sendung schwer unter Beschuss genommen und man warf ihm dort vor ein "Verschwörer" zu sein, weil er die Flugzeug-UFO-Kollision als Schwindel bezeichne. Und nicht nur dies: Franz war weiteren UFO-Behauptungen von Maussan nachgegangen und stellte immer wieder Schwindel fest, die attraktiv von Maussan in den Medien verbreitet wurden. Jetzt konnte Franz sogar den ehemaligen und bisher nicht greifbaren Kopiloten von Ruano beim damligen Zwischenfall ausfindig machen und am 8.Januar 2004 direkt sprechen - Capt.Enrique Gomez. Warum stand Gomez nie als Mitzeuge im Mittelpunkt in diesen schier zehn Jahren seit dem angeblichen Zwischenfall? Ganz einfach: der Mann wollte gar nichts mit dem Schwindel seines Piloten zu tun haben und hielt sich aus der ganzen Geschichte von Anfang an heraus. Und - man hatte ihn bisher auch nie gefragt. Gomez berichtete was damals passiert war: "Seit wir Guadalajara Intl.Airport verlassen hatten und bis wir zur Landung auf Mexico Intl. ansetzten gab es keinerlei UFOs oder Echos von solchen. Man warnte uns nicht über solche Objekte oder fremden Luftverkehr. Es gab einfach nur einen lauten Schlag und dann stellte ich einen Versager in der Landehydraulik fest. Gut, wir waren deswegen aufgeregt aber wir sind auf nichts aufgeschlagen oder wurden von etwas getroffen. Erst später hörten wir Gerüchte über UFOs. Nach der glücklichen Landung gab Capt.Raymundo Ruano den Luftfahrtbehörden in deren Flughafenbüro eine Schadensmeldung ab und da rief gerade Controller Enrique Kolbeck an. Hierbei fielen die Worte von unidentifizierten Flugobjekten die im Luftraum an diesem Tag gesehen wurden. Dies war aber etwa 3 Stunden nach unserem Vorfall, gegen 1 h. Im Zuge der Zeit sprach mich Jaime Maussan drei Mal an, ob ich nicht bereit sei vor einer Videokamera eine Aussage zu machen, das unsere DC9 XA-JEB von einem UFO beschädigt worden sei. Aber ich sagte ihm immer wieder, dass ich dies nicht könne, weil dies auch nicht der Fall war und lachte deswegen. Unser Schaden hatte mit einem UFO gar nichts zu tun und war von innen heraus entstanden und nicht von außen herbeigeführt worden. Soetwas kommt schon mal vor."

Doch damit noch nicht genug der enthüllenden Überraschungen. Capt.Franz konnte bereits am 10.Juli 2002 mit Capt.Ramon Ruiz Gomez sprechen, jenem Piloten hinter Flug 129 von Capt.Ruano. Wie Sie wissen, geschah der "UFO-Zwischenfall" im Landeanflug und jeder der schon einmal an einem Internationalen Airport auf der Besucherterrasse war, weiß wie dich-gestaffelt dort eine Maschine nach der anderen im Landeanflug einschwebt - wie an einer Perlenkette nach unten hin aufgereiht und ein Pilot nach dem anderen hat so die Landesituation des jeweils vorausfliegenden Kameraden genau im Blickfeld. So war es auch hier, natürlich. Capt.Gomez: "Ich flog die ganze Zeit schon hinter Ruano´s Maschine und wir hatten die selbe Funkfrequenz geschaltet. Da war nichts von UFOs oder ´fremden Zielen´ zu hören gewesen, wie Kolbeck später behauptete. Ich war ein paar Meilen hinter Flug 129 als von dort die Notfallmeldung mit der Hydraulik kam, von einem UFO oder so war weder die Rede noch sah ich selbst soetwas. Die Landung von ihm war sauber, meine auch und er dockte an Gate # 8 an, ich neben an Gate # 9. Nachdem ich den äußeren Begutachtungscheck meiner Maschine gemacht hatte, ging zu Ruano´s Maschine rüber und schaute mir den kleinen Hydraulikschaden an seinemrechten Landegestell an. Das war nicht wild." Während übrigens Maussan behauptete, dass der Hydraulikschaden ein glatter Schnitt gewesen war, war es in Wirklichkeit ein normaler Riss gewesen. Und während Kolbeck behauptete, er habe Flight 129 vor ZWEI SCHIFFEN (bzw deren Echos) gewarnt, die seinen Kurs kreuzten, war niemanden davon etwas bekannt.

Mehr unter: http://www.alcione.org/OVNI194/OVNI...

Externe Links

http://www.losovnis.tv
http://www.alcione.org/OVNI194/OVNI194_engx.html

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