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26.03.2005 |
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Update zum "außerirdischen Eindringling"News zum Karfreitag-UFO "Es sah aus wie ein glühend-roter Metalltropfen" Samstag, der 26.März 05, nach Karfreitag. Gegen 7:30 h ist für mich die Nacht zu Ende, da das Telefon klingelt und eine Herr aus Überlingen sich meldet um nachzufragen "Was da gegen Mitternach von der Schweiz her über den Bodensee hin gegen Westen raste". Er hatte meine Rufnummer vom SWR erhalten, der davon schon den ganzen frühen Morgen berichtete. Der Anrufer war selbst Zeuge der Erscheinung geworden: "Kurz vor Mitternacht stand ich noch mit Nachbarn vor dem Haus und wir unterhielten uns. Plötzlich wurde es für den Moment taghell und ein glühendes langgezogenes Ding raste schnurschnacks durch den Nachthimmel. Sowas wie ein weißlicher Schweif zog hinten nach. Binnen Sekunden war es auch schon weg. Irgendwie wirkte es nah, aber auch doch wieder weiter weg..." Zu hören sei nichts gewesen, "es war gespenstisch ruhig, selbst auf der Strasse fuhr da kein Auto mehr". Im Kern sei die Erscheinung "vielfarbig" gewesen, und mehr rötlich, zum Ende hin "grün-weißlich". Eindeutig war es über eine große Strecke quer durch den Himmel gezogen und "fiel irgendwie so abgeflacht herab". Zur Richtung: "Vielleicht von Süd nach Nord, weiß es nicht genau." Kurz vor Acht dann eine Dame aus Leimen b.Heidelberg, die meine Nummer von der Sternwarte auf dem Königsstuhl erhalten hatte: "Da zog kurz nach 23:30 h etwas unterhalb des Vollmondes ein Objekt dahin, das sah aus wie ein glühender-roter Metalltropfen. Sah aus wie ein Stück glühendes Metall im Hochofen, wenn Sie wissen wie ich es meine. Es flog von links oben nach rechts unten, in drei Sekunden zerfetzte es es kleinere weißliche oder grünlich-blaue Teile zum Horizont hin. Ein Knall oder soetwas hörte ich nicht." Auch in diesem Fall war ein weiter Teil des Nachthimmels durchzogen worden, in kaum "2-3 Sekunden". Zur Richtung: "Sagte ich doch von links oben nach rechts unten." Nach der Himmelsrichtung gefragt: "Da kenn ich mich nicht aus." Inzwischen hatte ich leider die SWR-Nachrichten verpasst, legte meine üblichen schriftlichen Notizen beim Mitschreiben auf den Computertisch und legte mich noch etwas müde aufs Ohr. Doch um 8:30 h bimmelte wieder das Telefon. Ein junger Mann aus Tauberbischofsheim konnte ausführen "genau um 23:36 h" ("hab gleich danach auf die gegenüberliegende Kirchturmuhr gesehen") vor dem Kirchplatz mit Freunden gestanden zu haben als "plötzlich eine Art große Silvesterrakete quer durch den Himmel schoß" und weißlich-rötlich-orange im Kern glühte. Ein weiter Teil des freien Himmels wurde dabei in maximal 3 Sekunden durchflogen, dann war "es auch schon weggegangen". Absolut geräuschlos sei es gewesen, "und fetter als jede Rakete es jemals sein kann". Er konnte problemlos die Himmelsrichtungen einschätzen: "Es kam aus Süden und zog gerade nach Westen hin." Klang eindeutig wieder mal nach einer recht großen ´Sternschnuppe´, einem Feuerball-Boliden. Fast auf die Minute genau wie man vorausgehenden Sonntag! Jetzt war ich elektristiert und warf den Rechner an, um mal schnell nach Mails zu schauen und dann auf den diversen I-Net-Seiten die Lage zu checken. Tatsächlich kamen schon von der NAA-Liste die ersten Beobachtungsmeldungen unter dem Betreff "Bolide" hierzu herein: "Eher zufällig konnte ich heute nacht (23:35 Uhr) einen Boliden beobachten. Leider war das Wetter bei uns recht diesig und der Mond hat sein übriges getan. Der Bolide leuchtete in etwa zwischen den Zwillingen und dem kleinen Hund auf. In der ersten Hälfte war das Leuchten gelblich-orange, dann grün. Am Ende der Leuchtphase ist er dann in mehrere Stücke zerbrochen. Die Helligkeit ist für mich schwer zu schätzen (auf jeden Fall deutlich heller als Jupiter). Bei uns ereignete sich der Eintritt relativ hoch am Himmel (ca. 35°), so daß nichts die Beobachtung behindert hat. Der Beobachtungsort war Merzig/Saarland (im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Luxemburg)." - Uwe Dillschneider von der Sternwarte Peterberg. "Ich kann die Beobachtung bestätigen! Nach meiner Uhr war es 23:36 und ca. 20s. Er kam ziemlich im Westen runter und kam von Süden her. Der Winkel war relativ flach (weniger als 40°). Die Helligkeit schätze ich auf ca. -10mag oder heller, da er kaum zu übersehen war und die Helligkeit ziemlich an einen Iridium-Flare heran kam. Ein Zerbrechen konnte ich nicht erkennen, aber bei mir ist im Westen ein Wald im Weg. Der Bolide ließ sich auch noch klasse erkennen, als er "hinter" dem Wald weiter Richtung Erde flog. Man erkannte ihn also sozusagen durch den Wald hindurch. Beobachtungsort: Engen (nahe dem Bodensee und der schweizer Grenze)." - Tobias Dietrich Bei Wetterzentrale.de gab es dagegen gar nichts (und so stellte ich eine entsprechende Anfrage nach entsprechenden Beobachtungsberichten ein, genauso wie dann beim AKM-Forum und Astronomie-Info wo in beiden Fällen auch noch keine Meldungen aufgelaufen waren), dafür aber dieses Mal bei Astrotreff.de unter dem Betreff: "Grün-weisser Bolide unter Saturn". Ein Teilnehmer des Forums aus dem Kanton Schaffhausen (Schweiz) berichtete gleich nach der Gewahrwerdung: "Eben, um 23:35 ist ein sehr heller Bolide unter´m Saturn durchgesaust. Er war gleissend hell, leuchtete mehrere Sekunden lang, zog etwa 5..10 Grad Leuchtspur hinter sich her! Grünlich weiss, die stärkste, die ich je gesehen habe! Vom ´Zerbrechen´ des Boliden kann ich nichts sagen, jedoch erkannte auch ich in der ´grünen Phase´ 2 Leuchtspuren, dicht nebeneinander. Es sah´ in etwa aus, wie der 2strahlige Kondensstreifen eines sehr hoch fliegenden Düsenfliegers - einfach grün leuchtend.. Sicher war ich mir aber nicht ob´s wirklich zerbrochen ist - es war wirklich verdammt hell! In einer Leermondnacht wäre die Nachtadaption dahin gewesen!) Vielleicht gibt es noch weitere Sichtungen...?" Auch ein Beobachter aus Wiesbaden wusste zu berichten: "Uhrzeit: 23Uhr40min. Hat jemand von euch in dieser Zeit, das Phänomen am Himmel gesehen? Es handelte sich meiner Meinung nach um eine überdimensionale Sternschnuppe, oder Komet?!" Über Wetterzentrale.de erhielt ich dann die Nachricht aus Karlsruhe: "Ja ich habe ihn auch gesehen, habe bis heute morgen an ein Täuschung meiner Augen geglaubt. Blickrichtung SW." Ein anderer Forumsteilnehmer: "War letzte Nacht auf SWR3 grosses Thema. Zahlreiche Leute haben ins Studio angerufen und die Beobachtung gemeldet. Einige Spassvögel wollten natürlich ein UFO gesichtet haben!" Meine dortige Eingabe führte alsbald zu einem Aufrugspitzenwert von mehr als 250. Bei Astronomie-Info erfuhr ich so: "In Zürich auch sehr schön zu sehen. Von WSW nach NW, 30° nach 10°. Beeindruckendes Grün." - "Kann ich bestätigen. War um 23.33 auf dem Roller von ZH-Schwamendingen Richtung Oerlikon unterwegs. Kam von Links, also Süden, nach Rechts in sehr hoher Geschwindikeit. Eine hell leuchtende grüne Kugel. Es kam mir subjektiv vor, als fliege sie tief....kann mich getäuscht haben. Ich frage mich, ob sie runter gekommen und eingeschlagen ist. Habe einen Anruf aus der Region Luzern bekommen, wo eine Gruppe Leute die Kugel ebenfalls gesehen hat." In der Schweiz berichtete so ´Radio Argovia´ über das Geschehen: >Rätselhaftes Objekt am Nachthimmel Mehrere Personen haben am Karfreitag ein unbekanntes Objekt am Nachthimmel gesehen. Bei der Polizei sowie beim Flughafen Kloten gingen mehrere Anrufe von besorgten Beobachtern ein. Das Objekt habe ein Ausmass von rund einem halben Meter gehabt und «geglüht wie ein heisses Eisen», wie ein Augenzeuge aus Villnachern AG gegenüber Radio Argovia bekannt gab. Die Vermutung der Kantonspolizei, es könne sich um einen Kometen der Gruppe der so genannten Leoniden handeln, ist gemäss Astronomen jedoch falsch. Die Leoniden seien nämlich nur im Herbst zu sehen. Beobachtungen von Astronomen liegen keine vor. Die Nacht von Freitag auf Samstag war nämlich eine Vollmondnacht und daher zu helle für astronomische Entdeckungen. (Radio Argovia/cze)< Nach (dort ist auch ein Sound-File zum Geschehen aus der Nachrichtensendung zu hören): http://www.azonline.ch/pages/index.... Gegen 14 h, nach der Rückkehr vom Ostereinkauf, erreichte mich telefonisch ein Herr aus Emmendingen der mich fragte "Ich hab da kurz vor Mitternacht was Komisches gesehen. War das nun ein UFO oder was?" Auch er hatte da für "ein paar Sekunden" zufällig "was Glühendes" durch den Nachthimmel unterhalb dem Vollmond dahinziehen gesehen, welches quasi den ganzen Himmel querte und zum Horizont hin verschwand. Er wusste nicht genau, ob es dabei "zerfiel, aber irgendwie hatte ich einen entsprechenden Eindruck". Ein weiterer Observer aus Öfingen 30 Minuten später: "Es war kurz nach 23:30 h. Ich war noch mal auf dem Balkon um mir ne Zigarette anzustecken. Da flog etwas rötlich-glühendes zügig durch den ganzen Himmel. Zu hören war nichts, da die Nachbarn feierten. Es hatte einen hell-weißen Schweif und verschwand runtergehend zum westlichen Horizont. Ich habe heute Mittag bei der Polizei nachgefragt ob die was wissen, doch da war Null. Also bin ich ins Geschäft gefahren um dort im Büro mich über´s Internet schlau zu machen. So kam ich an Ihre Rufnummer..." Dies alles aufsummiert ließ mich am Nachmittag eine Pressemitteilung erstellen, das Feuerkugelnetzwerk verständigen und eine Meldung auf den CENAP-UFO-Newsticker setzen (ident mit der Pressemitteilung - schauen Sie mal darein um zu sehen was aus einer Original-PM-Ausgabe dann werden kann). Tatsächlich ging gegen 16:15 h dann nachfolgende Meldung über AP raus, die nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich und der Schweiz aufgegriffen wurde: >Offenbar Meteoroid über Südwestdeutschland verglüht/"Tropfenartiges metallisch-rot glühendes UFO" Über Südwestdeutschland ist am Karfreitagabend offenbar ein großer Meteoroid verglüht. Wie der Mannheimer Hobby-Astronom Werner Walter am Samstag mitteilte, berichteten Augenzeugen von einem "tropfenartigem metallisch-rot glühendem UFO" oder von einer "gewaltigen Leuchtrakete". Das Objekt raste demnach gegen 23.35 Uhr quer unterhalb des Mondes über den Sternenhimmel, um nach wenigen Sekunden zum westlichen Horizont hin in viele kleine Teile zu zerspringen. Nach Walters Analyse dürfte es sich um ein übergroße Sternschnuppe gehandelt haben. Diese auch Boliden oder Feuerkugeln genannten Objekte entstehen, wenn Teile eines Meteoroiden beim Eintritt in die Erdatmosphäre verglühen. Kleinere Himmelskörper verglühen als Sternschnuppen, die sehr viel selteneren Boliden als Feuerkugeln. Das Himmelsschauspiel bezeichnet man auch als Meteor. Wenn Teile eines Meteoroiden den Erdboden erreichen, nennt man sie Meteoriten.< Nach http://www.tirol.com/chronik/intern... aufgrund einer APA-Meldung, die die AP-Agentur aufgriff. Auch Pro7 griff sich am frühen Abend die Meldung auf Videotextseite 135: "Riesen-Sternschnuppe verglüht". Externe Linkshttp://www.azonline.ch/pages/index.cfm?dom=2&rub=100004704&nrub=0&sda=1&Artikel_ID=1006...http://www.tirol.com/chronik/international/6270/index.do |
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