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08.04.2007


    
Ostern 2007 und der UFO-Glaube etc pp

Es geht um christlichen Glauben und der an den >Fliegenden Untertassen<-Mythos

>Fliegende Untertassen< - ein Mythos zwischen Gott und der Welt. Nach manchem ufologischen Kleingeist mit geschwellter Brust bietet ja weder der Online-CENAP REPORT noch der CENAP-Newsflash ja wirklich "wertvolle" Informationen, zudem sei dort wie z.B. auch auf dem CENAP-UFO-Newsticker ja alles so "wirr" oder "verwirrend", eben alles "wirres Zeug", das "erreicht noch nicht mals das Niveau der BILD!" Der tpyische UFOloge kann dem nur zustimmen: "Ist immer so." Oder scheinheilige Brüder aus der zweiten Buchautorenreihe hebeln gleich nach: "Sachlich-Informatives bietet WW nicht: weder hier noch sonstwo." So etwas wirkt, so versponnen es auch ist. (1) Natürlich, weil hier neben den unerwarteten (und unbeliebten) Hintergrundinformationen zur Erklärung der UFO-Meldungen auch Kritik an der UFOlogie geübt wird. Neben UFO-Skeptikern sind wir eben auch UFOlogie-Kritiker, was scheinbar nicht wenige immer wieder vergessen. Einfach weil sie dies im weiten Feld der UFOlogie gar nicht wirklich erwarten und nur auf sich gegenseitig stützende Nettigkeiten aus sind. Deswegen machen auch viele bei deutlichen Worten einfach auch innerlich dicht, blockieren sich. Und da sind wir schnell in er "fremden Welt" der UFOlogie, jener teuflischen Vermischung von ein bisschen Wirklichkeit mit ziemlich viel Aberglaube, Glaube also im weiteren Blickfeld.

(1) = Dies hat auch damit zu tun, dass die UFOlogen-Gemeinde viel lieber über falsche Gerüchte sich das Maul zerreißt, als sich selbst man um die Wahrheit zu kümmern, aber die würde einem nicht passen. So kam es gerade zu meiner Newsticker-Berichterstattung über den Air France Flight 3532-UFO-Fall und schon hieß es, ich würde indirekt erklären wollen, dass der Pilot "besoffen war". Reaktion darauf: "Ich weiß, ich verfolge das ja schon lange, aber mir geht es inzwischen gewaltig auf den Keks." Ein weiterer: "Damit hat sich CENAP ein weiteres Mal disqualifiziert...alles uninformierte Kritiker... ein Unding das es nicht mehr zu toppen gibt. Ich bin sowas von bestürzt, dass Ihr Euch nicht mal vorstellen könnt...Das zeigt mehr als alles andere was CENAP bezwegt! Mehr als ein Pfui fällt mir hierzu nicht mehr ein! Das zeigt mehr als alles andere was CENAP bezwegt! Ich hoffe das genügt endgültig um diese unseriöse Gruppe zu verbannen." Noch toller (?) ein anderer CENAP-Pseudokritiker: "Das ist eben genau das, was ich in meinem vorherigen Post schon bemängelt habe. So eine Erklärung kann sich jeder zusammenreimen. ... Was bringen solche Erklärungen? Damit kann man vielleicht die Leute, die sich auf Bildzeitungsniveau bewegen, abspeisen, aber jeder halbwegs denkende Mensch wendet sich doch bei solchen fadenscheinigen Erklärungen kopfschüttelnd ab und sucht sich jemanden mit mehr Hang zur Realität." Die selbe Person dann (!!!) nach etlichen weiteren Sätzen in dieser Richtung, als wenn schon wieder Fasching sei: " Ich habe den Text jetzt nicht selbst gelesen." Genug dieser bitteren Realsatire, Dank der man aber einmal mehr weiß, woran man in Sachen UFOlogie meistens ist. An ´strangeness´ gibt es in ihr mehr als genug. Und dieser ufologische ´Strangeness-Faktor´ sorgt dafür, das für die Fanatiker aus diesem Sektor alles so bizarr und ´wirr´ wirkt, was aus der wirklichen Welt stammt. Sagt man es ihnen, regen sie sich auf: Wie geht man mit uns um, Unverschämtheit!

Auch dieses Ostern wurde mit der Zelebrierung der Ostermesse in Rom der größten Story der Menschheit gedacht/gehuldigt (und auf den Philippinen gab es wieder die Show mit den Genagelten mit deren Inszenierung der Kreuzigung - was übrigens die katholische Kirche als gruseliges Spektakel verurteilt {macht aber nichts, die Show war wieder mal voll besucht, dies gehört der Action wegen eben doch wie Wunder und Propheten zum Menschsein dazu}). Die Story des biblischen Jesus Christus - hinter der die Geschichte des jüdischen Volkes versteckt ist. Menschenfischer sind überall, die einen führen zum Licht, viele andere in die flimmende Finsternis. Leuchtfeuer sind notwendig, um die Orientierung zu finden, da eine solche leider eben kein ´Gottesgeschenk´ ist. Show gehörte schon immer und überall dazu. Zur österlichen Zeit ist dies eine ideale Ausgangsbasis, um darüber mal nachzudenken, wenn auch am Ende für den vernünftig denkenden Menschen nicht viel herauskommt, was dazu noch dient Irrlehren nachzuhecheln, warum auch immer dies getan wird. Mir als "amüsierter Agnostiker" fiel dieses schon immer schwerer als anderen, irgendetwas einfach nur zu GLAUBEN - egal ob dies nun eine große oder kleine Eigenkultur und/oder ´Tradition´ hat. Deswegen beschäftigte ich mich auch in den letzten OCR- und Newsflash-Ausgaben mit dem christlichen Glauben, Gottesglauben etc pp. Was dort nämlich läuft (und dies seit 2000 Jahren) ist für mich im kleinen ufologischen Kosmos seit 60 Jahren nämlich genauso der Fall. Das Reich Gottes ist hier - und zwar nur IN uns. Genau das ist das große, verblüffend einfache Wirkungsprinzip. Deswegen sind auch die >Fliegenden Untertassen< über uns. Klingt mal wieder "wirr"? Mag sein, aber nur weil es einigen Menschen am großen Überblick soweit Weitblick mangelt - was sie aber nie und nimmer in falscher ´Überheblichkeit´ nie eingestehen werden, einige aber auch nur aufgrund von Dummheit.

Analogien: Wenn die Bibel so nicht stimmt ist der Glaube falsch - bricht etwas zusammen. Das Gleiche gilt für den >Fliegenden Untertassen<-Mythos, der sich als Basis des Alien-UFO-Glaubens versteht, sein Fundament ist. Und schaut man der biblischen Überlieferung genauer auf die ´Bibelblätter´ gibt es genauso viele Fragen dazu wie zum festgesetzten Untertassen-Mythos in der ufologischen Literatur, den die meisten Gläubigen einfach so akzeptieren, wie das ´Werk Gottes´. In beiden Feldern gibt es Verwirrungen, falsche Darstellungen und interessengetriebene Geschichtsfälschungen, wodurch ein falscher Glaube entsteht, Wunder als Verheißungen - und hier nehme ich mal auch ganz die Esoterik-UFOlogie mit ihren wunderlichen Typen namens Kontaktler, Channels und solche ´Meister´ heraus. Nehmen Sie die unendliche Geschichte namens Roswell als das falsche ufologische Kernwunder wo wie sonst selten deutlich wird welche Kreise hier eigen-interessengetriebene Machenschaften zeigten um einen Mythos zu generieren indem aus einer ´Maus´ ein ´Elefant´ gemacht wurde, nehmen Sie die Auferstehung von Jesus Christus als die Verheißung der Bibel, basierend aber auf der menschengewünschten Erfüllung einer 700 Jahre zuvor gemachten Prophezeiung über die ferne Niederkunft eines Messias, der als Sohn Gottes unsterblich sein werde. Die seltsame ´Auferstehung´ Christis ist eine Art sich selbsterfüllende Prophezeiung, die m.E. nach durch politisch-interessierte Kreise an einem Mythos zurechtgebogen wurde. Entweder war der Gekreuzigte nie wirklich tot oder man hat den Leichnam einfach aus der Grabkammer weggeschafft - entlang der alten Proklamation. Dadurch wurde die nämlich rund. Natürllich war alles im Sinne eines Herrn, nur wie hieß dieser hier auf Erden wirklich? Sehen Sie, es gibt Gottersmacher und es gibt die >Fliegenden Untertassen<Wundererschaffer - und immer sind es interessierte Menschen, damals wie heute. In beiden Fällen geht es um die Schöpfung eines den Menschen anziehenden und faszinerenden Überzeugungssystems, wozu natürlich auch entsprechende Bilder, Ikonen und Sprachelemente gehören (schöne Worte sind einfach ein bisschen zu wenig, deswegen wird in diesem Fall gerne rhetorische Schminke aufgelegt) Wird für einige einfälltige und naive UFO-Freunde des Fantastischen und Wächtern der ufologischen Mini-´Revolution´ sich total wirr anhören. Ich weiß, aber bei denen reicht der Intellekt auch nur zum Kühlschrank, um sich ein frisches Bier zu holen. Und dies ist nicht mein Problem. Sagt man den Leuten verblümt, merken sie gar nichts, sagt man es ihnen direkt werden sie sehr sehr böse und reagieren mit Hass, wie ich drei Tage lang vor Karteifreitag wieder einmal praktisch erleben durfte, als ein UFOloge mir alle halbe Stunde eine SMS (1) mit Hasstiraden und unverhohlene MORD-Drohungen schickte, weil ihm das Herz und die Seele überlief. Aus welch verrückter Spinnerei heraus auch immer.

(1) = Doch dies wird Folgen für jene Person haben: Seit 31.3.2007 gilt in Deutschland das 40. Strafrechtsänderungsgesetz, das einen § 238 StGB (neu) ins Strafgesetzbuch eingefügt hat. Danach sind jetzt strafbar: - Stalking (also Zudringlichkeit), - Telefonterror, - Aufgeben falscher Bestellungen (unter dem Namen des Geschädigten Zeug bestellen, was der nicht haben will) und zwar mit bis zu drei Jahren Gefängnis. Was ich hier erlebte war schlichtweg TELEFONTERROR und so wird es auch anwaltlich mit Strafanzeige verfolgt werden. Basta.

Menschen, die im Glauben verletzt werden, die werden böse, radikal, unvernünftig und drehen durch, weil sie Angst davor haben die Bedeutungslosigkeit zu erfahren und selbst bedeutungslos zu sein, weil einem Trugbild trotz aller selbst-zugesprochener Vernunft unterlegen. Sonst kann man Glauben nämlich nicht mehr so ´beschwerdefrei´ leben wie einst. Die liberaleren Geister üben sich zum Aus- und Erleben ihres Glaubens dann im versuchten ´gescheiden´ Geschwätz in der Ausübung des Drumherumredens an Marginalen oder einzelnen deutlichen Formulierungen, aber immer in der Flucht um die Inhalte von Erkenntnissen - scheinbar nur zum Zweck DAVOR zu flüchten. Oftmals wird es dann lachhaft, aber erstaunlicher Weise wird dies dann von anderen Vertretern der selben Gattung total ernst genommen. So führt die Debatte immer wieder schnell vom EIGENTLICHEN weg. Dass das was sie glauben bedeutungslos sein sollte können sie gar nicht ertragen und das ihre ´Visionen´ und Fantasien sich einfach nur um Unfug drehen könnten, begreift auch keiner wirklich - und will es auch gar nicht einsehen. Genauso wie im christlichen Glauben sind auch viele Bilder in der UFOlogie einfach falsch und geben eine irrige Vorstellung vom Glaubensinhalt ab. In der UFOlogie sind die die ikonografischen >Fliegenden Untertassen< und in der christlichen Glaubenslehre z.B. die Bilder der Kreuzigungsszene. Die Untertassen-Fotos sind reine Trickaufnahmen und haben mit dem dem UFO-Sichtungsalltag der realen Welt nichts zu tun, die in der katholischen Welt überall gezeigten Gemälde der Kreuzigungsszene sind für den Vorgang dort auf den Bildern biologisch und physikalisch einfach falsch. Es geht nur um die symboldhafte Bedeutung, die wiederum nur wir interessierte Menschen diesen Bilder geben, um unseren Glauben zu stärken und mit diesen Symboldarstellungen unserem Glauben Ausdruck zu geben. Nochmals vom Glauben als menschliches Grundbedürfnis mit sozialen Auswirkungen - bis hinein in unsere Kultur, Tradition und Zivilisation. (Wunder-)Glaube ist eine Quelle der Kraft und wirkt auch gegen Zwänge und Ängste, er birgt aber auch Verheißung und Hoffnung. Jeder Glaube bringt eine ´kapitale Eigenverzinsung´ mit sich und man erlebt in ihm nie eine Zurückweisung. Der Glaube sprengt irdische Dimensionen des Lebens - und um diese Macht und Magie zu erfahren bedarf es nicht viel und erst recht keine Rechtfertigung sowie Qualifizierung wie sonst überall im Leben es einem abgefordert wird. Deswegen gibt es neben den rein religiösen Basis-Religionen auch ´Ersatzreligionen´ mit einem eigenen "neuen Aufbruch" für neue Lebensperspektiven in der Gesellschaft/Gemeinschaft mit all ihren "kleine Apokalypsen".

Die Evangelien wurden weder von Augen- noch Zeitzeugen von Jesus niedergeschrieben - sie entstanden erst später, frühestens zwei Generationen nach der angeblichen ´Auferstehung´ (= es war eigentlich nur das Grab leer) und man weiß kirchengeschichtlich noch nicht einmal immer, wer sie wirklich geschrieben hat. Eigentlich ist es auch von Kirchenwissenschaftlern unbestritten, dass die Evangelien als Bibelfundament eben keine historischen Quellen sind und diese nur eine "Frohe Botschaft" vermitteln sollen und keine historischen Wahrheiten. Sie haben als Auftrag und Botschaft nur im Sinn den Menschen etwas zu geben, was ihnen Glauben und Hoffnung sowie Verheißung in ihrem kargen und teilweise brutal armen Leben gibt. Dies war der Job der Evangelisten in einer Epoche, wo man sowieso sehr viel ausgeschmückter und bildhafter die Welt darstellte, auch viel einfach nur dramatisierte. Dazu schuffen die Eveangelisten damals alles, was in diese Zeit passte, um angenommen zu werden - und damit wurde auch uns bis heute ein Bild vermittelt, um die Botschaft funktionieren zu lassen. Die Wundertaten Jesus Christus gehörten zu diesem zeitgenössischen Bild dazu, um eben die Bedeutung des Sohn Gottes zu unterstreichen. Die Kirchenkunst machte dann wahrlich alles bildlich, siehe unsere Vorstellungen von der Kreuzigung oder vom Gesicht Jesus etc pp. Mit dem Untertassen-Mythos ist es quasi 1:1, weil man dem Geschirr aus dem All ebenso wunderliche ´technische´ Fähigkeiten zudichtet, um das "außerirdische Wunder" zu betonen. Und die unendlichen vielen küstlerischen Umsetzungen wie aus einem SF-Comic-Heft auf den Titel- und Innenseiten der UFO-Bücher und -Zeitschriften gehören da einfach genauso dazu - und sie haben alle mit der schlichten UFO-Wirklichkeit nichts zu tun (auch wenn sie natürlich toller ausschauen). Über den ´Himmel´ beim Menschen zu landen, zu punkten - ihn mitzunehmen. Das hat was. So ist es mit dem Gottesglauben, mit dem an >Fliegende Untertassen< und praktisch alle Astronauten wollen über ihre Tätigkeit dort oben in der Umlaufbahn den Menschen auf Erden erreicht (in dem Fall, um die Leute den Naturwissenschaften näher zu bringen). Der Himmel - soweit - hat eine Anziehungskraft und wir geben ihm Bedeutung und er gibt uns was zurück. Neben der Sonne hat er noch eine andere, tief in uns verwurzelte Ausstrahlung. Inspiration ist dafür nur ein Begriff. Erweckung ist ein anderer; Orientierung ebenso - und dies trotz der Unendlichkeit des Himmels alias Kosmos. Die "Auferstehung" bringt so Lichtblicke für Jenseitsvorstellungen und dem Leben nach dem Tode mit sich, was ja auch eine Art anderer Himmel oder Kosmos darstellt - eine andere Dimension. Eine größere Hoffnung kann es für den Menschen gar nicht geben! Islamische Fundamental-Terroristen sind ja genau unter dieser ´himmlischen Vorstellung´ unterwegs.

´Jesus Christ´ - Superstar, auch deswegen weil es so nett heißt, das er am Kreuz starb um all unsere Sünden von uns zu nehmen, was ja selbst wieder zutiefst menschlich ist - Schuld auf andere abzuschieben und weiter zu machen als sei nichts gewesen. Dies ist doch zu durchsichtig. Jesus Christus war nicht nur irgendein bescheidener Religionsstifter, sondern er war für die Menschen interessant geworden, weil er gleichsam ein Superheld in alten Zeiten des Mittelmeerraumes darstellte, zudem ein Wundertäter - sowie einer der sogar von den Toten auferstand (1), was sogar noch nicht einmal Standard für die Superheros unserer Popkultur-Bilderheftchen ist. Charisma ist schon gut, aber um wirklich zum Dauerhelden mit Überrang-Bedeutung zu werden gehört schon mehr - alles hat Jesus erfüllt, bestens - und damit konnten die Evangelisten ihr Bild wahrlich ausmalen und Jesus auf Mission schicken. Vergessen wir nicht: Der Mensch kann nur über Jesus Christus zu Gott gelangen. In der modernen Weltraum-Religion des 20.Jahrhunderts gibt es zwar auch ´Helden´, aber viel mehr Missionare und Prediger, die die UFO-Story ebenso nach ihren eigenen Absichten auslegen und aufbauen damit die Gläubigen über sie dann in die "außerirdische Bekenntniswelt" eintauchen können. Mittler sind also da und dort notwendig. Insgesamt aber wird ein wunderlliches Bild vom UFO-Phänomen gezeichnet, was sein Zweck erfüllt, um die Menschen daran glauben zu lassen, dass die kosmischen Engel (ähm Brüder aus dem All) hier sind und die auch irgendwie mit einer Friedensbotschaft zur Erlösung des gequälten Menschen. Für den religiösen Menschen hat die Frage "Glaubst Du an Gott?" die selbe Bedeutung wie in der UFOlogie jene nach "Glaubst Du an Außerirdische?" - nichts wird in beiden Glaubensbereichen mehr diskutiert (und immer und immer wieder mit der größten Publikumsbeachtung) als die eigentliche Inhalte hinterfragt werden. Wer nicht ein Gott glaubt, also ein Ungläubiger ist, der muss dann des Teufels sein (oder wenn es ganz derb wie im Islam kommt sogar vernichtet werden) und hat in der Kirche keinen Platz. Wer in der UFOlogie sich als Skeptiker und Kritiker bewegt kann ja nie und nimmer ein wirklicher Wahrheitssucher und Forscher sein, sondern ist Teil eines Paktes teuflischer Mächte. Wie oft warf man mir und Kollegen schon für für den CIA zu arbeiten? Zigfach. Aber die Spitzen-Top-Frage ist bei mir zumindest die, ob ich an Außerirdische glaube - nur weil ich das UFO-Phänomen untersuche.

(1) = Die Auferstehung ist eine reine Sache des Glaubens - und so lässt sie sich nicht zerstören, genauso wenig wie der Glaube an die >Fliegenden Untertassen<. Dahinter steht alleinig die Kraft des Glaubens - dem Tor zum Himmel. Wissenschaftlich braucht man darüber erst gar nicht reden. Es geht nicht um wissenschaftliche Sicherheit, sondern um sicheren Glauben mit festen Bezugspunkten, Ikonen und Werten. Es gibt nur einen Unterschied - der alte christliche Glaube kam in einer Epoche ohne große "Wissenschaftsbedeutung" auf und lebte deswegen wunderbar über die Theologie. Beim modernen UFO-Phänomen aus der Ära der Wissenschafts-´Gläubigkeit´ und ihrer Bedeutung für die Welt klappt dies so nicht ganz, deswegen gibt es hier viel pseudowissenschaftliches Klimbim, der wiederum so beedeutungsschwanger genommen wird, wie in der Kirche die Theologie.

Das Christentum wird die UFOlogie überleben, auch trotz dem ´Kulturkrampf´ mit dem Islam, wobei es echte und gemeinsame Wurzeln gibt. ´Gottes Sohn´ verinnerlicht eben die größe aller Geschichten, ganz monumental - un die >Fliegenden Untertassen< sind dagegen nur ein zeitgenössischer Durchlauferhitzer, die Verrücktheit des Düsenflieger- und Weltraumzeitalters. Der ´Liebe Gott´ wird nie zur Erde kommen, aber wahrscheinlich werden wir außerirdisches Leben einmal entdecken - spätestens dann wird man sogar über die UFOlogie als Witz lachen! Hat die Bibel doch recht? Immer wieder wagten sich Wissenschaftler an die Bibel, Jesus Christus und seine Wundertätigkeiten heran und versuchten hier historische Klarheit zu finden bzw die Wunder zu erklären. Zu schauen, was wirklich los war - ohne religiöse Verbrämung. Genauso ist es ja mit den informierten UFO-Phänomen-Untersuchern! Hier geht es ja um das Unfassbare an sich, was man nie vergessen darf. Es gab sehr wahrscheinlich einen historischen Jesus, wie ihn die Bibel nennt - ansonsten war ´Jesus´ damals am Mittelmeer ein Allerweltsname wie heute z.B. bei uns ein Peter. Er war übrigens auch ein MENSCH, normal geboren - wenn auch angeblich nie normal gezeugt. Doch durch sein späteres Auftreten war er aber auch ein politisch-religiöser Unruhestifter, wurde auch als Heiler und Magier angesehen - was ja so oder so schon unfern von einem Sohn Gottes damit war; eines Gottes den wir uns selbst erschaffen haben. Und natürlich wird er auch die 700 Jahre alte Prophezeiung gekannt haben... Wie auch immer, es geht hierbei auch um eine ´Weltidee´. Durch das Wort ist die ´Welt´ geschaffen. Am Anfang war das Wort, durch ihm kam das Licht - Erkenntnis, Glaube und Irrlehre aber gleichwertig ebenso. Es ist nun einmal so, dass der Mensch nicht vom Brot, Geld und Sex alleine lebt - er braucht für sich auch eine ´übersinnliche Herrlichkeit´, egal wie sie individuell ausschaut. Deswegen gibt es auch unendlich viele ´Götter´ die zum Tanz um das jeweilige ´Goldene Kalb´ einladen, zum Götzendienst.

Erstaunlicher Weise musste ich im aktuellen ´Perry Rhodan´-Roman Nr.2381 (Der Dunkle Ermittler) im Clubnachrichten-Beihefter sogar die Besprechung einer aktuellen Schrift aus dem kleinen Roth-Verlag (Roland Roth, Kassel) nachlesen, in der auch Roland Horn mal wieder seinen Artikel "Der Mann, der aus der Zukunft kam" über Jesus Christus unterbrachte. Andere Artikel beschäftigen sich mit Themen wie Hinweisen von "Spuren der Götter" oder "Archäologie auf dem Mond" in diesem Rahmen. Selbst für den SF-Liebhaber aus der PR-Redaktion war dies alles nur noch "völliger Quatsch" und diese Blüte aus dem Esoterik-Markt wird als "scher zu genießen" von Leuten vorgestellt, die ohne Zweifel dem Phantastischen, dem fantastischen Abenteuer und der fantastischen Literatur näher sind als sonst jemand! Dies ist jetzt sogar als Alarmzeichen zu verstehen. Hier wurde der Bogen überspannt und zeigt auf, dass das Thema sich nur noch auf einer Art ´Nautilus´ halten kann. Was ja eindeutig keine Perspektiven für die alte Tante Prä-Astronautik und UFOlogie eröffnet. Kein Wunder also, wenn es so viel Verbitterung in der Szene gibt - und wenn dann noch ´Wahrheits-Fanatiker´ wie sachkundige Skeptiker daherkommen sorgt dies natürlich nicht für Heiterkeit. Obwohl man eigentlich eher bedenken sollte, wie tief die UFOlogie inzwischen als öffentliches Thema abgesunken ist. Bestes Beispiel der ganz aktuellen Art ist eine dpa-Meldung vom 5.April 07:

>UFO-Festival in New Mexico - 60 Jahre ?Roswell-Zwischenfall?

München (dpa/gms) - Rund 50 000 Besucher erwartet der Ort Roswell in New Mexico Anfang Juli zu einem UFO-Festival. Damit soll an den ?Roswell-Zwischenfall? erinnert werden, teilt die Tourismusvertretung des US-Staates in München mit. Im Juni 1947 wurde nordwestlich des Ortes ein rätselhaftes abgestürztes Luftobjekt entdeckt, das seither vielen als Beweis für die Existenz von Außerirdischen gilt. Dem entsprechend dreht sich auch das Festival vom 5. bis 8. Juli um Aliens und ihre Gefährte: Auf dem Programm stehen eine Ausstellung über Außerirdische, Lasershows und ein Kostümwettbewerb, aber auch Vorträge. Angesagt hat sich zudem Dean Haglund, Schauspieler aus der Fernsehserie ?Akte X?. Erreichbar ist Roswell zum Beispiel mit dem Mietwagen vom etwa drei Stunden entfernten Flughafen Albuquerque aus.< Meldung hier aus dem ´Bonner Generalanzeiger´. Übernommen wurde sie noch in der ´Heilbronner Stimme´, ´Leipziger Volkszeitung´ und in der ´Sächsischen Zeitung´. Das war´s nach Google-News und Paperball für eine dpa-Meldung zum Thema 60 Jahre Roswell! Erbärmlich genug, dennoch ein deutliches Zeichen in Sachen öffentliches Interesse an dieser einst so groß aufgezogenen ´UFO-Story´...

Soweit also mein ´Ostermärchen´ 2007, Ihr Werner Walter

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