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01.05.2007


    
"Hell wie eine Glühbirne": Vom Mond angeleuchteter Satellitenflügel bei Fulda?

Weitere UFO-News: Jetzt gibt es auch noch das UFO-Hefeweizen-Bier! Die Financial Times und die UFOs! Französische GEIPAN-UFO-Akten nun in englischer Übersetzung!

Am späten Abend des 30.April 2007 erreichte mich ein Beobachter aus der Nähe von Fulda, nachdem er wegen einem "seltsamen Leuchtobjekt" bei der Darmstädter ESA nachgefragt hatte und zur weiteren Fallhandhabung sofort an die Mannheimer UFO-Meldestelle verwiesen worden war. Jener Herr hatte schon geraume Zeit genau am westlichen Abendhimmel ein "Objekt hell wie eine Glühbirne" ausgemacht, welches in der letzten Stunde immer mehr herabgekommen war. Der Brillenträger sah da auch als mal soetwas "wie einen kleinen Schweif" an ihm auftreten. Zunächst dachte er an ein aus der Tiefe des Luftraums herbeikommendes Flugzeug mit seinem Landescheinwerfer. Doch nachdem es sich einfach nicht bewegte, fing er zu Rätselraten an. Inzwischen hatte er auch seinen Vater informiert, der in einem Städten 15 km entfernt lebt und der ebenso erstaunt die Erscheinung ausmachte und inzwischen glaubte, dass das ein "vom Vollmondlicht angeleuchteter Satellitenflügel" sein sollte. Komisch war nur, dass die Venus an diesem Abend nicht zu sehen war. Der Himmel war absolut klar und wolkenfrei, wahrhaft wunderschön. Und der Vollmond schien prächtig vor sich hin, armbreit links von dem seltsamen Licht abgesetzt, nur ein bisschen höher. Ich fragte den Herrn, wo den eigentlich im Verhältnis zu dieser "Glühbirne" normaler Weise die Venus stehen würde - und er antwortete wohl selbst in diesem Augenblick recht verblüfft: "Genau dort!" Gleichsam erkannte er aber nun selbst, dass das nur die Venus sein kann...

Bei diesen Temperaturen hatte es ja kommen müssen: Ein Weizenbier für UFO-Fans, genauer das "Harpoon UFO Hefeweizen" (wobei U.F.O. für ´Un-Filtered Offering´ steht). Werbespruch des kanadischen Bierbrauers Harpoon dazu: "If aliens drink beer, then it´s not Harpoon´s UFO...!" Siehe mehr unter: http://www.cureforwhatalesyou.com/2...

Die ´Finacial Times´ Deutschland berichtete am 1.Mai 07 in einem Artikel von Benjamin Prüfer:

>Wer´s glaubt, spielt ewig

Bigfoot, UFOs, unerreichbare Levels: Glaubt man Berichten der Gamer, sind Videospiele voll von diesen modernen Mythen. Gibt es sie wirklich, die unheimliche Begegnung der virtuellen Art? Es gibt ihn doch. Zumindest scheint der kurze Film auf Youtube das zu beweisen. Er zeigt ein Waldstück in der virtuellen Realität des Computerspiels "GTA - San Andreas". Die Uhr zeigt Mitternacht, Nebel zieht zwischen den Bäumen auf. Etwas bewegt sich. Ist es ein Mensch oder ein Tier? Die Silhouette bewegt sich ziellos hin und her. Dann: Das Spiel stürzt ab und startet neu. Kann das ein Zufall sein? Anscheinend lebt Bigfoot nicht in den Rocky Mountains, sondern in einem stillen Wald des Spiels von Rockstar Games. Man könnte glauben, dass in den berechenbaren Welten der Computerspiele kein Platz für Aberglaube, Mythen und Legenden sei. Weit gefehlt: Tatsächlich ist niemand so anfällig dafür wie die Zocker. Der Bigfoot-Film zieht eine lange Diskussion im Forum nach sich. "Er ist real, ich sah ihn", schreibt einer. Ein anderer will vor Aufregung aufgesprungen sein, dabei habe er seinen Laptop fallen lassen. Dann meldet sich noch ein Skeptiker. "Fake, Fake, Fake!", schreibt der nur.

Treffpunkt der Legenden. Um kaum ein Spiel haben sich so viele Legenden entwickelt wie um "GTA - San Andreas": Nicht nur die von Bigfoot, auch jene von einer Telefonzelle in der Wüste, einer Kavallerie aus Geistern, einem Kettensägenmörder, einem Seeungeheuer und die vom UFO. Doch Computerspielmythen sind so alt wie Computerspiele. Man muss nur zwei alte Daddler zusammenbringen, und sie werden nach eine Weile etwas sagen wie: "Ach, du hast auch deine Jugend damit vergeudet, die geheime Insel bei ,Jet Set Willy´ zu finden?" Der älteste dokumentierte Computerspielmythos stammt aus "Battlezone". In diesem Spiel aus dem Jahr 1982 fährt man in einem Panzer durch eine 3-D-Landschaft aus grünen Vektoren vor schwarzem Hintergrund. Der Horizont wird dominiert von einem Vulkan. Die Legende besagte, wenn man nur lange genug herumtuckerte, könne man ihn erreichen und im Krater ein Fort voll Panzer und UFOs finden. Doch der Berg, reine Dekoration, blieb unerreichbar. Nur hatte sich das Gerücht aber schon so weit verbreitet, dass die Entwickler darüber nachdachten, es in einer späteren Version tatsächlich zu verwirklichen. Die Legende vom 256. Level bei "Pacman" kam erst später auf. Es dauerte, bis eine große Anzahl von Spielern dieses Niveau erreicht hatte. Sie mussten feststellen, dass die rechte Hälfte des Bildschirms auf einmal aus einem apokalyptischen Wust aus Zahlen und Symbolen bestand. Schuld war ein Programmierfehler. Dennoch hielt sich der Glaube, wenn man quasi übermenschliche "Pacman"-Fähigkeiten erreicht habe, könne man das Durcheinander des 256. Levels meistern und einen nie geahnten Highscore erreichen. 1999 bot ein Hersteller von Chilisoßen demjenigen, der beweisen könne, dass er dieses Level gemeistert hat, 100.000 $ an. Natürlich wurde der Gewinn nie abgeholt.

Internet beförderte Legendenbildung zusätzlich

Eine neue Qualität erreichte die Legendenbildung mit dem Aufkommen des Internets. Jetzt gab es Onlinerollenspiele, in denen Zocker sich in virtuellen Realitäten zu Gruppen zusammenfanden und auf die Suche nach der Wahrheit machen konnten. In der Welt von "Diablo" verbreitete sich der Glaube, es gäbe ein geheimes "Kuhlevel", in dem der Daddler gegen rinderähnliche Monster kämpfen muss. Der Hersteller Blizzard programmierte seine Reaktion in das Spiel "Starcraft": Wenn man "there is no cow level" auf der Tastatur eingab, gewann man sofort. Das Kuhlevel ist eine der wenigen Legenden, die eines Tages Realität wurden: Im Nachfolger "Diablo II" gab es tatsächlich ein verstecktes Level, voller "Hell Bovines" - aufrecht gehende, mit Hellebarden bewaffnete Rinderherden. Kein Wissenschaftler hat sich so intensiv mit der Psychologie von Gamern befasst wie Nick Yee von der Universität in Stanford. Er erinnert an ein Experiment des Verhaltensforschers B. F. Skinner von 1948. Der sperrte Tauben in Kisten, die mit einem Mechanismus versehen waren, der ihnen in Abständen Futter gab. Nach kurzer Zeit hatte jeder Vogel Verhaltensweisen entwickelt, mit denen er den Mechanismus beeinflussen wollte. Manche führten eine Art Tanz auf, andere griffen einen imaginären Gegenstand an. Skinner sah darin eine Form von Aberglauben. "Da ein Onlinerollenspiel nichts anderes als eine Skinner-Box ist, die nach Zufall Belohnungen vergibt, ist es auch nicht überraschend, dass in diesen Spielen abergläubische Verhaltensweisen auftauchen", sagt Yee.

"World of Warcraft" besonders auffällig. Besonders auffällig sei dies bei "World of Warcraft", dem bis heute beliebtesten Onlinerollenspiel. Die Spieler ziehen in einer mittelalterlichen Welt gemeinsam in Schlachten. Dabei machen sie Beute - Waffen oder Artefakte -, die ihren Figuren neue Fähigkeiten verleiht. Ziemlich hartnäckig hält sich zum Beispiel der Glaube, dass der Charakter jener Spielfigur, die einen Kampf beginnt, darüber entscheidet, was für Gegenstände dabei als Beute abfallen. Die Entwickler bestehen darauf, dass die Entscheidung von einem Zufallsgenerator getroffen wird. Vergebens. Der Mythos vom GTA-Bigfoot jedenfalls scheint geplatzt zu sein. Kurz nachdem er aufkam, erschien in einigen Fanforen eine Nachricht aus dem Hause des Herstellers von GTA, Rockstar Games: "Es gibt keine Monster, Kettensägenmörder, UFOs oder anderes dieser Art. Das war nur ein Haufen grundloser Spekulationen in den einschlägigen Internetforen." In diesem Jahr wird die nächste Folge von "Grand Theft Auto" erscheinen, und darin soll - jetzt aber wirklich! - ein Bigfoot vorkommen. Das besagen jedenfalls die allerneuesten Gerüchte.<

Und nun, endlich, gibt es ein Teil der UFO-Akten aus dem Online-Archiv der französischen GEIPAN-UFO-Gruppe auch in einer englischen Übersetzung! Aber Vorsicht: Es sind 430 MB auf einen Downloadschlag unter http://thepiratebay.org/tor/3677553

Externe Links

http://www.cureforwhatalesyou.com/2007/04/30/harpoon-ufo-hefeweizen/
http://thepiratebay.org/tor/3677553

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