. Zurück C E N A P

25.04.2007


    
Aufregende moderne Kosmologie und aufregende irdische Tage

Andere Welten jenseits des Sol-Systems, ein grüner Bolide und englische Piloten- Sichtung von UFO - aber auch eine Betrachtung zur Lage auf Mutter Erde

Herrschaften, was sind dies wieder für aufregende Tage Ende April 2007 hin. Ein Jahrhundert-April mit hochsommerlichen Temperaturen und bedenklicher Trockenheit für die Land- und Wasserwirtschaft. Versteppt der ´Blaue Planet´? Leben wir einmal auf einem Wüstenplaneten mit extremen Wetterkapriolen - und schaut die Erde in Millionen Jahren aus wie heute der Mars? In Deutschland gibt es erstmals seit der Wetteraufzeichnung extreme Waldbrandgefahr im April! Seit einigen Wochen ist mein Jugendzeit-Albtraum nach 30 Jahren plötzlich wieder präsent - die Diskussion um die Haftentlassungen der terroristischen Mörder aus der ehemaligen Roten Armee Fraktion (RAF), die der Republik den legendären "Deutsche Herbst 1977" gebracht mit ihrem bewaffneten Kampf gegen das "imperialistische System" hatten. Gegründet wurde die RAF einst von dem Kaufhaus-Brandstifter Andreas Baader und der Journalistin Ulrike Meinhof, der so genannten Baader-Meinhof-Gruppe. Die aktuellen Ereignisse dazu sehe ich als Zeitzeuge zwar mit Interese, aber auch einigermaßen genervt.

In Moskau verstarb am Montag, den 23.April 07, Boris Jelzin mit 76 Jahren - 1991 der erste demokratisch gewählte russische Präsident in Zeiten des Niedergangs des alten Sowjetsystems, der UdSSR. Danach sah die Welt einigermaßen anders aus und der ´Kalte Krieg´ gehörte der Vergangenheit an, Moskau öffnete sich Europa und dem Westen hin. Im August 1991 verteidigte Jelzin auf einem Panzer vor dem Weißen Haus in Moskau stehend die junge Demokratie gegen kommunistische Hardliner, die geputscht hatten (dies ist wohl jenes Bild was zu ihm in die Geschichtsbücher eingehen wird). Er war ein Kämpfer und Reformer für die Demokratie, er sorgte dafür dass der alte Sowjetmensch kein Untertan mehr war, sondern freier Bürger - wenn auch unter der neuen Knute des Kapitalismus, siehe das Thema der neuen Mega-Reichen (Oligarchen). Bereits 1987 hatte Jelzin radikale Reformen gefordert, was unter Gorbatschow möglich geworden war. Boris Jelzin führte das junge Russland durch wirre Zeiten in den 90er Jahren - und ließ sie auch zu. Unter seiner Führung zogen 1994 die russischen Truppen aus der alten DDR ab, nur um dann den unseligen Tschetschenien-Krieg zu beginnen. Die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) wurde von ihm gegründet. Späterhin bekam er ein deutliches Wodka-Problem und wurde unberechenbar. Sein Nachfolger wurde 1999 Wladimir Puttin. Jelzin´s Traum war ein starkes und blühendes Russland - die Erfüllung seines Traums erlebte der Sohn eines Bauern nicht mehr. In einer ARTE-Sondersendung in der Reihe ´Geschichte am Mittwoch´ zur Beerdigung Jelzin´s am 25.4.07 namens "Boris Jelzin - Eine Funktionärskarriere", basierend auf einer französischen TV-Dokumentation aus dem Jahr 2000, wurden wahrhaft erstaunliche Fakten über die Person des Herz- und Vollblut-Politikers und seinem Wirken vor seiner ´großen Zeit´ vorgestellt. Mich wundert einmal mehr nur, dass dies so ´versteckelt´ der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.

Dienstag, 24.April 07: An unserem Himmel sorgte um 22:55 h bei Michael S. aus Lampertheim ein hellgrüner Bolide für Überraschung, als er gerade aus dem Ost-Fenster gegen Hemsbach/Bergstrasse hin schaute. Die Erscheinung dauerte ca 1 1/2 Sekunden, schien ca 45 Grad hoch und auf 15-20 Grad geräuschlos herabkommend, um schließlich in 3-5 Fragmente zu zerfallen. Leider war an diesem Abend ´ausnahmsweise´ eine kleine Schlechtwetterfront (ohne Niederschläge für die Natur) durchgezogen, weswegen wohl nur wenige Leute aufschauten. Selbst der "UFO-Wetterballon" aus der Rhein-Neckar-Zone bzw im nordbadischen Raum gesehen war wegen den Wolken dieses Mal ausgefallen.* S. rief mich sofort an, um mich zu unterrichten und stellte die Sichtung alsbald bei Wetterzentrale.de ins Forum. Diese streute ich dann in anderen Foren meiner üblichen Verdächtigen und so meldete sich auch über Astronomie.de ein Zeuge: "Standort nordöstlich Magdeburg. Die Uhrzeit stimmt. Meine Blickrichtung war Süd-Südwest; der Bolide bewegte sich erstaunlich langsam parallel zum Horizont in Richtung Südost in etwa 25 Grad Höhe. Ich habe nur einen Zerfall in zwei Teile gesehen. Ich saß im Auto, deswegen sind die Angaben etwas ungenau und gehört habe ich natürlich auch nichts." Im AKM-Forum für Meteore konnte so auch Mark Vornhusen mal wieder einen Fotoerfolg ausweisen und stellte die entsprechende Aufnahme zu dieser Feuerkugel ins Netz. Michael S. dazu: "Genial! Dann war das Teil über mir. Täuschung über die Flugbahn ist schon komisch. Es sah aus wie senkrecht runterfallend. Hätte jeden Eid geschworen, daß es in Hemsbach oder so runterkam. Es war zum Greifen nah, hab es so noch nie gesehen, ausserdem ein pures, leuchtendes Grün." Noch am 26.April erhielt ich von Josef Laufer von der Sternwarte Würzburg hierzu einen Beobachtungsbericht, der dort aufgelaufen war: "Am vergangenen Dienstag-Abend, ca. zwischen 23 und 24 Uhr, habe ich mit einem Freund beim Angeln am Main eine sehr große Sternschnuppe beobachtet die den kompletten von uns einsehbaren Himmelsausschnitt gelb leuchtend mit langem Schweif überquerte. Wir fragen uns nun ob diese Erscheinung auch noch von anderen Menschen gesehen wurde und wie sie einzuordnen ist. Es war definitiv die größte Sternschnuppe die wir bis dato in 15 Jahren gemeinsamen Fischens beobachtet hatten."

*= Die Geschichte hierzu ist übrigens bis einschließlich Dienstag im Originalreport geupdated, siehe weiter unten! Leider wurde die PM zur Erklärung des Geschehnisse nirgends aufgegriffen, also müssen die Zeugen hierzu weiterhin "dumm" bleiben. Naja, dafür wissen wir alle aber durch die Medien das Eisbärchen Knut ´zahnt´. Hm, ganz wichtig!

Gleichsam erhielt ich von Jens Lorek diese Meldung aus der ´Sächsischen Zeitung´:

>Zweite Erde entdeckt! Die Suche nach außerirdischem Leben wird jetzt erstmals konkret. Astronomen haben 20 Lichtjahre von uns entfernt einen bewohnbaren Planeten gefunden - mit ähnlichen Temperaturen wie auf der Erde.

Garching/Genf/Dresden. Astronomen haben den ersten bewohnbaren Planeten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt. "Wir schätzen die Durchschnittstemperatur dieser Super-Erde auf Null bis 40 Grad Celsius, so dass Wasser dort flüssig wäre", erläuterte Forschungsgruppenleiter Stéphane Udry vom Observatorium Genf. Der namenlose Planet ist etwa anderthalb Mal so groß wie die Erde, daher Super-Erde, und er hat rund fünfmal so viel Masse. Das berichtete die Europäische Südsternwarte (Eso) gestern in Garching bei München in einer Dokumentation über diese Entdeckung. "Modellen zufolge sollte dieser Planet entweder felsig sein wie die Erde - oder von Ozeanen bedeckt", ergänzte Udry. "Das ist ganz sicher eine der aufregendsten Entdeckungen", kommentierte der Dresdner Astronomieprofessor, Michael Soffel. Der Heimatstern dieser Super-Erde ist der Rote Zwerg Gliese 581, eine rund 20 Lichtjahre entfernte Minisonne im Sternbild Waage. Das Jahr dauert auf dem neu entdeckten Planeten nur 13 Tage - er umkreist seinen Stern rund 14-mal dichter als die Erde die Sonne. Trotzdem sind die Temperaturen dort nach Berechnungen der Astronomen moderat. Gliese 581 strahlt mindestens 50-mal schwächer als unser Tagesgestirn. Die Umlaufbahn der Super-Erde liegt in der sogenannten bewohnbaren Zone. Erstmals ist damit ein Planet fern unseres Sonnensystems gefunden worden, bei dem es flüssiges Wasser an der Oberfläche geben könnte. Zwar gebe es bisher noch keine Nachweise für Wasser oder sogar Leben, aber die Bedingungen dort ließen beides zu. "Wasser ist entscheidend für Leben, wie wir es kennen", betonte Xavier Delfosse von der Universität Grenoble aus dem Forscherteam. "Angesichts seiner Temperaturen und relativen Nähe wird dieser Planet höchstwahrscheinlich ein sehr wichtiges Ziel für künftige Raumflüge auf der Suche nach außerirdischem Leben sein." (dpa/SZ)

Dies hörte sich ja mal wieder toll und vielversprechend in Sachen moderne Kosmologie und das Universum auskundschaften an, was sicherlich den "Alien"-Liebhabern den Puls hochtrieb und man über einen "bewohnbaren" Exo-Planeten unter fremder Sonne spekulieren könnte (so wie der ansonsten unsichtbare und nur auf Meßspuren auftauchende bisher unbekannte Fremdplanet auch gleich gehandelt wurde). Zudem wurde dieser Meßspurenfund auch deswegen interessant, weil unter all den bald 230 bisher aufgefundenen Planeten (siehe dazu auch http://de.news.yahoo.com/25042007/3... ) unter anderen Sonnen, dieser bisher der allernäheste zu unserem Sonnensystem ist! Aber Lorek (CENAP´s "Alien-Anwalt", ausgerechnet) hatte gleich seine Bedenken:

"Ich möchte den Optimismus mit der ´Zweiten Erde´ etwas dämpfen: Bei dem geringen Abstand zwischen Sonne und Planet liegt es nahe, daß der Planet gebunden rotiert, d.h. wie der Mond zur Erde dreht dieser Planet seiner Sonne immer ein und dieselbe Seite zu. Und das bedeutet: Ewige Nacht und Eiseskälte auf der der Sonne abgewandten Seite des Planeten. Eine Atmosphäre könnte die Kälte dämpfen, aber die Finsternis bliebe. Auf der anderen Seite ewiger Tag und hohe Temperaturen. Die weitere Folge: Wenn es Wasser aus dem Planeten gibt, dann verdunstet oder verdampft das Wasser auf der Tagseite und friert auf der Nachtseite wieder aus. Die ´zweite Erde´ zeigte dann (immer gebundene Rotation vorausgesetzt) kahlen heißen Fels auf der einen Hemisphäre und ewiger dunkler Gletscher auf der anderen. Kein lebensfreundlicher Ort. Aus welchem Stoff soll denn diese ´zweite Erde´ bestehen? Sie soll ´anderthalb mal so groß´ sein wie die Erde und die fünffache Masse der Erde haben.

a) Versteht man ´anderthalb mal so groß´ als 1,5fachen Durchmesser der Erde, dann hat der Himmelskörper das 3,3fache Volumen der Erde. Bei fünffacher Erdmasse folgt daraus weiter: genau 1,5fache mittlere DICHTE der Erde. Die Erde hat eine mittlere Dichte von 5,5 Gramm pro Kubikzentimeter. 1,5mal 5,5 ist 8,25. Damit wäre die ´zweite Erde´ IM DURCHSCHNITT dichter als Eisen (7,87).

b) Versteht man ´anderthalb mal so groß´ als 1,5faches Volumen der Erde, dann wird es noch schlimmer. 1,5faches Volumen bei 5facher Masse ist 3,33fache Dichte, das sind (5,5 mal 3,33) nicht weniger als 18,33 Gramm pro Kubikzentimeter, weit mehr als Blei (11,34). Der Planet müßte dann hauptsächlich aus Gold (19,32) bestehen."

Mehr hierzu unter: http://www.astronews.com/news/artik... . Dort gibt es auch ein Diskussionsforum für Sie, für die Bildchengucker sogar mit Link-Empfehlungen hin zu Gallerien mit ´Alien-Planet-´Grafiken. Mir scheint jedoch in diesem Fall zu viel rhetorischer Populismus angewendet worden zu sein und Begriffe wie "Supererde" oder "Zweite Erde" bis hin zu "erdähnlicher Planet gefunden" und "der Erde sehr ähnlich" oder gar "neue Erde" sind schlichtweg FALSCH gewählt. Ganz zu schweigen von einer Darstellung in der Pro7-Nachrichtensendung ´Newstime´, die wahrhaft mal wieder ein Spielchen in Sachen ´Akte X´ war, weil man hier unter netten Bildern eines karibischen Palmenstrands von dieser neuentdeckten doppelten Erde berichtete. Dies war total und völlig unhaltbar, genauso wie immer wieder UFO-Sichtungen mit überzogenen SF-Darstellungen mit >Fliegenden Untertassen< verfremdet wurden, wenn einfach nur kreisende Lichter am Nachthimmel gesehen worden waren. Dies hier war auch einfach nur Infotainment und zu dem gehört es auch, wenn im aktuellen Planetenfund gleich "vom Durchbruch auf der Suche nach außerirdischem Leben" gesprochen wird, wie ich es mehrfach an diesem Tag im Radio hörte. Wegen der Temperatur geht man ´einfach´ davon aus, dass es damit auch fließendes Wasser wie bei uns zu Hause gibt - und: Wo Wasser, da auch schon automatisch Leben. Dabei weiß gar niemand, ob es dort überhaupt ´Wasser´ und gar eine Atmosphäre (!) gibt; also was soll dieses Herumspekuliere wie in der >Fliegende Untertassen<-Story? Um es klar zu sagen, der flotte Planet unter dem roten Sonnenzwerg Gliese 581 ist nie und nimmer Terra II allein schon wegen den physikalischen Grundlagen und ist soweit noch eher Terra inkognita. Ein bewohnbarer Planet, der mit mächtigen Fliehkräften in nur 13 Tagen seine Sonne umrast und dabei eine Schwerebeschleunigung mehr als 2 x so hoch wie auf unserem Heimatplaneten hat? Wo soll da ein Erd-Double sein? Sorry, aber dies hier ist alles einfach nahe der ´utopischen Abenteuergeschichte´. Wichtig alleine ist aber der Punkt, das hier erstmals ein KLEINER Planet unter ferner Sonne gefunden wurde und dies bisher am NÄHESTEN zum solaren System unserer Zivilisation. Soviel will ich mal wieder als ´kleinlicher Bedenkenträger´ einbringen, aber auch ein anderer - und jetzt ´großer´ Bedenkenträger ging in diese Richtung. Siehe dazu: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/2... .

Ansonsten gilt natürlich auch hier: "Was sind wir schon im Angesicht der Unendlichkeit?" und "Das Universum ist viel komplizierter, als es von außen den Anschein hat!". Über die Sehnsucht nach Leben (auch im All und damit als ´Heiliger Gral´ astronomischer Kosmos-Erforschung) machte sich ´Die Zeit´ Gedanken - siehe hier: http://zeus.zeit.de/text/online/200... . Dort lesen wir aber auch: >Ralph Neuhäuser, ein Exoplanetenforscher an der Universität Jena, hält das Ganze bislang für pure Spekulation. "Wir wissen noch nicht einmal, ob dort wirklich ein Planet gefunden wurde", sagt der Professor für Astrophysik. ... Der angebliche Planet könne auch ein schwerer Gasplanet ähnlich dem Jupiter sein - oder sogar ein brauner Zwerg, ein Mittelding zwischen Planet und Stern. Beide sind alles andere als lebensfreundlich.<

Sogwirkungen in der Medienwelt! Und welche Folgen ergaben sich daraus direkt? AFP meldete am Mittwochnachmittag wie angefüttert und einen großen "Alien-Rahmen" klever absteckend und im schnelllebigen Medienbetrieb sofort reagierend:

>Wettbüro senkt Gewinnquote für Außerirdischen-Beweis. Nach der Entdeckung einer neuen "Super-Erde" haben die britischen Buchmacher ihre Wetten darauf angepasst, ob nun mit Außerirdischen zu rechnen ist. Das Wettbüro William Hill senkte am Mittwoch die Gewinnquote für einen Beweis für die Existenz außerirdischen Lebens von tausend zu eins auf hundert zu eins. Vermeintliche Augenzeugenberichte reichen aber nicht aus, wenn einer der Spieler abkassieren will. Für die Gewinnauszahlung ist die offizielle Bestätigung durch den britischen Premierminister innerhalb eines Jahres nach der Wette erforderlich, betonte das Wettbüro..."

Ausgerechnet die britische BBC meldete am selben Mittwoch "Pilot Spots ´UFO´ Over Guernsey" ( http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/eu... ) wie im Gegenzug zum Planetenfindling und der französischen AFP-Meldung von der Beobachtung von zwei unidentifizierten Flugobjekten in Form von hell-gelben und flachen Scheibengestalten und der doppelten Größe einer Boeing 737 durch einen Airline-Piloten am Montag am Himmel nahe Guernsey im Ärmelkanal! Captain Ray Bowyer flog in seiner Aurigny-Maschine {Typ?} von Alderney nach Southampton, als er die Objekte durch seinen Feldstecher {?} ausmachte, was ihn ganz schön erschreckte: "This is not something you see every day of the week." Zunächst dachte er an eine Sonnenreflektion an einem Gewächshaus in Guernsey (also über dem Festland der Kanal-Insel{?}), weil die Objekte zwar so hell wie die Sonne waren, aber dennoch nicht den Augen weh taten (soll dies übrigens heißen, dass die Scheiben unterhalb der Flugzeugflugebene {wie hoch flog die Maschine eigentlich? - kann ja nicht allzu hoch gewesen sein, wenn sie von der Nachbarinsel Alderney kam!} waren und die Zeugen von oben darauf herunter schauten?). Die stationären Objekte wurden auch von anderen Flugzeugen und Passagieren darin gesehen! Mehr wird dazu auch nicht bekannt und Vorfallsbasis-Informationen fehlen mal wieder, aber die BBC frägt auf ihrer Internetseite nach Menschen aus dem Gebiet und ob diese Zeugen der unidentifizierten Flugobjekte waren. Wer Bilder oder Filmmaterial zum Geschehen habe, kann sich auch via Telefon an den Sender wenden.

Gleichsam zitiert man John Spencer von BUFORA (British UFO Research Association), der zum Fall gesagt haben soll: "Dieser Sichtungstyp wird seit den 1940er Jahren von Piloten gemeldet... Derartige Lichteffekte werden populär gerne als Anwesenheit von außerirdischen Besuchern genommen, aber viele UFO-Forscher sehen sie eher als natürliche, atmosphärische Phänomene an, die die Wissenschaft noch nicht versteht. Eine ähnlich Begegnung gab es 1978 über der Bass Strait in Australien, wo ein Pilot in Funkverbindung mit der Bodenkontrolle war und dann verschwand. Deswegen sind diese Phänomene wichtig zu studieren." Der 1978er Incident hat ganz andere Rahmenbedingungen und von anderem Inhalt, weswegen ich kaum glauben kann, das Spencer hier wirklich richtig zitiert wurde! Nick Pope wird auch zitiert: "This is the sort of sighting that is taken seriously and shoult be investigated thoroughly. While no witnesses are infallible, pilots are trained observers and less likely than most people to misidentify something mundane. ... This is one of the most intriguing sightings I´ve heard about in recent years." Doch was sagt dies schon aus? Die meisten UFO-Meldungen werden ja ernst genommen und werden von seriösen UFO-Phänomen-Nachforschern wie uns untersucht, siehe den aktuellen Fall vom "UFO-Wettterballon". Und Zivil- wie Militärpiloten sind eben NICHT darin ausgebildet IFOs am Himmel zu erkennen, um daraus nur keine UFOs zu machen - und sie fallen immer wieder eben doch auf recht banale Erscheinungen herein. Und natürlich hört sich zunächst die aktuelle Meldung mal wieder interessant an - genauso wie unendlich viele zuvor in 60 Jahren auch um dann doch simple Lösungen zu finden.

Nachtrag vom 26.4.07 hierzu: Unter http://grenzwissenschaft-aktuell.bl... sind ein paar Sätze mehr zu finden - und der Originalbericht des englischen TV-Senders ITV in dieser Angelegenheit im Media Player-Format aufzurufen! Neue Details: Die Sichtung von zunächst einem Fremd-Objekt fand am Montag-Nachmittag (Uhrzeit nicht genannt) über dem/im Ärmel-Kanal statt. Capt.Bowyer hat 20-jährige Berufserfahrung. Auf der einen Seite des linsenförmigen, goldglänzenden Objektes habe es ein deutlich dunkles Segment im Körper gegeben. Später {Rückflug und an selber Stelle etwa?} beobachtete er noch ein zweites ähnliches Objekt. Auch die Radarkontrolle auf Gournsey gab an "entsprechende Aktivitäten aufgezeichnet zu haben", was auch immer dies heißen mag, aber man schränkte auch gleich ein: "Ein Beweis für die Anwesenheit eines UFOs sind diese Daten jedoch nicht nicht." Leckt´s mich am Ärmel. Später am Abend erfuhr ich, dass die Zeitung ´The Guernsey Press & Star´ (siehe http://www.thisisguernsey.com/code/... ) auch in dieser Angelegenheit mit der Headline "Pilot´s UFO Shock" berichtete und endlich mehr Details einbrachte. Hiernach sahen zwei erfahrene Piloten "something" vor der Küste von Alderney. Doch das Radar der Luftverkehrskontrolle hatte von dem UFO-Phänomen nichts verzeichnet gehabt ("Jersey radar equipment did not pick up the object"), sondern es gab nur die Funkmeldungen der Piloten von den Fluglinien Aurigny und Blue Island zu dieser Erscheinung gegenüber Air Traffic Controller Paul Kelly! Der Blue Island-Pilot befand sich auf dem Weg nach Jersey und als er gerade Sark passierte bemerkte er "an object behind him to his left". Bowyer sah das berichtete Phänomen 30 Meilen vor der Insel Alderney während er selbst gerade mal 1.300 Meter hoch flog und das "very sharp, thin yellow object with a green area" sich nur halbhoch von ihm stationär im Luftraum stand. Er schätzte es zunächst auf 10 Meilen Distanz ein, dann aber auf 40 Meilen. Nach dieser Darstellung kam er übrigens aus Southhampton zurück und schon in der ersten Landeanflugphase auf Alderney. Das zweite, identische Objekt sah der Flieger weiter weg im Westen, näher zu Guernsey und damit auch kleiner. Insgesamt sah er das Phänomen gegen 15 h neun Minuten lang. Kelly: "Wenn das Objekt wirklich stationär war, dann hat es unsere Radaranlage deswegen nicht erfasst, weil derartige Objekte ausgefiltert werden." Am Freitag, den 27.4., wurde die ganze britische Nation durch das Massenblatt ´The Sun´ von diesem Geschehen unter der Schlagzeile "Two UFOs spotted by pilots" informiert - http://www.thesun.co.uk/article/0,,... .

Dies war schon ein sehr interessantes Medienspiel, um so merkwürdiger ist es, wenn hierzulande die hiesigen Medien in Sachen "UFO-Wetterballon" nicht reagierten, das wäre ja quasi "Zucker auf dem Keks" gewesen. Zudem hat eine Redakteuerin der Wissenschaftsredaktion bei dpa seit einem Monat einen Schwerpunkt-Artikel namens "Ist da jemand? Die Suche nach E.T. wird komplexer und Erfolg versprechender/60 Jahre fliegende Untertassen - Ereignisse im Jahr des Roswell-Absturz prägten den UFO-Mythos" abgefasst, der bisher noch nicht ins Spiel kam - und hervorragend in die augenblickliche Lage hineinpassen würde. Wahrscheinlich wird auch dies wieder verschlafen, typisch Deutsch eben. Die Agentur Reuters jedenfalls wusste zu reagieren und tickerte aus San Francisco "How To Prepare For Alien Invasion", wenn auch reichlich mit versponnem Inhalt. Aus Neuseeland kam gleichsam die Meldung ( http://www.stuff.co.nz/4037074a4500... ) >´I Saw A UFO´ Jagger Claims<, um auszuführen das Sir Mick Jagger von den Rolling Stones schon UFOs in den 60er Jahren gesehen habe und sich geraume Zeit für das Thema selbst interessierte (worüber ich übrigens gerade in David Clarke´s und Andy Robert´s Buch "Flying Saucerers - A social history of UFOlogy" im Gesamtzusammenhang lese). Dies erklärt Michael C.Luckman in dem Buch "Alien Rock: The Rock ´n´ Roll Extraterrestrial Connection" zu Jagger´s Sichtung: ""In 1968 he went camping in Glastonbury with his then girlfriend, singer Marianne Faithful, and encountered a rare, luminous cigar-shaped mothership."

Zurück zu anderen Sternen. Unlängst (Mitte April 07) gab es auch eine andere Meldung, die in die hier beschriebene Richtung ging und wieder einmal viel in den Sternen geschrieben stehen ließ:

>Wasser in der Atmosphäre von HD 209458b?

Erstmals glauben Astronomen Wasser in der Atmosphäre eines extrasolaren Planeten aufgespürt zu haben. Der Nachweis gelang mit Hilfe von archivierten Beobachtungen des Hubble-Weltraumteleskops und von neuen theoretischen Modellen. Der betreffende Planet ist kein Unbekannter: Erst vor kurzer Zeit gelang Forschern ein tiefer Blick in die Atmosphäre von HD 209458b. Nach den detaillierten Beobachtungen von HD 209458b durch das Hubble-Weltraumteleskop gelang nun Travis Barman vom Lowell Observatory der Nachweis von Wasserabsorption in der Atmosphäre des entfernten Planeten. "Jetzt wissen wir, dass Wasserdampf in der Atmosphäre eines extrasolaren Planeten existiert und es gibt gute Gründe anzunehmen, dass dieser Planet keine Ausnahme ist", erläutert Barman. Astronomen hatten damit gerechnet, dass in den Atmosphären von extrasolaren Planeten Wasserdampf existiert - selbst wenn die Planeten oft in großer Nähe um ihren Zentralstern kreisen. Allerdings macht es diese Nähe sehr schwierig Wasserdampf und andere Atmosphärenbestandteile nachzuweisen. Dass dies bei HD 209458b gelang, ist vor allem der Tatsache zu verdanken, dass der Planet - von der Erde aus gesehen - alle dreieinhalb Tage vor seiner Sonne vorbeizieht. Bei einem solchen Transit verschluckt die Atmosphäre des Planeten in unterschiedlichen Wellenlängenbereichen unterschiedliche Mengen an Licht der dahinter liegenden Sonne. Insbesondere sorgt die Absorption von Wasser in der Atmosphäre eines Gasriesen dafür, dass der Planet in Teilen des infraroten Bereichs des Spektrums größer erscheint als im sichtbaren Bereich des Lichtes. Eine Analyse von Hubble-Beobachtungsdaten in verschiedenen Wellenlängenbereichen erlaubte nun einen direkten Vergleich von Beobachtungen mit neuen theoretischen Modellen, die von Barman entwickelt wurden. Auf diese Weise gelang der Nachweis von Wasserabsorption in der Atmosphäre eines Planeten, der rund 150 Lichtjahre von uns entfernt ist. Barman fühlt sich durch die Ergebnisse in seiner Arbeit bestätigt: "Es ist schon sehr ermutigend zu sehen, dass die theoretischen Vorhersagen über Wasser in Atmosphären von extrasolaren Planeten so gut mit den Beobachtungen übereinstimmen." Die Ergebnisse wurden unlängst vom Astrophysical Journal zur Veröffentlichung akzeptiert.<

Soweit also die ´Supersauna´ im All, was immer noch nicht wirklich der ´Bringer´ ist.

Die Entdeckung der "Zweiten Erde" - was würde nun folgen?

Diese Frage war für mich aus soziologischem Interesse spannend und ich wollte auch unbedingt sehen, was am ´Day After´ mit unserer Kultur und Zivilisation nach dieser hochgezogenen bzw überzogenen astronomischen Nachricht geschehen würde. Würde diese ´Sensation´ das Tages- und Gesprächsthema auf der Gass´ werden, wenn nicht sogar der Mob auf den Strassen toben? Würde das kommen was der ufologischen Theologie nach beim Entdecken der "Aliens" und ihrer Heimatwelten angeblich eintreten soll? Nämlich der Ausbruch des totalen Chaos auf Erden, der Zusammenbruch der sozialen und gesellschaftlichen Ordung aller politischer Systeme? Der Untergang des Abend- und Morgenlandes gar? Oder würde es kommen wie einst beim berühmten Mars-Meteoriten ALH84001, den man 1996 in der Medienwelt so gigantisch als Tagesthema aufgeblasen hatte und praktisch vom Menschen auf der Strasse wie sonst jede andere Nachricht auch zur Kenntnis genommen und wieder ´vergessen´ wurde (genauso wie 1995 die Entdeckung des ersten Exoplaneten unter ferner Sonne überhaupt) - und ohne das es deswegen seelisch-bedingte Massenselbstmorde, soziale Unruhen und religiös-motivierte Tumulte in den Kirchen etc gab. Dieses wilde Szenario wird in der UFOlogie tatsächlich sich seit 60 Jahren vorgegaukelt, um damit a) das Thema spannend zu halten und b) auch die angeblich weltweite Regierungs-Verschwörung betreffs den dort in den Machzentralen real-existierenden Kenntnissen bzw `Beweisen´ über den sichere Existenznachweis der Außerirdischen zu begründen. Daher auch - nebenbei - die Einflechtung von alten braun-gefärbten Konspirationsideen rund um die ´Reichsflugscheibe´, wo natürlich das ´jüdische Weltbankertum´ etc pp in Wirklichkeit diese Vertuschung der "Alien-Wahrheit" anzettelte.

So war für mich Feld-Forschung angesetzt! Ich ging in der Mittagszeit ins Herzen der Stadt Mannheim rund um den Parade- und Marktplatz als die zentralen Wirtschaftszentren der Stadt, wo man die meisten Bürger antreffen kann - einfach alleine deswegen, weil es da zahlreiche Strassenbahnhaltestellen gibt, wo die Menschen anstehen. Aufgeregte Menschen sah ich so zunächst einmal gar keine. Natürlich standen wie immer Gruppen herum und diskutierten über irgendetwas. Da nahm ich mir weit mehr eine Stunde Zeit und gesellte mich als Zuhörer überall mal hinzu, um zu lauschen, was die Menschen in Mannheim so bewegt und über was sie debattieren. Meistens ging es um die Alltäglichkeiten bzw um das, was man halt so zu bereden hat - immer und überall (mir wurde dabei übrigens erstmals bewusst, was man so den Tag über für´n Käse schwätzt, um die Zeit in einer solchen Wartesituation rumzubringen). Nur ein einziges Mal hörte ich einer Gesprächsrunde älterer Herrschaften zu, die ein außergewöhnliches Thema behandelte - und zwar den Polizistenmord von Heilbronn am Tag zuvor! Frustriert erweiterte ich gegen 14 h meine Beobachtungszone auf den Biergarten des ´Gasthofs Zentrale´ (eher vom Charakter einer ´Alt-Studentenkneipe´), um bei einem oder eher zwei Kristall-´Weeze´ die Feldforschung weiter zu intensivieren und fremden Leuten beim Gespräch zuzuhören. Ja, man muss schon persönlichen Einsatz für die Erkenntnisfindung draußen vor Ort zeigen (und Field-Investigation muss nicht automatisch wie einst auf der Kuhweide von Dorla bei der Ausmeßung von ´UFO-Landespuren´ wortwörtlich genommen werden). ´Big brother is watching you´, in gewisser Weise. Schließlich war an diesem speziellen Ort - anders als an der Strassenbahnhaltestelle - eine entspannte Mittagspausen-Situation vorzufinden, wo meistens Arbeitskollegen zusammen am Tisch sitzen und wie immer ´das Wichtigste vom Tage´ bereden. War auch wirklich der Fall, aber auch hier stand der Polizistenmord im Mittelpunkt - von ´Terra II´ bekam ich jedenfalls nichts mit, obwohl ich in meiner einstündigen Verweildauer zwei Mal meinen Sitzplatz mit in der Meute wechselte. An einem Tisch wurde ein anderes Thema besprochen - nämlich der anstehende Filmstart von ´Spiderman III´.

Auch in der Strassenbahn sowie in den tagtäglich zu besuchenden Geschäften, nirgends hörte ich zur Sache auch nur einen Pieps, und auch im Tabakwarenladen gab es wie Tage zuvor wegen dem "UFO-Wetterballon" und Venus keinerlei Gespräch und es haute mich deswegen auch niemand an, wie es bei entsprechenden "außerirdischen" Mediengroßdarstellungen praktisch immer der Fall ist. Natürlich wollte ich auch mal auf den Foren der üblichen Verdächtigen (diesmal sogar auch in UFO-Foren!) und eMail-Listen erfahren, wie so die bewusst beobachtenden Alltagserfahrungen der Leute in dieser ´sensationellen´ Angelegenheit sind. Zwischenzeitlich rief mich auch die ´Rheinpfalz´-Redaktion (nach zwei Tagen Ausgabe der PM, drei Tage nach meiner ersten Anfrage) wegen dem aus Idar-Oberstein kommenden UFO-Meldeverursacher an. Immerhin und scheinbar aufgewacht in Anbetracht der Astro-Sensation. Leider war die Gefahr groß, das wegen der immer später einsetzenden Dunkelheit und damit länger anhaltenden Tageshelligkeit der Ballon einfach überstrahlt wird und nicht mehr zu sehen - was ein grundsätzliches ´Problem´ ist. Erklärung: Vor drei Wochen war um 20:45 h es fast schon dunkel und Venus strahlte da schon als Juwel am Himmel, heute ist es um diese Zeit noch hell und Venus gerade mal so als Stecknadelkopf am Himmel ausfindig zu machen - wenn man weiß wo sie steht. Und dann die Überraschung: Am Abend gab es bei Wetterzentrale.de in dieser Sache eine Reaktion - siehe http://www.wetter-zentrale.com/cgi-... . Ein User aus dem badenwürttembergischen Murrhardt hatte das Thema "Frage zu Bildern der Venus" aufgemacht und berichtete: "Ich habe vor einer knappen halben Stunde (21:10 - 21:25 Uhr) die Bilder unten gemacht. Kann mir jemand sagen, was der Punkt links unterhalb der Venus ist? Die Aufnahmen entstanden etwa im Abstand von einer knappen Minute (auch verschiedene Belichtungszeiten)." Vier Bilder wurden eingebracht und zwei davon zeigen wunderbar den ´himmlischen Begleiter´ neben dem Abendstern (siehe ein Bild davon), auf zwei weiteren war nichts mehr weiter zu sehen. Schaute aus wie eine ´Baby´-Venus. Auch wenn ein Teilnehmer des Forums meinte, dass das ein zufällig in einer Konstellation sich zeigender anderer Stern weit dahinter sei, war dies nicht haltbar - eine solche Situation gab es einfach nicht. Weitaus eher war dies die (unerwartet für diese Zeit) Wiederkehr unseres Ballons.

Nun ´gut´, selbst die Reaktionen zu meiner Frage nach öffentlichen Reaktionen war eher ´zwiespältig´ muss ich sagen. Sehr schnell ging nämlich von meiner "klaren Ansage" des Themas der jeweils eröffnete Thread in eine ganz andere Richtung - nämlich zur ´technischen´ Diskussion über die Meldung zur ´Zweiten Erde´ an sich. Entweder geht kaum noch ein Internet-User außer Haus und hat mit lebenden Menschen Angesicht zu Angesicht zu tun (deswegen lesen die meisten I-Netler wohl auch keine Tageszeitung mehr) oder man hat mit dem Lesen konkreter Fragen Probleme und versteht dann nicht, um was es eigentlich hinsichtlich der Betreff-Zeile geht. Ein User riet seinen anderen Kollegen, die unter der vorgenannten ´Krankheit´ litten: "Nehmt die Frage mal einfach so, wie sie gestellt wurde." Derartiges fällt mir als Dauerproblem in der UFO-Foren auf, aber jetzt erstmals auch bewusst in den ´normalen´ Wissenschaftsthemen-Foren. Hier gilt scheinbar der Spruch: "Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das errötet. Er ist auch das einzige Lebewesen, das dazu Anlass hat." Und wie waren die dennoch eingehenden Reaktionen? Lesen Sie sie hier nach und machen sich Gedanken dazu:

"Mir geht es wie Dir: Da kräht kein Hahn nach. Selbst, wenn man es anspricht." - "In meinem näheren Umfeld wurde das Thema bisher nicht angesprochen. Ist für die meisten Leute wohl eher uninteressant." - "Mich haben morgens zwei Kollegen darauf angesprochen. Als ich denen aber erklärt habe, wie lange man mit unseren derzeitigen Möglichkeiten brauchen würde um hin zu fliegen gabs lange Gesichter." - "Kommt ein wenig belächelt am Rande; so richtig ist die Nachricht nicht angekommen oder das Interesse für Daily Soap, das Gezerre in der großen Koalition und den Eisbären Knut überwiegt." - "Unter den Schülern der 9. Gymnasialklasse meiner Tochter war die Neuigkeit von der ´2.Erde´ gestern Thema, was in dieser Altersstufe schon bemerkenswert ist, denn das Interesse an Naturwissenschaften ist dort nicht stark ausgeprägt." - "Also in meiner ´großen weiten Welt´ ist es bislang nicht das aufregendste Thema. Ich wurde bisher nur einmal gefragt: ´Haste das mitbekommen?´ Und ich hab geantwortet: ´Ja.´" - "Reaktionen bei mir Null. Es überrascht einfach keinen mehr." - "Bei mir im Umfeld - nichts. Schade." - "Gestern Abend hatte ich eine Klasse 19-Jährigen die 1 Jahr vor der Matura stehen (= Abitur), samt Rektor in der Sternwarte (total 22 Personen) und wegen dem schlechten Wetter hab ich lange über Sonnensystem, Milchstrasse, Galaxien, Universum usw gesprochen. 2. Erde war kein Thema - wurde überhaupt nicht erwähnt. Aber komischerweise wurde auch die Frage nach ausserirdischem Leben überhaupt nicht gestellt - eher selten bei solche grosse Gruppen und bei solche regen Diskussionen!" - "Niemand redet darüber. Und mich persönlich lässt es auch kalt, muss ich sagen..." - "Bis ich diesen Thread gelesen hatte, wusste ich noch nicht mal was davon, und keiner meiner Bekannten/Freunde/Familie hat mit mir drüber gesprochen." - "

Wie auch immer, auf der Suche nach unserem außerirdischen Ebenbild werden wir uns noch etwas gedulden müssen. Dass die Hoffnung vergeblich ist, glaubt aber nicht einmal ein Skeptiker wie ich. Der jetzt entdeckte Planet - in einer fraglich definierten Lebenszone - ist aber trotzdem kein großer Schritt nach vorn. Der nächste wichtige und entscheidende Schritt ist, einen Planeten bei einem Stern wie unserer Sonne zu finden, im etwa gleichen Abstand wie der der Erde. Die Hoffnung dabei ist natürlich: Je erdähnlicher die fremde Welt, desto wahrscheinlicher gibt es dort Leben (wofür es aber auch keine Garantie gibt und wie würden wir wohl schauen, wenn wir ENDLICH genau solch einen Bruder im All finden - und dann zeigt er uns sinnbildlich ´die kalte Schulter´ und auf ihm ist nüschts außer Fels und Magma {was freilich in Sachen moderner Kosmologie ein brutaler astrophysikalisch-philosophischer Overkill wäre}!). Dann wird es echt superspannend werden. Und ich persönlich glaube, dass das noch zu meinen Lebzeiten geschehen kann. Gut ist auf jeden Fall: Was uns im Weltall noch alles erwartet, ist offen. Was uns aber auf Erden im Zeichen des Klimawandels erwartet...? Niemand kann von hier weg, dies ist zumindest ebenso sicher. An den Gegebenheiten des Universums können wir eh nichts ändern, aber auf der Situation beim bisher einzigen "Oasenplaneten im Kosmos" haben wir Einfluss und zwar MÜSSEN WIR JETZT dazu unseren Arsch bewegen, HANDELN und nicht mehr schwätzen. So einfach ist es - die Extreme der Tage sind ERST DER ANFANG, JETZT IST ES ERNST GEWORDEN.

Externe Links

http://de.news.yahoo.com/25042007/3/hintergrund-bislang-229-extrasolare-planeten-entdec...
http://www.astronews.com/news/artikel/2007/04/0704-017.shtml
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25144/1.html
http://zeus.zeit.de/text/online/2007/17/planet-neu-leben
http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/europe/guernsey/6591365.stm
http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2007/04/riesiges-ufo-ber-dem-rmelkanal.html
http://www.thisisguernsey.com/code/shownewsarticle.pl?ArticleID=002080
http://www.thesun.co.uk/article/0,,2-2007190499,00.html
http://www.stuff.co.nz/4037074a4500.html
http://www.wetter-zentrale.com/cgi-bin/webbbs/wzconfig.pl?noframes;read=1117509
Hypnose NDE OBE Frankfurt Nahtodeserfahrung

Views: 5605