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12.11.2007


    
UFOs und die deutsche Luftwaffe: Keine X-Akten, aber...

TV-UFO-Dokumentation "Alien Files: UFOs Under Investigation"/Der "große Tag" der UFOlogie am US-Gedenktag der Veteranen, wie passend

Zur Einstimmung erst einmal die Frage: Für wen würden die Fanfaren erklingen - http://www.youtube.com/watch?v=Sa43... ? Oder würde es in Sachen "D-Day" der UFOlogie eher um das schwäbische "24"-Problem von ´Jack Bauer´ an seinem Tag 4 um den Ausrutscher der umgekehrten Art hinsichtlicht des "Papierle der Kindermilchschnitte" ( http://www.youtube.com/watch?v=toY3... ) gehen? Dort ist dies eine Parodie auf eine in ´Wirklichkeit´ ernsthafte Situation, gut. In dem Anliegen der Alien-UFO-Freunde ist das "Ausrutschen auf dem Papierle der Kindermilchschnitte" ziemlich ähnlich angesetzt: Dort wird das "UFO-Papierle der Kindermilchschnitte" zum kosmischen Watergate der ideologisierten ´Lumpeseggel´ hochgejubelt... Leute, ich geh mal "bloß gschwind än Caipirinha trinke im Eskalitos"!

Der "große Tag für die UFOlogie" und der sich gegen die Resignation aufbäumenden ´ufologischen Kräfte´, Montag, der 12.November 2007* - ausgerechnet am US-Gedenktag der Veteranen. Dies passte ja wunderbar zum Geschehen im Jahr 60 des UFO-Mythos, der ja auch schon seit Jahren in Rente geht. Hielt die Welt nun den Atem an? Nein! Und die verbliebene ufologische Rumpfgemeinde? Ja, natürlich! Obwohl nichts zu erwarten war, außer heißer Luft. Alles wie immer, auch wenn man als aufrechter Alien-UFO-Bekenner fandommäßig einen Tribut an den UFO-Mythos leistet. Was mich an Billy Preston´s Song ´Nothing From Nothing´ erinnert: http://www.youtube.com/watch?v=Tmbq... . Zuvor hätten sich besser viele UFO-Fans einfach mal in Sachen UFO-Historie schlau gemacht. Nicht umsonst sage ich immer: Wer die Gegenwart des UFO-Phänomens verstehen will, der MUSS seine Vergangenheit nicht nur rudimentär kennen. Ansonsten ist alles ohne Boden unter den Füßen. Nun wird in Sachen UFO-Historie bei YouTube die Dokumentation "Alien Files: UFOs Under Investigation" in zehn Teilen angeboten: http://www.youtube.com/watch?v=piGP... - http://www.youtube.com/watch?v=bsf0... - http://www.youtube.com/watch?v=-Emo... - http://www.youtube.com/watch?v=rW-X... - http://www.youtube.com/watch?v=HWsF... - http://www.youtube.com/watch?v=CAUh... - http://www.youtube.com/watch?v=CiGj... - http://www.youtube.com/watch?v=8qC6... - http://www.youtube.com/watch?v=9jVF... - http://www.youtube.com/watch?v=HaQP... . Das Ganze ist zwar ein bisschen ufologisch aufgeladen bzw belastet, aber immerhin gibt es da ein paar sehr gute Einblicke. ´Grottenschlecht´ ist die Dokumentation schließlich keineswegs und es wäre durchaus wünschenswert diese in deutscher Version mal im hiesigen TV sehen zu dürfen, anstellte der hingequälten ´Galileo-Mystery´-Sendungen!

*= Der Kulturkanal ARTE bot am späten Abend Teil I (Achtung: Wiederholungen für die ´Verpasser´ am 16.11., 14 h, und 24.11., 9:45 h!) der spannenden ZDF-Dokumentation "Die Außerirdischen: Suche im Weltall": Sind wir alleine im Universum oder haben wir unbekannte Nachbarn auf fernen Planeten? Eine wissenschaftliche Disziplin versucht Antworten auf diese Frage zu finden: SETI - "The Search for Extraterrestrial Intelligence". In Europa, Amerika, Südafrika und Russland versuchen Forscher, mit riesigen Radioteleskopen Signale von Außerirdischen aufzuspüren. Andere schießen Botschaften in die Weiten des Alls und wollen jetzt sogar menschliche DNA ins All schicken. Die zweiteilige Dokumentation führt den Zuschauer in die Labore einer der seltsamsten Wissenschaften der Welt. Ein russisch-amerikanisches Projekt plant, die DNA von 10.000 Kindern ins Weltall zu schießen. Beigelegt sind Briefe der Kinder an Außerirdische, mit der Bitte, sie zu klonen. Bei einem Unternehmen in Florida kann jeder Nachrichten an Aliens versenden - für 99 Dollar. Und in Kalifornien wird sogar schon ein regelmäßiges Radioprogramm für Aliens produziert. Der russische Wissenschaftler Alexander Zaitsev hat über eine Riesen-Schüssel in der Ukraine schon mehrere Grußbotschaften an verschiedene Sterne versendet. Der Film begleitet die Entwicklung seiner neuen Botschaft. Doch gegen den Mitteilungsdrang dieser Menschen regt sich Widerstand. Wissenschaftler und Diplomaten versuchen, das Senden von Botschaften ins All von der UNO verbieten zu lassen. Ihr Argument: Eine feindselige Begegnung der dritten Art könnte die Erde in große Gefahr bringen, deshalb sollten wir im All nicht auf uns aufmerksam machen! Der Astronom und Science-Fiction-Autor David Brin und der amerikanische Ex-Diplomat Michael Michaud haben sich zu Anwälten der interstellaren Sicherheit unseres Planeten gemacht und versuchen, Forscher wie Alexander Zaitsev zu stoppen. Der Film zeigt ihre Bemühungen um ein internationales Abkommen. Die UNO hat zwar einen globalen Handlungsplan für den Tag der Kontaktaufnahme in der Schublade, doch darin wird das Senden von Nachrichten an Aliens nicht geregelt. Doch was passiert, wenn wir eines Tages eine außerirdische Botschaft empfangen? Werden wir sie jemals entziffern können? An dieser Frage arbeitet Laurance Doyle - und beschäftigt sich mit Meerestieren. Um Gesetze in fremden Sprachen zu finden, untersucht er die Kommunikation von Walen. Die Dokumentation führt in eine Welt, in der Wissenschaft, Fiktion und Fantasie aufeinanderprallen. Hollywood hat unser Bild vom Außerirdischen nachhaltig geprägt. Die beiden Alien-Designer und Oscar-Preisträger Alec Gillis und Tom Woodruff zeigen, warum Aliens im Film so aussehen, wie sie aussehen und erläutern am praktischen Beispiel ihre Arbeitsweise {!!!}. Und in Nevada ergründet der Film, warum am "Extraterrestrial Highway" mehr UFOs gesichtet werden als irgendwo sonst auf der Welt {???}... - Teil II nächsten Montag um 23:10 h!

Nebenbei, da es doch passt: Telepolis bot den Artikel "Wie westlich ist der Weltraum?" an - http://www.heise.de/tp/r4/artikel/2... . ´The space age that never arrived´ war dagegen das brisante Spezial-Thema bei ISN Security Watch unter http://www.isn.ethz.ch/news/sw/deta... !

Wie auch immer, noch am Sonntagabend boten die ´Fox-News´ ( http://www.foxnews.com/story/0,2933... ) ein bemerkenswertes Gespräch zwischen Moderator Chris Wallace und "Governor Bill Richardson, candidate for the Democratic nomination" für Neu-Mexiko sowie mit Senator John McCain. Dabei kam es zu diesem Dialog:

>WALLACE: Governor, we have a minute left, and I want to ask you about one other pressing question. Dennis Kucinich got a lot of attention at the last debate when he said that he had seen a UFO at Shirley MacLaine´s home. And she says, in fact, that you´re the one that should be talked about. Take a look.

(BEGIN VIDEO CLIP)

SHIRLEY MACLAINE, ACTRESS: And if they had asked Governor Bill Richardson, he would have, too, because he is the governor of UFOs in New Mexico.

(END VIDEO CLIP)

WALLACE: Governor, in a 2004 book, you said the government should disclose everything it knows about the 1947 crash in Roswell, New Mexico, and this is what you said. "The American people can handle the truth, no matter how bizarre or mundane." So what truth? What don´t the American people don´t know about the crash in Roswell in 1947?

RICHARDSON: Well, first of all, I don´t believe in UFOs. Secondly, I don´t think there was any potential sightings. But the problem here, Chris, is like in many other cases, the federal government, instead of like releasing all the information when they had it and saying that this is all the documentation we have about those incidents in Roswell, never did it {falsch!}. So it causes enormous suspicion. Now, look. I´m governor of New Mexico. Roswell, New Mexico is a great town in my state. They have a UFO museum. They have a tradition there. You know, admittedly, sometimes I pump it up for tourism reasons because that´s my job as the governor {!}. I have to promote jobs and tourism {!}. But the reality, really, is that in many cases the federal government, the Pentagon especially, should just release this information {haben sie im Fall Roswell vor zehn Jahren getan!}, all they have, just get it out there so the public can make up their minds.

WALLACE: Governor, we have to go, but I think you just lost Shirley MacLaine´s vote. We want to thank you so much for talking with us, and safe travels on the campaign trail, sir.

RICHARDSON: Thank you.

WALLACE: Up next, Senator John McCain, who this week began a new assault on the Republican frontrunner, Rudy Giuliani. We´ll be right back. As we continue our coverage of You Decide ´08, we´re joined now from the campaign trail in New Hampshire by Republican presidential candidate Senator John McCain. You were, of course, a Navy flier, Sen. McCain. You ever see a UFO?

MCCAIN: I can´t say that I did, but I kept looking all the time.<

An diesem Montag jedoch machte erst einmal die ´New York Post´ unter "´Encounter´-Culture´ das Thema der anstehenden Special-Edition des Films "Close Encounter..." von Spielberg zum 30.Jahrestag auf ( http://www.nypost.com/seven/1112200... ). Aktuelle News zur ´Out of the Blue´ aka ´Disclosure Project´-PK in Washington waren für uns in Deutschland sowieso erst am späteren Abend wegen der Zeitumrechnung zu erwarten. Ein schlechtes Zeichen war es jedoch, dass die US-Morgenpresse vorab keine Art von ´Vorschub´ leistete. Der britische ´Telegraph´ dagegen machte das Thema "The role of UFOs in the 2008 US election" ( http://www.telegraph.co.uk/news/mai... ) durch seinen Berichterstatter Toby Harnden in Roswell, New Mexico, auf:

>Forget the Iraq war, rampant government spending or corruption on Capitol Hill. The latest big issue in the 2008 election has become whether candidates believe in Unidentified Flying Objects and a US government conspiracy to deny their existence. ... In Roswell, a dusty south-western town surrounded by an arid expanse of nothingness, pilgrims visiting the centre of the UFO universe applauded the two Democrats for highlighting the issue of other life forms landing on earth. "Dennis Kucinich has said a lot of things I like and I believe him to be an honest man", said Delbert Slaughter from Ben Lomond, California, a retired electrician who was visiting Roswell as part of an 8,000-mile trip across America with his wife Nadja. "If we can go to the moon then why can´t aliens come here?" Chuck Johnson, 45, from Pensacola, Florida, said he had once seen a green ball glowing in the sky but remained a UFO sceptic. "But who knows? God´s a big God and I can´t say we´re the only people He ever made." Although Mr Kucinich has been widely ridiculed for his UFO account, there is a long history of US presidents at least toying with the idea that aliens had come to the United States. Ronald Reagan believed he saw UFOs at least twice, once while driving to Hollywood with his wife Nancy and once as governor of California while on a plane over his state. Jimmy Carter filed a report with the International UFO Bureau in Oklahoma City when he was Georgia governor claiming that he´d seen a UFO. Although he stated recently that he had "never thought there were extra terrestrial beings on a ship from outer space" he maintained that what he´d seen "was unidentified, it was flying and it was an object".

At the International UFO Museum in Roswell, Herman James, 68, a former Vietnam war fighter pilot who has worked there for 14 years, said it was high time a US president accepted there were UFOs.... "It would be nice if a president would accept the evidence and tell the military to cut the crap and give us the facts. Probably the biggest reason the whole thing has been covered up is that there are a lot of religious fanatics here who don´t believe in UFOs, which is strange because they´re mentioned in the bible - in Ezekiel, they´re referred to as chariots of fire." Some Roswell residents said that they weren´t sure aliens had landed nearby but suspected a nefarious cover-up by the US government of a secret project that might have involved contacts with beings from outer space. "I´m not saying there were little green men but the government has certainly been hiding something for all these years", said Sandra Moore, 57, who works at the Alien Zone store, part of the town´s large UFO industry. "The government´s lied to us so many times on so many different things that I don´t trust them. UFOs don´t threaten us but right now the politicians are scaring the heck out of me."<

Auch die ´New York Daily-News´ gingen auf das ´politische Thema´ für die anstehenden Wahlen ein - "Campaign Takeout" hieß es da ( http://www.nydailynews.com/news/wn_... ) schlußendlich in Bezug zur ´Fox-News´-Sendung vom Sonntagabend. Associated Press tickerte schließlich eine Meldung, wie sie bspw von der ´Las Cruces Sun-News´ ( http://www.lcsun-news.com/latest/ci... ) aufgegriffen wurde - "UFO festival bill tops $430,000" - um auf ein UFO-Festival in Roswell einzugehen. Autsch.

Die ´Frankfurter Allgemeine Zeitung´ hatt an diesem Tag diesen Feuilleton-Artikel von Ernst Horst im Blatt: "Außerirdische: Drahtlose Erdreise" ( http://www.faz.net/s/RubC17179D529A... ). Hierbei ging es um die Buchbesprechung zu Tommaso Pincio´s Band "Die Außerirdischen - Der größte Mythos des 20. Jahrhunderts": "...Pincio schreibt über fliegende Untertassen und ihre Besatzungen, ohne dass er sich besonders für sie zu interessieren scheint. Was verwendet so ein Ufo eigentlich für einen Treibstoff? Wieso können Menschen und Außerirdische gemeinsame Kinder bekommen? Solche Fragen hätte Otto Muck gestellt und beantwortet. Für Pincio sind die Ufos und die Außerirdischen nur eine Art Katalysator. Wichtig ist unsere Reaktion auf sie. Selbst ob es sie gibt oder nicht, ist ziemlich egal. Im Zentrum des Buches stehen Amerika und die fünfziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts... Damit haben wir im Prinzip schon alle Zutaten des Ufo-Cocktails beisammen. Außerirdische besuchen in seltsamen Gefährten die Erde, planen einen Krieg und wollen allen schönen Frauen Unsägliches antun. Unsere Politiker und Generäle verfolgen ihre eigenen finsteren Motive und versuchen, die Geschehnisse zu verheimlichen. Natürlich entbehrt das alles nicht einer gewissen unfreiwilligen Komik, aber im Grunde ist es eine entsetzlich triste Geschichte. Tommaso Pincio gibt sich redlich Mühe, sein Material aufzubrezeln, doch es sind im wesentlichen Geschichten, die man schon zu kennen meint. Als Materialgrube, aus welcher der "größte Mythos des 20. Jahrhunderts" (Untertitel) erwuchs, ist das Buch gleichwohl ein Gewinn. Die Lektüre dieser Mythenbildung gibt einem das angenehme Gefühl zu wissen, wo man dran ist. Das ist bei der Lektüre von Mythenbildungen nicht immer so. Längst nicht alle Mythen sind so gut überschaubar wie der Ufo-Mythos. Was das Buch sehr aufgewertet hätte, wäre ein anderer Umgang mit den Illustrationen gewesen. Pincio ist ja auch Künstler, das merkt man der Auswahl der Bilder an. Vielleicht liegt sein Hauptinteresse an diesem Thema sogar im grafischen Bereich. Das Buch ist liebevoll illustriert mit Kinoplakaten, Zeitschriftenanzeigen, Titelbildern von Büchern oder Sciencefiction-Heften. Wenn man das alles nicht klein und im drögen Schwarzweiß zwischen die Texte gequetscht, sondern groß und in Farbe auf Kunstdruckpapier gedruckt hätte, dann könnten wir unsere Albträume genießen..."

Übrigens fand ich auf dem Link des Artikels auch eine deutschsprachige Videomeldung zu einer UFO-Tagung vor zwei Jahren (10.10.05) in Lima, Peru, den Reuters brachte (und den ich damals auch völlig überrascht bei den RTL II-News gesehen hatte): http://www.faz.net/s/Rub0D783DBE76F... . Sehr schön mit einem Videoclip aufgemacht, wo man einen astronomischen Himmelskörper mit Zoom anfährt und dieser unscharf und defokusiert wieder einmal eine "UFO-Blase" hergibt! Zudem taucht hier auch kurz UFO-Märchenonkel Wendelle Stevens auf.

Ich hingeben gab eine halb-offiziele PM unter http://www.pr-inside.com/de/vor-55-... aus. Inzwischen gab es auch einen Fan-Trailer zur PK in Washington, DC: http://www.youtube.com/watch?v=3_Cg... . Die alles entscheidende Frage war nur, ob die PK eine ehrfurchtsvolle Geschichte mit ´biblischen Dimensionen´ werden würde, wie einst die Entdeckung des berühmten Monolithen auf dem Mond in ´2001´: http://www.youtube.com/watch?v=zeKP... . Bei dieser metaphysischen Sequenz läuft es mir immer noch eiskalt den Rücken herunter. In all meinen mehr als drei Jahrzehnten als UFO-Phänomen-Interessierter muss ich schon schwer überlegen, ob eine UFO-Meldungen in unserer ´Wirklichkeit´ derartiges jemals bei mir verursachte.

CNN war in Washington, DC mit dabei. Und zwar live übertragen im I-Net als Livevideostream über http://edition.cnn.com/video/ . Auf CNN Amerika soll es ebenso einige Berichte von 90 Sekunden Dauer zur PK gegeben haben während CNN-International sich heraushielt und damit zeigte, dass diese Geschichte eine nationale Angelegenheit ist. US-UFO-Fans dazu: "Nothing new there! The Disclosure project had more meat on the bone than this..." - "Well, people shared their experiences with UFO´s and took questions afterwards. No physical proof was presented..."

Die ´politisch-militärische´ UFO-Situation in Deutschland

Was zu Washington, DC angesetzt ist/war, gab es - wohl zur Überraschung vieler junger UFO-Interessierter, vor weit über 20 Jahren schon in Deutschland. Ja, eine Art "Disclosure Project" hierzulande. Darum soll es jetzt nochmals gehen, um die Vergangenheit hierzu nochmals für die Jüngeren aufzuarbeiten damit der Durch- und Überblick zu seinem Recht kommt. Wie immer, wenn man diesen UFO-Newsticker liest. Dafür ist er schließlich da, auch wenn seine Inhalte den UFO-Freund des Fantastischen in ein einsichtliches Dilemma führen - dem UFO-Problem unserer Tage nämlich.

Der längst schon vom UFO-Thema enttäuschte und frustrierte (weil das von den UFOlogie vorgegaukelte Image vom UFO-Phänomen einfach nicht stimmt und die Wahrheit dann meistens eben zur Resignation führt {weswegen es ja auch den Niedergang des UFO-Themas in der UFOlogie selbst gibt*}!) Ralf Härtel von der einstigen "Interessengruppe für UFO-Angelegenheiten" (IGUFOA) fragte im Bonner Verteidigungs-Ministerium nach, was man dort über UFOs wisse und ob es UFO-Projekte gäbe. Im Juni 1996 erging an ihn eine Nachricht, wonach man zwar die Presse ob solcher UFO-Darstellungen verfolge, aber es ansonsten im Geschäftsbereich des Ministeriums bisher keinerlei derartige Vorkommnisse als offizielle UFO-Meldung gab. Und auch wenn Härtel vorbringt, dass das Thema UFOs angeblich für die Bundesregierung bedeutsam sei, kam es aus dem Verteidigungsministerium im November 1996 ganz gegenteilig zurück: Hier kann man keineswegs bestätigten, dass es eine "UFO-Politik" der Bundesregierung oder des Verteidigungsministerium gibt. Anfang April 1998 erschien dann der ´UFO-Kurier´ Nr.42 und Christian Brachthäuser schrieb dort einen Beitrag mit dem Titel "UFO-Vertuschung in Deutschland?". Er hatte mit den deutschen Behörden herumkorrespondiert. Und als die Bundeswehr dann noch antwortete, dass die UFOs "in der Vergangenheit natürlich auch das Militär beschäftigten" und "im Rahmen der Luftraumüberwachung solche Objekte geortet und aufgeklärt wurden", ja "bis heute alle fragwürdigen Beobachtungen" dazu noch "reale Begründungen fanden", dann war der Mann völlig unbefriedigt zurückgelassen worden - auch wenn bei genauerer Betrachtung dieser paar Zeilen die Aussagen und Feststellungen klipp und klar sind und keineswegs deutungswürdig... Für das offizielle Deutschland sind außerirdische UFOs also nicht real und wenn schon UFO, dann Fehlinterpretationen von IFOs!

*= Jene wenigen, die nicht nur in der reinen Resignation abgetaucht sind, finden sich dann als "Deserteure der UFOlogie" in der skeptischen UFO-Phänomen-Untersuchung.

Für Brachthäuser (den man heute nicht mehr kennt) war es überdeutlich geworden, Deutschland im Anbruch des vereinten Europa ist in Sachen UFOs nicht fit genug im Sinne der ufologischen Agenda, weil es das Erachten der deutschen Behörden ist, die ufologischen Interpretationen nicht ernst zu nehmen - ja, wo kommen wir da hin? Deshalb zog er mit einer Petition vor den Deutschen Bundestag und dessen Petitionsausschuß, um eine Änderung der "offiziellen UFO-Politik der deutschen Behörden und eine damit verbundene Aufhebung der Geheimhaltung" zu bewirken, ja sogar um die "Einrichtung einer Forschungsstelle beziehungsweise eines staatlichen UFO-Büros innerhalb eines zuständigen Ministeriums" zu fordern. Doch auch hier schaltete das offizielle Deutschland auf sturr: Mit Schreiben vom 10.Dezember 1997 und Prüfung der Gesichtspunkte in der Eingabe, sah man keine Notwendigkeit für die Einrichtung eines staatlichen UFO-Büros im Zuständigkeitsbereich der Bundesregierung und ihrer Ministerien. Entscheidend dabei ist: "Die Bezeichnung UFO = Unidentified Flying Objects, wie sie in der militärischen und zivilen Luftraumkontrolle für nicht sofort identifizierte Flugkörper benutzt wird, ist zu unterscheiden von der Bezeichnung UFO wie sie von den UFO-Anhängern in ihrer unbegründeten Voreingenommenheit interpretiert wird: UFO = außerirdischen Raumfahrzeug." Und: "Zusammenfassend läßt sich sagen, dass es bis heute keinen einzigen Beweis für extraterrestrische UFOs gibt... Angesichts der mangelnden Evidenz für ein real existierendes UFO-Phänomen gibt es auch keine staatlich unterstützte UFO-Forschung." Und der Schlußpunkt: "Der Petitionsausschuß vermag das Anliegen des Petenten nicht zu unterstützen... Der Ausschuß empfiehlt, das Petitionsverfahren abzuschließen, da dem Anliegen des Petenten nicht entsprochen werden kann." Dies sind klipp und klare Worte, wenn auch zurückweisende Worte.

An dieser Stelle sei vielleicht einmal auf eine Erfahrung zurückgegriffen, die wir vom CENAP im Januar 1980 während der Recherchen zum Fall "US-Abfangjäger auf UFO-Suche" (´Weser-Kurier´ vom 15.Januar 1980) zur berühmten Nacht vom 13. auf den 14.Januar 1980 in Osterholz-Scharmbeck machten. Damals hatten wir das Bundesministerium der Verteidigung auf der Bonner Hardthöhe kontaktiert, um zu ermitteln, was man dort zum aktuellen Zwischenfall wußte. Mit Datum des 1.Februar 1980 erhielten wir durch Herrn Vogel folgende Antwort: "Da es im Bundesminitserium der Verteidigung noch keine Abteilung gibt, die sich mit unbekannten Himmelsphänomenen beschäftigt, habe ich als Referent für die Innere Führung und Öffentlichkeitsarbeit des Heeres die Aufgabe, Ihr Schreiben zu beantworten. Schließlich sind die UFO ja über Heeresterritorium, dem Truppenübungsplatz Garlstedt, angeblich gesichtet worden. Unbekannte Flugobjekte werden wiederholt gemeldet, wobei sich in den meisten Fällen dafür eine logische Erklärung findet. Science-fiction-Filme und Bücher tun das ihre, das Interesse der Menschen daran zu steigern, den Rest besorgt die Fantasie. Trotzdem wurden in dem von Ihnen angesprochenen Fall Untersuchungen angestellt - auch durch Aufklärungsflugzeuge - die aber nach Mitteilung der Luftwaffe zu keinem Ergebnis führten. Sie werden Verständnis dafür zeigen, dass Ihnen nähere Angaben über Einsatz und Standort elektronischer Aufklärungsmittel und Angaben über Einsatz der Luftwaffe nicht gemacht werden können, da sie der Geheimhaltung unterliegen."

Unser Kollege Dieter von Reeken, Lüneburg, hatte sich damals auch als Justiz-Angestellter auf eine Nachfrage so geäußert: "...Wenn die Behörden Anschriften oder auch nur Namen von zeugen nicht bekanntgeben, so deuten Sie dies nicht als ´Geheimhaltungstaktik´ oder ähnliches, wie es bei der DUIST üblich ist. Anders als Behörden in den USA sind deutsche Behörden aufgrund der Datenschutzgesetze des Bundes und der Länder nicht befugt, solche personenbezogene Daten an Dritte weiterzugeben. Diese Vorschrift dient dem Schutz des Indiviuums, der bei uns höher eingestuft wird, als das wie auch immer begründete öffentliche Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit. Wenn Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes keine Aussagen machen, sondern an die jeweils zuständige Pressestelle oder das Referat für Öffentlichkeitsarbeit verweisen, so hat auch das nichts mit ´Geheimhaltung´ zu tun, sondern hat seinen Grund in den deutschen Beamtengesetzen. Es ist seit jeher ein Grundsatz des Beamtenrechts, dass Informationen, die einem Beamten in Ausübung seiner dienstlichen Tätigkeit bekannt geworden sind, nur mit Zustimmung seines zuständigen Vorgesetzten weitergegeben werden dürfen."

Kollege Roland Gehardt (Heilbronn) setzte sich 1981 auf die Spur. So schrieb er den Bundesminister für Forschung und Technologie an und erhielt am 18.August 1981 die Antwort, dass weder Bundestag noch Bundesregierung jemals über UFOs diskutierten, weil es "bisher keine Notwendigkeit dazu gab". Auch das Bundeskanzleramt reagierte am 11.August 1981 auf eine entsprechende Anfrage und teilte mit, dass "sich die Bundesregierung noch nicht mit UFOs befasst hat". Vom Büro des Präsidenten der 35.Generalversammlung der UNO, Botschafter von Wechmar, erhielt er am 22.September 1981 diverse Sitzungs-Protokolle, ob der Eingabe des Landes Grenada nach einer UNO-Behörde für UFO-Forschung. Danach wurde bei den UNO-Mitgliedstatt diesbezüglich angefragt, was man davon halte. Doch nur Luxemburg reagierte darauf und antwortete am 24.August 1978, dass die Regierung von Luxemburg sich "nicht in der Position befindet, die Studie von UFOs zu unterstützen".

Fortsetzung folgt...

Externe Links

http://www.youtube.com/watch?v=Sa436s9TCPg
http://www.youtube.com/watch?v=toY3ISw6kV0
http://www.youtube.com/watch?v=TmbqpRYXQ6g
http://www.youtube.com/watch?v=piGPXSC_554
http://www.youtube.com/watch?v=bsf0-vKol-k
http://www.youtube.com/watch?v=-EmoqTf42Do
http://www.youtube.com/watch?v=rW-XGyLQyRk
http://www.youtube.com/watch?v=HWsFnthYFlo
http://www.youtube.com/watch?v=CAUhN8wZr3o
http://www.youtube.com/watch?v=CiGj3w0Z5FY
http://www.youtube.com/watch?v=8qC6nagVPqs
http://www.youtube.com/watch?v=9jVFKv_nEK8
http://www.youtube.com/watch?v=HaQPQV-Hbnw
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26428/1.html
http://www.isn.ethz.ch/news/sw/details.cfm?ID=18340
http://www.foxnews.com/story/0,2933,310496,00.html
http://www.nypost.com/seven/11122007/entertainment/movies/encounter_culture_152829.htm
http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2007/11/11/wuspols111.xml
http://www.nydailynews.com/news/wn_report/2007/11/12/2007-11-12_campaign_takeout.html?r...
http://www.lcsun-news.com/latest/ci_7440966
http://www.faz.net/s/RubC17179D529AB4E2BBEDB095D7C41F468/Doc~EEAA7B44BE1CF4873BE03C71AE...
http://www.faz.net/s/Rub0D783DBE76F14A5FA4D02D23792623D9/Doc~E82A5E1AF5D0E4E228B72A7AE3...
http://www.pr-inside.com/de/vor-55-jahren-gab-es-die-fliegende-untertassen-invasion-ueb...
http://www.youtube.com/watch?v=3_Cg6K1hpyw&NR=1
http://www.youtube.com/watch?v=zeKPz_Ui1_E
http://edition.cnn.com/video/

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