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03.04.2008 |
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Historische Noten der UFOlogie aus dem CENAP-Archiv:Teil I - Gegen das Vergessen in der UFOlogie: April-UFO-Meldungen vor 55 bis vor 20 Jahren: Fliegende Untertassen in der Presse
"Fliegende Untertassen" meldete am 17.April 1953 die ´Frankfurter Rundschau´: Graham Greene wurde auf einer Gesellschaft gefragt, was er von den Fliegenden Untertassen halte. "Wissen Sie", seufzte Greene, "die sind ohne mich literaturfähig geworden, und da möchte ich mich eines Urteils enthalten!"
"Erste ´Flugscheibe´ flog 1945 in Prag - enthüllt Speers Beauftragter" in der WELT am Sonntag vom 26.April 1953 in einem Interview. Das Gespräch fand zwischen dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Dr. Werner Keller des Blatts und Oberingenieur Georg Klein statt: Die Nachrichten aus Kanada beweisen, dass es sich bei den "Fliegenden Untertassen" nicht um Phantasieprodukte handelt. Wie hier bekannt wird, hat diese Entwicklung im Flugwesen während des letzten Krieges auch schon in Deutschland eingesetzt. Die WELT am Sonntag stellt ihren Lesern den deutschen Experten vor, der als Augenzeuge den ersten Start einer bemannten Flugscheibe erlebt hat. Es ist Oberingenieur Georg Klein, ehemaliger Sonderberater des Reichsministeriums Speer.
Frage: Hat nach Ihrer Ansicht durch den jetzt gemeldeten Bau "Fliegender Untertassen" eine neue flugtechnische Entwicklung begonnen?
Oberingenieur Klein: Für den Fachmann handelt es sich hierbei keineswegs um eine ganz neue Entwicklung. Konstruktionen dieser Art wurden während des letzten Krieges zumindest auch in Deutschland bereits als Versuchsmuster entwickelt. Ich selbst war am 14. Februar 1945 in Prag Augenzeuge des ersten Starts einer bemannten Flugscheibe. Diese Versuchsmaschine erreichte im Steigflug eine Höhe von 12.400 m innerhalb von drei Minuten und entwickelte im Geradeausflug eine Spitzengeschwindigkeit von 2200 km in der Stunde. Bei diesem ersten Probeflug wurde also nahezu die doppelte Schallgeschwindigkeit erreicht. Das mag erstaunlich klingen; praktisch lassen sich aber mit diesem Scheibentyp auf Grund seiner geradezu idealen aerodynamischen Form sogar Geschwindigkeiten von 4000 km/st und mehr erzielen.
Frage: Solche hohen Geschwindigkeiten bringen doch sicherlich fast unlösbare technische Schwierigkeiten mit sich?
Oberingenieur Klein: Die enormen Geschwindigkeiten erfordern besondere Metallegierungen, die bisher im Flugzeugbau verwendeten Metalle würden bei der dabei entstehenden Hitzeentwicklung schmelzen. Eine solche Legierung lag vor. Der Start in Prag war das Ergebnis einer Forschungs- und Entwicklungsarbeit, die, 1941 begonnen, Millionenbeträge verschlang. Gegen Ende 1944 waren drei verschiedene Konstruktionen fertiggestellt. Man hatte zwei grundsätzlich verschiedene Wege eingeschlagen. Den einen Typ hatte der bekannte V-Waffen-Konstrukteur Miethe entwickelt, er bestand aus einer diskusähnlichen, nicht rotierenden Scheibe von 42 Metern Durchmesser. Im Gegensatz dazu drehte sich bei den Konstruktionen von Habermohl und Schriever ein breitflächiger Ring um eine feststehende, kugelförmige Pilotenkabine. Dieser Ring war durch verstellbare Flügelblätter mehrfach unterteilt und ermöglichte damit senkrechten Start und ebensolche Landung.
Frage: Was wurde aus den damals fertiggestellten Versuchsmaschinen und ihren Konstrukteuren?
Oberingenieur Klein: In Prag wurden die bereits erprobte Scheibe und die noch im Bau befindlichen Maschinen einschließlch aller Konstruktionspläne kurz vor dem Einmarsch der Sowjets von uns zerstört. In Breslau jedoch fielen ein Versuchsmuster von Miethe sowie die engsten Mitarbeiter des Konstrukteurs in die Hände der Russen. Von Habermohl und seinen beiden Mitarbeitern fehlt seit der Besetzung Prags jede Spur. Der Einflieger und Konstrukteur Schriever, der zuletzt bei Bremen lebte, ist vor wenigen Wochen verstorben. Miethe, der im letzten Augenblick Breslau mit einer Me-163 verließ und sich zeitweilig in Frankreich befand, ist, wie mir bekannt wurde, heute in den USA tätig.
Frage: Sind Sie auf Grund ihrer Erfahrungen der Ansicht, dass die Flugscheiben die Luftfahrtentwicklung entscheidend beeinflussen werden?
Oberingenieur Klein: Angesichts der ungeheuren Geschwindigkeiten, die mit diesen Typen erreicht werden, kann man sich vorstellen, dass sie für Düsenverkehrsmaschinen eine große Konkurrenz darstellen könnten. Selbstverständlich wäre es technisch ohne weiteres möglich, "Fliegende Untertassen" zu bauen, die in der Lage waren, 30 bis 50 Passagiere aufzunehmen. Bei einer Stundengeschwindigkeit von 4000 km würde ein Flug von Hamburg nach New York nur etwa 90 Minuten dauern. Eine solche Konstruktion ist jedoch völlig unrentabel, da die Scheibe dann zu große Baumaße voraussetzt. Dieser Auffassung ist auch der mir bekannte italienische Konstrukteur Prof. Giuseppe Beluzzo. Die bei dem Bau der "Fliegenden Untertassen" gewonnenen Erfahrungen eröffnen jedoch auf dem Gebiet der Kleinstflugzeuge hervorragende Möglichkeiten. In den USA hat man bereits damit begonnen, Hubschrauber als "Lufttaxi" einzusetzen. Es ist das Ziel großer Werke wie Sikorski und Hiller, Kleinsthubschrauber zum "fliegenden Auto" für jedermann werden zu lassen. Einem Hubschrauber gegenüber besitzt aber die "fliegende Scheibe" erhebliche Vorteile. Es lassen sich damit bedeutend größere Geschwindigkeiten erreichen. Als entscheidendes Moment kommt außerdem eine größere Flugsicherheit hinzu. Die Pläne für ein solches Scheibenteil sind ausgearbeitet. Dafür, dass auch der Osten nicht untätig geblieben ist, dürften meines Erachtens die letzten amerikanischen Meldungen aus Korea sprechen. Dort wurden von den UNO-Streitkräften erst vor wenigen Tagen mehrere "fliegende Scheiben" eingehend beobachtet.
"Kanada baut ´Untertassen´-Flugzeuge/Noch im Versuchsstadium - Britische Luftwaffe zeigt großes Interesse" meldete der Londoner Mitarbeiter der ´Rhein-Neckar-Zeitung´ am 29.April 1953: >Die Avro Canada-Flugzeugwerke in Malton bei Toronto bauen gegenwärtig ein neues Flugzeug, von dem behauptet wird, dass es den ganzen Flugzeugbau revolutionieren werde. "Alle übrigen Typen von Flugzeugen mit Überschallgeschwindigkeit werden überholt sein", erklärte der Toronto Daily Star, der kürzlich eine Beschreibung dieses neuen "Diskus-Flügel"-Flugzeugs brachte. Seine äußere Form entspricht etwa der Vorstellung, die man sich von den ominösen "Fliegenden Untertassen" gemacht hat, und seine Geschwindigkeit soll mit mehr als 2.500 km in der Stunde die der bisher schnellsten Flugzeuge mit Überschallgeschwindigkeit weit übertreffen. Über "Fliegende Untertassen" ist in den letzten Jahren soviel Sensationelles und Phantastisches geschrieben worden, dass die Veröffentlichung des Toronto Daily Star wohl kaum Aufsehen erregt hätten, wenn nicht eine so bedeutende Zeitschrift wie die Royal Air Force Review in ihrer letzten Ausgabe die Angelegenheit aufgegriffen hätte. Die Zeitschrift erklärt, dass sehr reale Gründe dafür vorliegen, bei der Konstruktion von Flugzeugen mit doppelter Schallgeschwindigkeit eine mehr tellerähnliche Form anzuwenden, da sie für das ausschlaggende Problem des Widerstandes eine annehmbare Lösung biete. "In der Theorie zum mindesten", schreibt die Royal Air Force Review, "ist der ´Teller´ zweckmäßig. Das Projekt der Avro Canada ist daher von großer Bedeutung und könnte vielleicht die Träume der Konstrukteure einen Schritt näher zur Verwirklichung führen." Das britische Luftfahrtministerium hat bis jetzt keine der von Toronto Daily Star gebrachten Angaben bestätigt. Immerhin ist gemeldet worden, dass Feldmarschall Montgomery in Malton Anfang der Woche eine "streng geheim gehaltene Konstruktion" besichtigt hat. Nach der Beschreibung des Toronto Daily Star hat das Flugzeug nahezu eine Kreisform; "nahezu" bedeutt, dass ein Segment des Kreises abgeschnitten ist. An dieser geraden Fläche sind nebeneinander die Düsenöffnungen angeordnet. Daraus ist schon zu ersehen, dass sich der "Teller" selbst nicht um seine Achse dreht. Das Revolutionäre an dieser Konstruktion ist die Ausnutzung der Kreiselwirkung des rotierenden Gasturbinen-Motors zur Stabilisierung des Flugzeugs. Angeblich kann das Flugzeug Wendungen um 180 Grad ohne Änderung der Flughöhe durchführen. Der Durchmesser des "Tellers" wird mit rund 13 m angegeben. Der senkrechte Start soll von einem Startgerät mit Hilfe von Zusatzraketen erfolgen. Über die Landemöglichkeit verlautet nichts; es wird für möglich gehalten, dass die "Bauchlandung" als normale Landungsart vorgesehen ist. Weitere Einzelheiten über die Neukonstruktion sind bis jetzt nicht zu erfahren. Man glaubt auch nicht, dass schon Probeflüge durchgeführt wurden. So phantastisch das Projekt anmutet - das Interesse, das die Royal Air Force Review dem kanadischen Projekt entgegenbringt, zeigt zum mindestens, dass man es hier (zum ersten Mal?) mit einer ernst zu nehmenden Konstruktion einer "Fliegenden Untertasse" zu tun hat.<
+ Die "Olympiade der Herzen" fand beim "8.Kongreß der Ideale" im schwarzwäldischen Freudenstadt vom 8. bis 16.April 1958 unter der Leitung von Prof.Dr.h.c.Helm und Herrn Rall als Herausgeber des "Vegetar.Universums" statt. Dies war ein Stelldichein der Vertreter aller Richtungen der "Lebensreformbewegung". Auch der Redner Veit freute sich auf dem für ihn hochaktuellen Kongreß seinen Lichtbildervortrag "Besuchen Planetenmenschen unsere Erde?" halten zu können. Er fand etwa 500 Zuhörer, die ob ihres Interesses für die "gesundheitlichen Vorzüge vegetarischer Lebensweise" und ihrer "sittlichen Haltung" bestens geeignet waren, um ein "Verständnis der interplenatraischen Probleme" zu entwickeln, da "die vegetarische Ernährung als Lebensweise der Zukunft (!)" diene und damit "in direktem Einklang mit der auf dieser höheren Ebene liegenden Ernährungs- sowie ethischen Verhaltungsweise der uns überlegenen Planetarier" stehe. "UFOlogie und Vegetarismus schwingen in eine freudigere und glücklichere Menschlichkeit hinein und hinauf", hieß es sodann in der UN Nr.21 vom Mai 1958, S.2. Von den vegetarischen Planetarier-Schwingungen war auch ein Reporter des Südwestfunks Baden-Baden derart angetan, das er sofort Herrn Veit interviewte. + Am 18.und 19.April 1958 gab es Lichtbildervorträge im Gewerbehaus von Salzburg (Österreich), veranstaltet von "Freund Rennhofer, Herausgeber des Geistigen Reich und Hausvater des Heims Das einfache Leben". + Via Plakate wurde die Veranstaltung ebenfalls für den 26.und 27.April 1958 in Graz (Österreich) angekündigt.
"UFO-Forschung eingestellt" meldete am 9.April 1968 die ´Frankfurter Rundschau´ in Bezugnahme auf einen Bericht von Richard Longworth, AP: >Was vor einigen Monaten in der Sowjetunion hoffnungsvoll - und überraschend westlich anmutend - begonnen hatte, eine ernst zu nehmende Untersuchung der Erscheinungen "Fliegender Untertassen" oder UFOs (unbekannter Flugobjekte), ist jetzt offenbar eines schimpflichen Todes gestorben. Totengräber waren die Skepsis und die konservative Haltung, die auf manchen Gebieten der sowjetischen Wissenschaft noch weithin herrschen, dennoch ist seitdem aktenkundig, daß auch in der Sowjetunion angebliche "Fliegende Untertassen" beobachtet worden sind und daß Wissenschaftler und Militärs ernstlich darangingen, die Erscheinungen zu untersuchen. In einem Bericht, den sie Sowjetische Akademie im Parteiorgan Prawda veröffentlichen ließ, bezeichnete sie alle UFOs als "Mythen" und ihr Studium als "antiwissenschaftlich". Das Wort "antiwissenschaftlich" kommt in der Sowjetunion einem Todesurteil gleich. Fliegende Untertassen oder UFOs irgendwelcher Art sind nichts weiter als eine Erfindung der westlichen Presse für die Sauregurkenzeit, heißt es in dem Bericht. Man nimmt an, daß die Sowjetbürger in den letzten Jahren genau wie Menschen in anderen Teilen der Erde "Fliegende Untertassen" gesehen haben oder gesehen haben wollen. Daß davon kaum etwas bekannt wurde, lag daran, daß die Presse fast regelmäßig derartige Berichte ignorierte. Im Jahre 1961 jedoch schrieb die Prawda, einige Leute hätten von UFO-Erscheinungen berichtet. Diese Leute, setzte sie hinzu, seien aber getäuscht worden oder seien Lügner. generalmajor Stoliarow hingegen bestätigte, in den letzten Jahren habe es mehrere nicht erklärbare UFO-Erscheinungen gegeben, über die auch Astronomen und Piloten der Fluggesellschaft "Aeroflot" ausgesagt hätten, und sie seien aus so entfernten Gegenden wie den baltischen Republiken und den Kaukasusbergen und der Krim im Süden berichtet worden.<
"Sind die grünen Männlein vielleicht weiße Zwerge?" meldete Lawrence Malkin am 25.April 1968 in einem Beitrag für die ´Frankfurter Rundschau´: >Eine vor einem knappen Jahr gemachte Entdeckung hat Astronomen und andere Wissenschaftler in ratlosigkeit gestürzt.Mit dem neuerrichteten riesigen Radioteleskop der Cambridge-Universität in England werden seit Sommer vergangenen Jahres besonders rätselhafte Funkzeichen aus dem Kosmos aufgefangen, die wegen der überaus exakten Regelmäßigkeit ihrer Folge Anlaß zu den phantastischsten Spekulationen gegeben haben. Unter anderem wird vermutet, daß hochentwickelte intelligente Wesen - etwa die sagenhaften grünen Männlein auf einem entfernten Planeten - mit Hilfe dieser Signale Kontakt zu bekannten oder unbekannten Zivilisationen im Weltall pflegen oder aufzunehmen hoffen. Die zeitliche Aufeinanderfolge der einzelnen Funkzeichen ist so regelmäßig, daß eine Uhr, die danach reguliert wurde, innerhalb eines Monats nur um höchstens eine zehnmillionstel Sekunde von der genauen Zeit abwiche. Vier Herkunftsorte der Signale haben die Astronomen bisher akustisch, aber noch nicht optisch ermittelt und vorläufig als "pulsierende Sterne" oder "Pulsare" bezeichnet. Sie befinden sich in 100 bis 300 Lichtjahren Entfernung sämtlich innerhalbhalb des gleichen Milchstraßensystems, dem auch die Erde angehört. Die Funkzeichen von drei dieser Pulsare folgen in einem einander ähnlichen Rhythmus von rund 1,19, 122, und 1,34 Sekunden. Der vierte der rätselhaften kosmischen "Sender" piept in einer schnelleren Sequenz von jeweils einer Viertelsekunde. Messungen der wissenschaftlichen Detektive, die nach dem eigentlichen Ursprung der Signale fahnden, lassen darauf schließen, daß die pulsierenden Sterne nicht größer als der Erdenmond sein können, aber so massenreich wie die Sonne sind und sich nicht wie Planeten bewegen.
Eine Deutung geht dahin, daß die Signale von seit langem im Kosmos vermuteten sogenannten Neutronensternen kommen könnten, den Überresten explodierter und dann in sich zusammengefallener Sonnen mit einer so gewaltigen Masse, daß materie von der Größe eines Stecknadelkopfes Millionen Tonnen wiegen müßte. Eine andere Hypothese hält es für möglich, daß "weiße Zwerge" die geheimnisvollen kosmischen Sender sind, sterbende Gestirne mit erloschenem Kernumwandlungsprozeß. Doch sind nie zuvor ähnlich schnelle und präzise Funksequenzen von weißen Zwergen beobachtet worden. Die Hypothese von den kontaktsuchenden "grünen Männlein" gilt bei den meisten Wissenschaftlern als die unwahrscheinlichste. Namhafte amerikanische Forscher weisen auf die breitgestreute Frequenz der empfangenen Signale hin und meinen: "Keine intelligente Zivilistation würde sich etwas so Kümmerliches einfallen lassen." Ein Astronom hat ausgerechnet, daß die Pulsare eine Energie aufbringen müssen, die das Zehnmilliardenfache der gesamten irdischen Energieproduktion oder etwa ein Zehntel der Sonnenenergie ausmachen würde. Aber auch die Erklärung der Funkzeichen aus dem All mit Neutronenstenern oder weißen Zwergen werden von amerikanischen Forschern angezweifelt. Was die Wissenschaftler vor allem verblüfft, ist der Umstand, daß die Funksignale zwar in der Zeitfolge unverändert bleiben, in ihrer Stärke aber nach einem immer wiederkehrenden Muster auffallend variieren. Die lauteren Signale bildeten bei der graphischen Aufzeichnung zwei den Höckern eines Kamels ähnliche Gipfel. Ob aus dieser Erscheinung auf den Ursprung der Funkzeichen bei intelligenten Lebewesen geschlossen werden kann, ist ebenfalls fraglich. Ein britischer Forscher jedenfalls meinte: "Es scheint, als seien die grünen Männlein zu weißen Zwergen geworden."<
"Im Bundesstaat Victoria wurde UFO-Alarm gegeben: Ein ´Lichtgeschwader´ zog über Australien hinweg" berichtete Boris B.Behrsing als Korrespondent des ´Tagesanzeiger´ am 11.April 1973 aus Canberra: >Mehrere helle Lichter, die sich mit grosser Geschwindigkeit am Himmel fortbewegt haben, hat ein australischer Privatfluglehrer in 1700 Meter Höhe in der Nacht auf den Dienstag im Bundesstaat Victoria gesichtet. Diese unbekannten Flugobjekte (UFOs) sind von anderen Personen vom Boden aus ebenfalls beobachtet worden. Die australische Luftwaffe, die eine Untersuchung über den Vorfall eingeleitet hat, ist der Meinung, dass es sich um Teile einer Antriebsstufe eines Satelliten handeln könnte, die in der Erdatmosphäre verglüht sind. Der Fluglehrer Garth Harris zog in seinem Trainingsflugzeug noch einige Kreise, bevor er wieder Kurs auf Melbourne nahm. Plötzlich sah er drei hell strahlende Objekte, die farbige Schweife von Kondensstreifen hint sich herziehend, an ihm vorbeiflogen. Harris rief per Funk die Luftkontrolle an. Die aber beteuerte: "Nein, ausser Ihnen befindet sich niemand in unserem Luftraum." Harris war nicht der einzige, der die mysteriösen unbekannten Flugobjekte beobachtet hatte. In Bendigo, brighton, Mornigton und anderen Orten des Bundesstaates Victoria alarmierten aufgeregte Leute die Polizei. Einige Stunden später wurde "Untertassen"-Alarm im dünnbesiedelten Bundesstaat Queensland gegeben. Der Taxifahrer Tony O´Neill sichtete in der Nähe von Julia Creek ein ganzes Geschwader von zehn hellen Lichtern am Himmel, die mit grosser Geschwindigkeit in Formation zu fliegen schienen, im Nordwesten aufgetaucht waren und sich in südöstliche Richtung bewegten. An einigen anderen Stellen des Bundesstaates Queensland waren diese Flugobjekte ebenfalls beobachtet worden.
Die australische Luftwaffe hat eine Untersuchung eingeleidet. Ihre pralle Akte mit der Aufschrift "UFOs" enthält bereits nahezu 600 Meldungen verschiedener mysteriöser Flugobjekte, und sie hat einen besonderen "UFO-Beobachtungsoffizier" dafür eingesetzt, Fliegende Untertassen nach Möglichkeit zu beobachten und eventuell auch ihre Herkunft festzustellen. In der UFO-Zentrale in Canberra werden alle Berichte über UFOs gesammelt. Bis auf sechs Fälle, die noch Rätsel aufgeben, sind alle anderen von der australischen Luftwaffe mit natürlichen Erscheinungen erklärt worden. Aber immer wieder werden UFOs gemeldet. Vor einigen Jahren wurden in der australischen Wüste mehrere hohle Metallkugeln entdeckt, die nach Meinung von "UFO-Forschern" aus dem Weltraum gekommen sein müssen. Als sich die Kugeln auch mit Gewalt nicht öffnen liessen, gaben die Australier sie an die US-Luftwaffe weiter, ohne je wieder etwas über den Fund zu hören. Ein Sprecher der australischen Luftwaffe hat am Dienstag in Melbourne erklärt, bei den jüngsten "UFOs" könnte es sich unter Umständen um Teile einer Antriebsstufe eines im Oktober 1972 gestarteten sowjetischen Satelliten handeln. Vielleicht seien sie in die Erdatmosphäre eingetreten, und die Menschen hätten beobachtet, wie sie verbrannten. Wenn diese Erklärung zutrifft, wird sich der Schweizer Erfolgsschriftsteller Erich von Däniken, der sich gegenwärtig auf einer Vortrags- und Forschungsreise in Australien aufhält, um ein Indiz geprellt sehen, dass bereits unsere Ahnen Besuch von außerirdischen Intelligenzen gehabt haben könnten.<
"UFO-Dokumente bei UN" meldete aus Madrid dpa und am 1.April 1978 druckte es die ´Frankfurter Rundschau´: Die spanische Regierung will Belege über das Auftreten von "UFOs" auf der 32.Vollversammlung der Vereinten Nationen zeigen. Wie am Freitag in Madrid bekannt wurde, umfaßt die von der spanischen Luftwaffe zusammengestellte Dokumentation Beobachtungen von militärischen und zivilen Piloten sowie von Mitarbeitern von radarstationen und Militärstützpunkten. Die im Mai beginnende UN-Vollversammlung beschäftigt sich auf Antrag mehrerer Länder erstmal mit den rätselhaften fliegenden Erscheinungen.
"Ich wußte, das Ding ist nicht von dieser Welt" hieß die fette Schlagzeile des zweiten Teils der "Strahler aus dem Weltall" in BamS vom 2.April 1978. EvD war im Herbst 1973 auf einer US-Vortragsreise gewesen, als gerade die große amerikanische UFO-Welle losbrauste. Viele werden sich an die Entführungsstory von Charles Hickson und Calvin (und nicht Melvin, wie EvD schrieb) Parker aus Pascagoula erinnern. von Däniken ging der Sache nach, weil sein US-Verlag Bantam Books des finanzierte und Sensationsautor Ralph Blum ihm die Adressen gab. Hickson zeigte dem berühmten Mann hinter dem Schrottplatz an der Werft die Örtlichkeiten, wo das Ereignis neben einer Autobahnbrücke geschehen sein soll. Was wir nun nachlesen ist die gequetsche Fassung des Vorfalls, mit all der inzwischen gewohnten Dramatik wie "herbeieilende Streifenwagen der Highway-Patrol" von der Autobahnbrücke her. Und genau dies ist der Knackpunkt: Weder sah irgendein Autofahrer auf dieser belebten Autobahnbrücke das UFO, noch eilte irgendjemand herbei, ganz im Gegenteil: die beiden "UFO-Opfer" mußten sich erst im Städtchen darum bemühen, jemanden zu finden, der ihnen überhaupt zuhörte. Bei der Presse an Ort fanden sie dann offene Türen... von Däniken tut dann so, als sei er ein paar Tage nach seinem Ausflug nach Pascagoula "bei der NASA in Huntsville einem Wissenschaftler" begegnet, der zu jenen "Professoren" gehörte, die von "verschiedenen Fakultäten" aus ehemals den Vorfall untersucht hätten. Dabei handelte es sich um die Herren James Harder (für die private UFO-Organisation APRO) und Allen Hynek (der gerade sein ebenfalls privates CUFOS aufzog und dem EvD zuschob, es würden bei ihm täglich 100 UFO-Sichtungen registriert!). Keiner der beiden war im staatlichen Auftrag unterwegs, sondern gingen wie immer, wenn es um UFOs in dieser Zeit ging, ihrem privaten UFO-Hobby nach. Von Däniken war von Hickson überzeugt, weil er doch so ehrlich ist.
EvD gehört zu jenen, die die Gordon Cooper-Astronauten-UFO-Legende mit ausbreiteten, schreibt er hier doch, das Cooper als Astronaut von Mercury 9 und Gemini 5 gesagt haben soll: "Intelligente Wesen von anderen Planeten besuchen regelmäßig unsere Welt in der Absicht, mit uns Kontakt aufzunehmen. Ich bin verschiedenen Schiffen während meiner Raumfahrten begegnet. Die NASA und die amerikanische Regierung wissen das und sind im besitz beachtlicher Beweise dafür. Dennoch schweigen sie, um die Bevölkerung nicht zu beunruhigen. Ich bin dafür, die Behörden zu zwingen, ihr Schweigen endlich zu brechen." Dies muß wohl genau eine jener Aussagen sein, die von Däniken aus den "geheimen US-Archiven" sammelte und die bisher unveröffentlicht sind. Schließlich verhält es sich doch anders: Die Fernsehzeitschrift ´BILD + Funk Nr.16´ für den Zeitraum 22.bis 28.April 1978 hatte nämlich direkt Gordon Cooper nach seinen Astronauten-UFOs gefragt und klipp und klar eine Abfuhr erhalten - Cooper hatte nie als Astronaut UFOs gesehen, woran man sehen kann, welchen Wert die von Däniken-UFO-Geheimnisse haben können.
Unter "Ich bin von einem UFO entführt worden" ging es in BamS am 9.April 1978 weiter und was von Däniken zunächst aussagt, klingt tatsächlich recht vernünftig: "Nur 10 Prozent aller angeblichen UFO-Sichtungen verdienen eine ernsthafte Beschäftigung mit dem ´Sujet´. Der überwiegende Rest läßt sich durch Halluzinationen oder physikalische Vorgänge oder besondere Wetterkonstellationen [was diese auch immer sein mögen] erklären. Die viel zuvielen Meldungen gaukeln eine UFO-Invasion vor und gefährden die seriöse Forschung." Aber gleich darauf zitiert EvD die Thor Heyerdahl-Observation in der Karibik, bei der er rhedorisch frägt, ob dieser Zeuge nur Halluzinationen hatte? Auch hier gilt die selbe Feststellung wie im Fall des Lufthansa-Veteranen: All das wissenschaftliche Ansehen und die soziale Position eines Beobachters schützt nicht davor, sich dennoch von einem ungewöhnlichen Stimulus täuschen zu lassen. Auch wenn von Däniken Hynek bemühte, der betonte, daß eine "der allerbesten und komplettesten UFO-Meldungen von wissenschaftlich hochqualifiziertem Personal" stammt, hat genau ein hochangesehener Vertreter dieser Bevölkerungsgruppe sich durch einen fernen Raketenstart irritieren lassen. Der Schweizer Prä-Astronautik-Schreiber bezieht sich so auch siegessicher auf den weltbekannten Concorde-Zwischenfall, als am 30.Juni 1974 ein angebliches UFO bei der Beobachtung einer Sonnenfinsternis aufgetaucht sei. Nein, sogar "mit höchster Wahrscheinlichkeit" war dies ein echtes UFO gewesen, da nach einer "gründlichen Prüfung aller Details" dies außer Frage stehe. Dabei handelte es sich auch hier um ein durchaus irdisches Wetterphänomen. Ein vereinzelnte Wolke wurde vom Restsonnenlicht angestrahlt.
Auch wenn von Däniken zwar zugesteht, daß selbst die sensationellsten UFO-Sichtungen sich immer wieder als "lahme Enten dekuvrieren lassen", so nimmt er doch für sich in Anspruch, daß dies für seine Fälle nicht gilt, um auch sofort zur Travis Walton-UFO-Entführung zu kommen, über die er sich aus einer der geheimsten Quellen der Welt informierte, dem amerikanischen Knallblatt National Enquirer. EvD war sicher: "Das ist die erste Entführung, die von anderen Leuten beobachtet wurde - von Holzfällern, denen man kaum eine so üppige Phantasie zumuten kann, daß sie diese Geschichte erfanden." Diesen Mut möchten wir als UFO-Spezialisten auch haben, um für diese waghalsige Story die Hand ins Feuer zu legen. Objektive Untersuchungen lassen den Vorfall nämlich tatsächlich als Schwindel aufblitzen.
"Die Strahler aus dem Weltall" fanden am 16.April 1978 unter Steuermann Erich von Däniken, der ins plötzlich sogar als "der neue Däniken" vorgestellt wird, in BamS ihren Weiterflug: Plötzlich verschmolz der Düsenjäger mit dem UFO wurde getitelt. Zunächst distanzierte er sich von närrischen Sektierern, der "regelrechten Gemeinde von UFO-Gläubigen, die in gebeten ihre ´Brüder von den Sternen´ ansprechen. Halten aber sollte man es mit Männern wie Professor Hermann Oberth". Dafür sprach er aber von den irrwitzigen Märchen des Professor Robert Carr und dessen "blühenden Unsinn" über abgestürzte Untertassen und so. Der Fall vom titelgebenden "unheimlichen Punkt auf dem Radarschirm" ist jener Wackelpudding-Vorfall von der Kinross-AFB in Michigan aus 1953, als ein Flieger von US-Seite her entlang der kanadischen Grenze ein UFO verfolgte und dann vorgeblich von jenem komplett und vollständig mitgenommen wurde. Auf diese Story war bereits Keyhoe hereingefallen und seither ist der Fall nicht mehr wegzubringen. Und auch von Däniken bringt einen Vorfall vom August 1977 vom Kwajalein-Atoll im Pazifik auf, wo Stationen der Ballastic-Missile-Defence einen Punkt auf dem Radar aufnahm. Allein mittels Radar seien die Dimensionen des fraglichen UFOs festgestellt worden: drei Meter hoch und 12 m lang. Eine unbekannte Energie sei von den Experten als Antrieb jenes UFO festgestellt worden. Dumm ist nur, daß dieser Vorfall soweit nur von Däniken bekannt geworden ist und er in der internationalen UFO-Forschung verborgen blieb. Kein Wunder wenn unser Erich mit den folgenden Worten abschließt: "Falls Außerirdische mit UFOs eine psychologische Vorbereitung auf ihre Ankunft im Sinn haben, kann man nur sagen: Hut ab! Die Methode erfüllt ihren Zweck." In einem Leserbrief zur von Däniken-Serie schrieb Heinrich Gagel, Michelau, deswegen in der gleichen BamS-Ausgabe: "Das ist ja wirklich sehr beeindruckend, was dieser von Däniken an erstklassigem Material über die UFOs zusammengetragen hat. Einfach bewundernswert." Hut ab, also ihr Prediger der Außerirdischen, wie ihr Euer Publikum vernebelt, nur weil ihr konzentriert all das zusammentragt, was auch jeder andere zusammentragen kann und dies als Recherchen und als unveröffentlichte, exklusive Dokumente ausgebt - und das Publikum das noch akzeptiert!
"Amerikanische Wissenschaftler sagen: US-Regierung weiß alles über die UFO - und verschweigt es" berichtete Gernd Heinig aus London für BLICK am 7.April 1978 und machte das Thema zum "Leser-Forum": Die Regierungen der Vereinigten Staaten und Großbritanniens wissen sehr genau, daß es UFO gibt; um Panik zu vermeiden, behalten sie ihr Wissen für sich! Dies behaupten Wissenschaftler. Die USA und England sollen streng geheime, der American National Security Agency (ANSA) angeschlossene, Beobachtungsstationen unterhalten: Fremde Geräusche aus dem Weltall werden auf Bänder mitgeschnitten. Zur Auswertung wird das Material unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen an die NASA weitergeleitet! Wissenschaftler sind der Ansicht, daß die aufgenommenen Geräusche von Außerirdischen stammen. Der Kernphysiker Dr.Stanton Friedman: "Die Frage ist nicht mehr, ob es UFO gibt, sondern wieviel die westlichen Regierungen der Öffentlichkeit vorenthalten; sie wissen, daß Fremde aus dem Weltall da sind!" Schneller als die irdischen Jets und Raketen sollen gegenwärtig unbekannte Raumschiffe die Galaxien durchsausen. Es gibt auch Beweise über ein abgestürztes UFO: Das aufgefundene "Metall" wurde von Forschern der Aerial Phenomena Research Organisation (APRO) in den USA untersucht - das unbekannte Material konnte nicht identifiziert werden! APRO-Direktor Jim Lorenzen besitzt eine eidesstattliche Erklärung eines ehemaligen Flugplatzkommandanten; auf seinem Stützpunkt sollen Teile des UFO 6 Monate aufbewahrt worden sein, ohne daß jemand hinter das Geheimnis des Materials gekommen wäre! Sagen jedenfalls die Wissenschaftler. Ein US-Airforce-Report vom September 1976 schildert: Zwei Jets "F-4" wurden von einem kleinen UFO - es hatte sich vom Mutterschiff gelöst - durch den Himmel gejagt. Einer der US-Piloten wollte eine Rakete abschiessen - der Auslöser war plötzlich verklemmt! Das UFO gab auf, die erschütterten Piloten konnten landen...
+ Begleitet wurde der Bericht von einem großformatigen Foto und dem Text: "Das Neueste an der UFO-Front: die Kanadier Richard Huot und Jacques Lavoie mit Bildern von einem Objekt, das sie bei Montreal fotografierten." Zu sehen ist nur ein langgezogener, kuppelartiger, weißer Lichtfleck vor total schwarzem Hintergrund. Zu obigen Bericht jedoch muß festgestellt werden, daß da einige Übertreibungen und Unwahrheiten enthalten sind. Ein "American National Security Agency (ANSA) gibt es so nicht, sondern die amerikanische "National Security Agency" (NSA), deren Haupttätigkeitsfeld die Entschlüßelung von elektronischen Nachrichten potentieller Feinde ist - der Lauschangriff geht jedoch nicht in den deep space hinaus, sondern hält sich im Rahmen der Grenzen für die Operationshöhe von Satelliten, deren Signale man anzapft und versucht zu dekodieren. Die amerikanische, zivile Weltraumfahrt-Behörde NASA hat damit nichts zu tun und schon gar nicht bekommt die NASA Material des damals überaus abgeschirmt arbeitenden Geheimdienst NSA in die Hände. "Wissenschaftler" wie Stanton Friedman, der als Privatmann UFOloge ist, geben derartige Erklärungen individuell mit eigenen Motiven ab und nicht Repräsentanten der etablierten wissenschaftlichen Gemeinde als Grundsatzaussage zu ihrem gegenwärtigen, breit in ihren Reihen akzeptierten wissenschaftlichen Kenntnisstand! Gleiches gilt natürlich auch für den privaten UFO-Verein APRO und dem als Privatmann forschenden APRO-Gründer Jim Lorenzen.
"UFO-Fan" hieß es zu einem "Trauten Familienbild: Zeitungslektüre, Stricken und UFO-Suche in einem Zimmer vereint", welches der BLICK am 13.April 1978 mit folgendem Begleit-Text aus Bellaire (USA) abdruckte: Nicht nur die Leute vom "Karussell" im Fernsehstudio Zürich werden von einer UFO-Welle überrollt - UFO-Fans gibt es überall auf der Welt. In Bellaire, im amerikanischen Bundesstaat Michigan, hat sich John Shepherd eine 68.000fränike Anlage zur Erfassung Fliegender Untertassen in die "gute Stube" gestellt. Acht Stunden am Tag, sieben Tage pro Woche sucht er auf seinen acht Fernsehschirmen den Himmel nach UFO ab. Doch seine Eltern lassen sich nicht beim Zeitungslesen und Stricken stören...
"Westliche Reporter und sowjetische Wissenschaftler berichten über eine unheimliche Begegnung: ´Goldene Todesstrahlen! UFO griff russische Stadt an´" berichtete am 16.April 1978 die BILD-am-Sonntag unter diesen 2,3 Zentimeter hohen Lettern: Mit ihrem Strahlenangriff auf die nordrussische Stadt Petrozawodsk haben Unbekannte aus dem Weltall wahrscheinlich ein schon viele Monate zurückliegendes Himmelsmanöver wiederholt. Gegenüber BILD-am-Sonntag-Redakteur Hans W.Lenhard erklärte der Moskauer Journalist Sergej Guk gestern am Telefon: "Bereits im Sommer vergangenen Jahres wurde über dem Grenzland zwischen der Sowjetunion und Finnland in der Nähe von Petrozawodsk der Abendhimmel minutenlang von zuckenden Lichtpfeilen erhellt." Jetzt vermuten Moskauer Beobachter einen unmittelbaren Zusammenhang des Lichtpfeil-Manövers mit dem späteren bislang geheimgehaltenen UFO-Angriff aus Petrozawodsk. Der Korrespondent der amtlichen sowjetischen Nachrichtenagentur TASS, Nicolai Milow, berichtete: "Ein geheimnisvolles Flugobjekt beschoß die Stadt mit goldenen Strahlen und versetzte die 185.000 Einwohner in Angst und Schrecken." Der Korrespondent interviewte Hunderte von Einwohnern in Petrozawodsk und bestätigte: "Das Loch, dass die Strahlen in eine Fensterscheibe brannten, war etwas größer als ein Hühnerei. Das herausgeschnittene Stück war wie mit einem Diamanten herausgelöst. Es wurde zur Untersuchung nach Moskau geschickt." Im Hafen erzählten Arbeiter dem Reporter, sie seien beim Anblick des UFOs weggelaufen und hätten geschrien: "Das ist das Ende!" Der Wagen eines Arztes soll während des UFO-Angriffs aus unerklärlichen Gründen außer Kontrolle geraten sein.
"UFOs - natürlich gibt´s die! Die Science-fiction-Welle rollt - mit blühender Phantasie. Astronaut G.Cooper schildert reale Erlebnisse" in der Fernsehzeitschrift BILD + Funk Nr.16 für den Zeitraum 22.bis 28.April 1978:
BILD + FUNK: Rund 15 Millionen Amerikaner behaupten, daß sie in den letzten Jahren ein oder mehrere UFOs gesehen haben. Zu ihnen gehören Präsident Carter (in seiner Amtszeit als Gouverneur von georgia) und Sie, der Sie in Deutschland UFOs gesehen haben wollen. Gibt es Ihrer Meinung nach UFOs wirklich? Gordon Cooper: Ja. Ich habe, als ich in Europa Testpilot war, einige hundert UFOs gesehen. Das war in den 50er Jahren, während meiner Dienstzeit in Neubiberg. Aufmerksam wurd eich auf sie durch Berichte unserer Wetterbeobachter, die immer wieder von sehr hoch fliegenden, nicht zu identfizierenden Flugobjekten berichteten. Einmal bin ich selbst an zwei Tagen immer wieder hinter diesen UFOs hergejagt, bis zur Grenze der Steigfähigkeit meines Flugzeugs gestiegen, jedoch nie erreicht.
BILD + FUNK: Wie erklären Sie sich das? Gordon Cooper: Das könnte Ihnen eigentlich nur eine UFO-Besatzung erklären. Jedes UFO, das ich sah, war schneller als mein Flugzeug, konnte höher steigen. Wir haben einmal mit 20 oder 30 F-84- und F-86-Düsenjägern diese UFOs verfolgt, die wir deutlich in Gruppen von 12, 16 oder 20 sehen konnten. Wir stiegen bis auf 15.000 meter, sahen die UFOs, die wie Fliegende Untertassen aussahen. Doch wir konnten ihnen nie nahe genug kommen, um mehr über sie zu erfahren oder zu erkennen, ob sie auch uns gesehen hatten. Faszinierend war ihre Geschwindigkeit. Mal waren sie irrsinnig schnell, um Abstand von uns zu halten, dann langsamer, und manchmal schienen sie in der Luft stillzustehen. Zwei Tage ging das so über Neubiberg, dann waren sie plötzlich weg.
BILD + FUNK: Haben Sie später als Astronaut ähnliche Begegnungen mit UFOs im Weltall gehabt? Gordon Cooper: Nein, nie.
BILD + FUNK: Glauben Sie an die Existenz außerirdischer, intelligenter Wesen? Gordon Cooper: Warum sollten wir die einzigen intelligenten Wesen im riesigen All sein? Und wer sollte dann die UFOs gesteuert haben? ich glaube fest an die Existenz extraterrestrischer intelligenter Wesen. Vielleicht sind sie intelligenter als wir. Sicher sogar, wenn sie solche Supertechnik wie UFOs beherrschen.
BILD + FUNK: Es gibt prominente Wissenschaftler, die die Existenz von UFOs ableugnen. Gordon Cooper: Die haben eben noch nie ein UFO gesehen. Ich kenne eine Menge sehr ernst zu nehmender Leute, die Begegnungen mit UFOs hatten, und ich bin der Meinung, man sollte diesem Phänomen mit wissenschaftlicher Gründlichkeit nachgehen, um die Rätsel zu lösen.
BILD + FUNK: Dieser Meinung ist Präsident Carter auch. Darum hat er die NASA aufgefordert, die UFO-Forschung wieder aufzunehmen. Die NASA hat das aber als zu "ineffektiv und nutzlos" abgelehnt. Gordon Cooper: Auch die Verantwortlichen der NASA sind nicht allwissend.
Fortsetzung folgt... |
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