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04.04.2010 |
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Gibt es ein anderes himmlisches UFO-Oster-Überraschungsei jenseits von Merkur & Venus?Goldene Tage der ´Flying Saucers´: Damals war es, als die Leute auf Biegen und Brechen als neue Mode die ´Fliegenden Untertasssen´ sehen wollten, es war geradezu eine Trend-Epidemie
Ostersonntag, der 4.April 2010 - Freud und Leid waren mal wieder so dicht beieinander: Der RTL-TV-Zuschauer, das unbekannte Wesen aus dieser Welt, hat Menowin Fröhlich in einem Gnadenakt durchgewunken und Kim Debkowski keine Chance auf das Halbfinale gegeben. ´Deutschland sucht den Superstar´ ist jetzt eine Männerrunde geworden, irgendwann war dies absehbar und jetzt ist es eben soweit. So gesehen, war dies jetzt kein echtes Oster-Überraschungsei - abgesehen etwas davon das Manuel Hoffmann noch dabei ist und ´Bad Boy´ Fröhlich sich als ´Zicker´ erwies... - gestern sich aber mit seiner kraftvollen Brüll-Version von Kool & The Gang´s ´Celebration´ rettete (sein Auftritt als Michael Jackson vor zwei Wochen war weitaus besser), Bohlen: "Man merkt, dass die Nerven blank liegen". Seine Fangemeinde dominierte den Saal mit ohrenbetäubenden Sprechchören für Menowin und lauten Buhrufen für seine Gegner. Das allein reicht aber noch nicht für eine Castingshow: Der 22jährige hat die hohen Erwartungen seiner Fans nicht erfüllt und ist mit einem sehr holperigen Gesangsauftritt gestartet. Jurorin Eichinger fällte ein vernichtendes Urteil: "Ich habe nicht viel verstanden. Das war erst Genuschel, dann ein Kraftakt - dir fehlt das Gefühl!" Dieter Bohlen äußerte schwere Bedenken, ob Fröhlich es überhaupt in die nächste Runde schaffen würde. Harte Worte für den 22jährigen Arbeitssuchenden, von dem bis zum Beginn der Show niemand gewusst hatte, ob er überhaupt auftreten würde. Immerhin war er am Sonntag zuvor im Streit mit Mehrzad Marashi aus dem DSDS-Domizil ausgezogen.
Wahre Größe zeigte er, als seine Fans Mehrzad Marashi wie auch die anderen beiden Kandidaten im Lauf des Abends immer lauter und heftiger ausbuhten. Menowin trat ans Mikrofon und forderte seine Fangemeinde auf "nicht zu buhen, bei niemandem, auch nicht bei Mehrzad, es geht hier um Fairness." Es dürfte hauptsächlich diese Geste der Versöhnung gewesen sein, die ihm Sympathie und damit den Einzug in die nächste Runde beschert hat - gesanglich hat er dafür vergleichsweise wenig geboten... Und schwupps war Menowin am Sonntag wieder verschwunden. Welch eine Art von ´Kassensturz´.
Ostern im All: Neue Langzeit-Crew auf ISS - ISS ab jetzt unter Polizeiüberwachung
Pünktlich zum Ostersonntag hat die neue Langzeitbesatzung mit ihrer Sojus-Kapsel an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Das Raumschiff brachte die neue Besatzung zur ISS. Das sind die russischen Kosmonauten Alexander Skwortsow und Michail Kornijenko sowie die US-Astronautin Tracy Caldwell Dyson. Der einstige Polizeibeamte Kornijenko gilt scherzhaft als "erster Polizist im All".
Anderes Thema - Ikonen des Himmels und Wunderbaren
Würde die Abendsichtbarkeit der beiden inneren Sol-Planeten, Merkur & Venus, das himmlische Oster-Überraschungsei 2010 ausmachen? Oder würde da als ´UFO-Airshow´ und fliegende Legende noch etwas anderes - national oder international - herhalten können, die UFO-eX-Files mit wirklich frischem Wind und nicht heiße Luft zu beleben? Welch frommer Oster-Wunsch - schon fast als Bittgebet zur Erfüllung neuer fliegender Tamtam-Sehnsüchte mit dem visionären Impuls in der genauso gewissen Lust an Leichtgläubigkeit?!
Nur mal rhetorisch so gefragt: Wird es eigentlich je wieder ´Ausbuchtungen´ der Weltsphäre geben, in der es zu einem weiteren lebendigen Mythos wie die längst überholten ´Fliegenden Untertassen´ der 1950er Jahre kommen wird? Mit dem Status-Hauch von ´ungewöhnlich´, ´ungeheuerlich´, ´überirdisch´, ´außerordentlich´ und ´fantastisch´ zumindest zu erscheinen - und damit zumindest im ersten Schritt zu provozieren und charismatischen Zündstoff nicht nur für direkte oder heimliche Esoteriker herzugeben. Und so sind wir irgendwie wieder im Wirkungsfeld von Tommaso Pinco und seinem Buch mit hypnotischer Wirkung, "Die Außerirdischen - Der größte Mythos des 20.Jahrhundert", als ´UFO-Akte´ angelangt (siehe auch http://cenap.alien.de/cenapnews/zei... ). Bekanntlich genauso interessant und bedeutungsvoll wie die Arbeit von David Clarke & Andy Roberts - "Flying Saucerers - A social history of UFOlogy" sowie "Engel und andere Außerirdische: UFO-Phänomene in neuer Deutung" von Keith Thompson. Thompson schrieb in seinem Werk, 1991, ganz interessantes: "Wenn ich es mir recht überlege, können die wirklich phantastischen Vorkommnisse noch vor uns liegen. Oder im Himmel über uns*. Oder in den unsichtbaren Tiefen der mythischen Vorstellungskraft. Höchstwahrscheinlich in allen diesen. So ist es all die Jahre über gegangen; so wird es weitergehen."
* = Aber auch dies ist in 2010 - 20 Jahre später - inzwischen auch schon wieder überholt, alter UFO-Tratsch. Es läuft eben längst nicht mehr so rund wie Untertassen...
Die Oster-Botschaft nicht nur in 2010 des UFO-Mythos ist...
"Sie flogen wie ´Untertassen´, die jemand übers Wasser geschleudert hat." So beschrieb Kenneth Arnold 1947 seine Erfahrung. Dieses einprägsame Bild wurde von Journalisten aufgegriffen und haftet allen UFOs seither an. Diese scherzhafte Bezeichnuzng ist mit schuld daran, dass seriöse Wissenschaftler die UFOs nicht ernst nehmen - UFOlogen aber vernarrten sich in die ´Fliegenden Untertassen´ und wurden zu bekennenden ´Flying Saucerers´ damals, heute nennen wir sie Exologen oder kurz Exos. Sie behaupten, dass die ´Götterastronauten aus dem All´ uns Menschen die ganze Historie über begleitet haben - nur sind die Beweise dafür mehr als dürftig. Glauben tun sie dennoch daran, - und betreiben dafür auch eine mythologische Geschichtskonstruktion nach eigenen Ideen. Dem exologischen Weltbild nach waren die Außerirdischen vor vielen Jahrtausenden hier; jetzt sind sie wieder da. Die ´Stargate´-Story ist halt zu gut füür die Geschichte der Wiederverzauberung des Himmels als wundersamer Ort. Nur nüchtern und objektiv gesehen: Das Fehler stichhaltiger, belastbarer Beweise spricht nicht gerade für die Hypothese vom außerirdischen Urpsurng der ´UFOs´ als außerirdische Raumschiffe. Es geht auf jeden Fall aber um kulturspezifische Denkmuster unserer Science Fiction-Generation, um Psychokultur. Es geht auch um die Wisssenschaften desa menschlichen Verhaltens in diesem Bereich und in dieser Dimension. Immerhin doch Wissenschaft, was mehr über die auch vorhandenen religiösen Dimensionen* des ´UFO-Glaubens´ hinausgeht - damit sollten doch die UFO-Anhänger des Fandoms schon mal zufrieden sein. Sind sie aber nicht und unglücklich damit, weil dies dem phantastischen Blickwinkel ihrer Sichtweise auf die UFO-Dinge den Atem nimmt. Grundsätzlich gibt es da eine Angst davor, dass die Wisssenschaft immer beim Thema UFO ins "Psychologische" und damit in ´Kopfsachen´ abgeleitet während die ´Flying Saucers´ handfest aus Nieten, Nägeln und Bolzen für die Gläubigen bestehen. Soviel zum Urzustand der UFOlogie. ´Pfusch am Bauplatz´ sagen andere dazu... Erstaunliche Überreaktionen gehören aber zur Chronik des Themas. Bedingt auch aus nicht zugestandener ´Ahnungslosigkeit´ und ´Ohnmacht´ an oberster Stelle als quasi offizieller Irrweg...
* = Das esoterisch-religiöse Spektrum der UFOlogie in Gestalt des ´Kontaktlertums´ mit seinen mindestens ´pseudoreligiösen Botschaften´ ist ein weiteres Gift für das Thema; Stichwort: ufologische Berufungsvisionen als Manifestationen für das Symbol ´Heil aus dem Weltraum´ und bewusstseinserweiternde Geist-Taufe. Sehen Sie als eine Art ufologische Neuinspiration so auch Scientology. Was für ein Wahnwitz sind also die irdischen Multiplikatoren des Aberglaubens um die ´Flying Saucers´. Gell, was für eine spirituelle ´Evolution´ des Ganzen zum kosmischen Menschen, dem ´Homo cosmicus´...
Erinnern wir uns aber an diesen psychologisch-bedeutsamsamen Aspekt: "Wir haben hier eine Gelegenheit zu sehen, wie eine Sage entsteht", schrieb der große Philosoph und Psychologie-Urvater G.C. Jung über ´Fliegende Untertassen´ vor jetzt weit über 50 Jahren nicht sinnlos nieder. Ich stimme ihm von Herzen zu. Nicht nur erst seit der UFO-Agenda 2010. Ja, die ´Fliegenden Untertassen´ waren einst eine auf die ´Weltseele´ wirkende Idee, die damals funktionierte und die UFO-Legende übrig ließ. Die ´Fliegenden Untertassen´ haben als moderner Weltraumfahrt-Zeitalter-Mythos den menschlichen Glauben und die menschliche Vorstellungskraft auf komplizierte Weise geformt und so eine auch eigenartige ´UFO-Kontroverse´ in Gang gesetzt. Daraus ergab sich eine Chronik der Irrungen und Wirrungen um dieses soziologische Wunder, welches uns in unsere eigene Sackgasse führt. Dies ist der wirkliche Stand der ´UFO-Forschung´ in der Erkenntnis der UFO-Phänomen-Erforschung. Ja, ´UFOlogen´ und ´UFO-Forscher´ haben ihren Anteil an einem folgerichtigen Mythos und seinem Handlungsablauf geschaffen. Ein episches Theater..., welches den mythischen Status in Deutung und Bedeutung nur noch unterstrich. Der Psychologe James Hillman benannte dies einmal "die angebliche Gewissheit der Tatsachen und das Illusorische der Fiktion", tauschen auf dieser Ebene ihre Kleider und führen bei den ´Fliegenden Untertassen´ zu einer "fruchtbaren Leere in der außergewöhnliche Möglichkeiten für Diskussionen ins Spiel kommen - über das Wesen von Geist und Materie, Geist und Seele, Himmel und Erde, das Schicksal des Kosmos. Hier wird alles etwas Metaphysisches." Eben der sagenhafte Gesprächsstoff wegen dem Glauben an das Irrationale, der neue Horizonte den Beteiligten im Geiste eröffnete - hier sind wir wieder bei Kreavität und Inspiration, den Visionen. "Unabhängig davon, ob irgendeines all dieser UFOs nun tatsächlich die Venus oder ein venusisches Raumschiff war", sah es Thompson in seiner Situationsbeurteilung in der er auch die "Buchstabengläubigen in der UFOlogie" und ihrer mythischen Oberflächenstruktur der Erzählungen zur Brust nahm. Wir alle wissen es doch nur zu genau: Alle visionären Untertassen-Gerüchte - blieben als ihr Schicksal genau die. Und die UFOs? Die werden immer wieder zu nicht-erkannten IFOs. Ehemalige UFO-Geschichten werden immer wieder zu alltäglichen Vorkommnisssen ´degradiert´, bitter aber wahr. Was so gesehen auch wieder eine eigene Art von ´Dynamik´ ist. Leider führte die verbreitete Assoziation des Begriffs "UFO" mit ´Fliegenden Untertassen´ als außerirdische Raumschiffe bekanntlich zu erheblichen Missverständnissen, die genauso irreführen. Die meisten Menschen, die glaubten einmal UFOs (meistens zudem nur Lichter in der Nacht) gesehen zu haben, meinten und behaupteten die legendären ´Fliegende Untertasssen´ aus den SF-Büchern ausgemacht zu haben - aber sie werden automatisch in einen Topf damit geworfen und man tut ihnen bitter Unrecht an. Auch wenn diese Erkenntnis wieder die UFO-Freunde des Fantastischen vergrätzt. Externe Linkshttp://cenap.alien.de/cenapnews/zeigen.php?satzid=8616Hypnose Frankfurt am Main |
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