. Zurück C E N A P

02.06.2010


    
Weiter geht´s: The UFO Files - The Inside Story of Real-life Sightings

Unglaublich: Alles ist als Grund des IFO-Übels zur UFO-Wirkung möglich... - Der Schock steckt in den Knochen für die exologisierten ´Flying Saucerers´ - U. es geht mit dem sagenhaften Geschwätz weiter

Mittwoch, der 2.Juni 2010 - der Tag direkt vor Fronleichnam: Das Fest erinnert an die leibhaftige Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie und ist nach katholischem Verständnis begründet in dem Letzten Abendmahl, das Jesus am Abend vor seinem Tod mit den Jüngern feierte...

... Die Flucht aus dem Amt des Bundespräsidenten von Horst Köhler steckt Deutschland immer noch in den Knochen, weil Beständigkeit und Zuverlässigkeit für die Polik als ´Leitfigur´ den Bach runtergingen! Fatal das Zeichen, zumal Berlin uns auch das Image hergibt, wonach alles holpert und stolpert. ... Ablenkendes Fräulein-Gesangswunder Lena hin oder her. Und im fernen Afghanistan ist es sinnbildlich so wild und verwegen wie in der UFOlogie: Anschläge in Kabul; Taliban-Terror sabotiert Karzais Friedenskonferenz! Die Radikalislamisten zündeten Raketen und schickten Selbstmordattentäter unmittelbar nach der Eröffnungsrede von Präsident Karzai. Er wollte die Taliban mit seiner Stammeskonferenz friedlich stimmen - doch schon zu Beginn geriet die "Friedens-Dschirga" von Präsident Hamid Karzai zur Farce. Dabei hieß es doch: Friedensdschirga soll Afghanistan stabilisieren. Terror-Chaos: "Scheiß drauf, wir ziehen unser Ding so wie wir wollen blindlings durch!" war die Antwort der irr-wirren und ideologisierten Taliban... Warum nur erinnert mich dies fatal an die Situation innerhalb der angeblichen aber dafür um so mehr ideologisierten Augen-zu-und-durch-´Wahrheitsaktivisten´ (aka Exo-Fanatiker) in der UFOlogie uns gegenüber...? Heijeijei... Mit Fanatikern* lässt es sich nicht umgehen und reden ist schon eine alte Lehre, warum muss sich dies nur immer und immer wieder neu bestätigen um (daher trotzdem falsch weiter) auf Neoliberalität zu setzen?

* = Gerade auch wenn sie auf das "Charisma" des "geschriebenen, geschriebenen Wortes" ihrer "Bibel" setzen. Natürlich geht es da um seine Verführungskraft, weil genauso gewollt. Es geht auch (psychologisch gesehen) um den Eros der verwendeten Sprache durch die gefundenden und ausgesuchten Reizbegriffe. Unter diesem Eindruck sind schon Mao´s Rote Garden marschiert - um Millionen in einer sogenannten "Kulturrevolution" umzubringen! Klar: Wenn man dumm übertreibt, wird es dümmer. Und: Wenn man klug übertreibt, wird´s nicht klüger. Aber wirksamer. Der Journalist Henri Nannen pflegte zu sagen: Wer predigen will, der muss dafür sorgen, dass die Kirche voll ist. Die Übertreibung macht die Kirche voll, in der man predigt, siehe die UFOlogie mit ihren Auswüchsen - wie letzthin H.Hausdorf und den ´Voyager 2´-Aliens etc pp. Wo ist da die verantwortungsbewusste Moral, wenn sie nicht gerade der Judas der Kohlewillen zum Teufel ging? Es kommt quasi dabei als die richtige Geschäftsidee nur auf die Zutaten und die jeweils psychokulturell-gültige zeitgenössische Zubereitung an. Plan B dazu ist dann: schönfärberisch-galant bluffen, täuschen und tricksen. Davon lebt ja auch jeder Trickbetrüger und Hütchenspieler! Dies ist ja alles nicht Neues, aber immer wieder der Hammer, wenn man sieht, wie einfach die Welt gestrickt ist!

Ein Brecht-Zitat

Wollen wir heute mal wieder schauen, wie wir mal wieder Ihren Leitstern (das Kraftzentrum) in Sachen Kompetenz, Leidenschaft, Brillanz, gesunden (begründeten) Widerspruchsgeist und Unterhaltsamkeit ohne Verunsicherung in der dunklen UFOlogie-Düsternis (Stichwort: Outer Limits der Twilight-Zone) als Licht in der Nacht machen. Im Sinne Bertolt Brechts: "Ich sehe das Neue nahen, es ist das Alte." Apropo: Er hat einen Bekanntheitsgrad, der fast jeden Politiker vor Neid erblassen lässt: 98 Prozent der Deutschen kennen Marcel Reich-Ranicki. Der Bücher-Papst Marcel Reich-Ranicki - Ein Ordensritter der Literatur wird Neunzig! Aus seiner Sprüche-Schatzkiste: "Bravo, das ist Ihre schwachsinnigste Frage!" oder "Ich stelle nur Totenscheine aus, morde aber nicht!" Literaten haben ihm Bücher gewidmet und Kabarettisten Parodien. Er ist der populärste Literatur-Kritiker nach dem Krieg und fühlt sich doch ausgegrenzt; "Kritikerpapst" nennen ihn Kollegen und Schriftsteller in einer Mischung aus Hochachtung und Tadel für seine manchmal unumstößlich, ungeduldig wirkenden Urteile. Deutsche trachteten ihm nach dem Leben, aber in der deutschen Literatur fand er seine Heimat - ein Arbeiter im Weinberg der Literatur. Er ist: Verehrt, gefürchtet, heimatlos. Jetzt feiert Marcel Reich-Ranicki seinen 90. Geburtstag - wenn auch widerwillig.

Hallo und guten Tag mal wieder, wenn es für Sie in Sachen UFOs rund um die Welt geht, da wollen Sie natürlich ´live´ (naja, aber zeitnah auf jeden Fall) im UFO-Newsroom dabei sein und erfahren, wo was los ist. Und ... hier gilt es nicht: UFOlogie-Fans müssen draußen bleiben, auch wenn sie es gerne wollen um dumm zu bleiben und weiter zu machen wie bisher! Warum nur, warum? Um sich ahnungslos zu geben und weiterhin nur mit Worthülsen ´schmücken´ zu können, der Eindruck-Schinderei für noch Dümmere wegen, die jeden Morgen aufstehen! So einfach ist die Antwort.

Through the Window of Time:

1966 - australische UFO-Nestergeschichte kommt nochmals in der ´Herald Sun´ hoch, auch wenn wir noch niemals etwas davon hörten

>Clayton South residents remember the 1966 day they saw flying objects

Flying saucers, crop circles, missing film, disappearing files, denials, military cover-ups, threats and shadowy Men in Black.

It couldn´t happen here? More than 100 witnesses to one of the world´s biggest UFO mysteries {!? - wie gesagt, noch niemals was davon gehört} are adamant that it did, in broad daylight in Clayton South on April 6, 1966. And 44 years later, many are still fuming that the military response and the incident itself have been erased from records. They want some official acknowledgment that something weird happened above and behind Westall high and primary schools that morning.

London´s Telegraph newspaper rates it as the fifth-greatest UFO mystery. But another mystery is how little-known the episode is here. A documentary - Westall ´66: A Suburban UFO Mystery - premieres on Austar and Foxtel´s Sci-Fi Channel at 8.30pm tomorrow. Producers hope it will flush out an official who can say what the military were doing and what they found. Researcher Shane Ryan has spent five years tracking 110 witnesses, but could find no one official, and no record of a military response. But locals remember it vividly, saying it lasted days. A TV crew covered the incident and it screened on the 6pm news, but the film canister from the job was recently found empty in the station archives.

Several witnesses say they were warned off speaking by sharply-dressed men in dark suits, in the principal´s office and at home. The Dandenong Journal {siehe http://en.wikipedia.org/wiki/File:T... } reported the incident on its front page two days in a row, with interviews with witnesses. Many were school pupils who say they saw flying saucers from their school yards. Some ran to Grange Reserve, where the craft appeared to have come down. Terry Peck, 56, was among them, and says she saw a silver, classic-shape saucer rise up. "I was about 6m away from it. I think I saw some lights underneath it. We all got called to an assembly ... and they told us all to keep quiet." Retired engineer Kevin Hurley, a Monash Uni student then, said: "There were army or air force people going around the area with geiger counters or metal detectors. After 44 years, I reckon they need to come clean on this."<

Nach: http://www.heraldsun.com.au/news/cl...

- Siehe und lese zum Westall-1966-UFO auch diese Betrachtung unter http://skeptoid.com/episodes/4208 ! Mit 1966 und Australien verbinde ich den Klassiker des Tully-Nests (siehe dazu auch - http://www.project1947.com/forum/bc... ), was ja viel später für die britischen Kornkreismacher Doug & Dave für ihr Schöpfung als Inspiration diente* und womit eine weitere Mythologie ansetzte: "It quickly became evident that the English crop circle milieu was a startling example of a modern myth in the making", sagte Bill Chalker dazu.

* = "Doug Bower had visited Australia where he had seen media reports of the Tully UFO incident, in which a circular imprint had been left in the reedy swampland from which a flying saucer had been seen taking off. In 1978, when he was back in England, Doug was down the pub one night with his mate Dave Chorley. As they were walking home together, Doug told Dave about what he had heard. They agreed it would be a bit of a laugh if they a created a flying saucer-like indentation in the crop fields to see what kind of reaction they could get. So they did." So fing in England der Crop Circle-Spuk also an. Siehe dazu: http://www.spookystuff.co.uk/DougAn... . Gell, es ist schon Wahnsinn wie die Sachen alle ´unschuldig´ zusammenhängen und eigentlich primitiver sind als in jedem Einzelfall gedacht. Vor allen Dingen braucht man dazu, um dies zu erkennen und den Durch- und Überblick zu gewinnen, kein "neues {altes esoterisches) Bewusstsein" und solch ein Hirnspukkram, sondern in der Nachforschung Ausdauer und man muss sich Zeit nehmen. Nebenbei können sich alle Exos dies mal ganz dick in dunkelroter Marker-Farbe ins Merkheft schreiben, auch um zu zeigen, mal wieder etwas Fundamentales gelernt zu haben und nicht nur dummen Zeugs als ufologisches Ideal wirr im Kopf hinterherzujagen!

False dawns in Land of the Rising Sun - Der Außerirdische sagt Sayonara; Japan schon wieder ohne Regierungschef

>Krise in Japan - "Außerirdischer" Regierungschef tritt zurück

Nach nur acht Monaten im Amt hat der japanische Ministerpräsident Yukio Hatoyama, der nicht zuletzt wegen seiner auseinanderliegenden Augen den Spitznamen "Außerirdischer" trägt, am Mittwoch seinen Rücktritt erklärt. Als Grund nannte er auf einer Pressekonferenz sein gebrochenes Wahlversprechen bezüglich des umstrittenen US-Militärstützpunktes auf der Insel Okinawa.

"Ich trete zurück und ich verlange auch den Rücktritt von (DPJ-Generalsekretär) Ichiro Ozawa", sagte Hatoyama in der live im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz. "Die Öffentlichkeit hat die Arbeit der Regierung nicht verstanden, wir haben ihr Gehör verloren", gab sich der scheidende Regierungschef selbstkritisch. Experten gingen davon aus, dass Finanzminister Naoto Kan neuer Ministerpräsident werden wird. Hatoyama ist bereits der vierte japanische Regierungschef in Folge, der nach weniger als einem Jahr im Amt zurücktritt.

Sozialdemokraten verlassen Regierung - Aus Protest gegen den Wortbruch des Ministerpräsidenten von der Demokratischen Partei (DPJ) hatten am Samstag die Sozialdemokraten die Koalitionsregierung verlassen. Die Regierung verfügt zwar auch ohne die Sozialdemokraten über eine Mehrheit im Parlament, angesichts der bevorstehenden Wahlen zum Oberhaus im Juli wuchs allerdings der Druck auf Hatoyama aus den eigenen Reihen, sein Amt zur Verfügung zu stellen. Hatoyama steht erst seit September vorigen Jahres an der Spitze der Regierung, seine Beliebtheitswerte sind seitdem von 70 auf unter 20 Prozent gefallen. Hatoyamas DPJ hatte bei den Unterhauswahlen im August die fünf Jahrzehnte dauernde Herrschaft der Liberaldemokraten (LDP) beendet. Eine Reihe von Finanzskandalen beschädigte schon bald das Ansehen der neuen Regierung, die zudem Mühe hatte, ihre Wahlversprechen einzulösen. So wurden die Autobahngebühren und die Benzinsteuer entgegen den ursprünglichen Ankündigungen doch nicht gänzlich abgeschafft. Hatoyamas Regierung beförderte auch mehrere Beamte in hohe politische Posten, obwohl sie eigentlich unter dem Motto "Das Volk zuerst" die Beamtenherrschaft im Land zurückdrängen wollte. Mit seiner Kehrtwende hinsichtlich des Militärstützpunktes auf Okinawa verlor Hatoyama weiter an Rückhalt bei den Wählern.

US-Stützpunkt äußerst unbeliebt - Der US-Stützpunkt ist bei der Bevölkerung der Insel Okinawa äußerst unbeliebt. Während die einheimische Wirtschaft von der Truppenpräsenz profitiert, klagen viele Anwohner über steigende Kriminalität, Lärmbelästigung und Unfälle. Auf Okinawa ist fast die Hälfte der rund 47.000 in Japan stationierten US-Soldaten im Einsatz. Hatoyama konnte sich aber mit seiner Forderung nach einer Schließung des Stützpunkts gegenüber den USA nicht durchsetzen. In Verhandlungen mit dem US-Militär wurde lediglich eine bereits 2006 unter der konservativen Vorgängerregierung vereinbarte Verlegung an einen weniger besiedelten Ort der Insel beschlossen.

First Lady mit Kontakt zu Aliens - Neben Hatoyamas "außerirdischem" Aussehen sorgte auch die First Lady immer wieder mit ihren extraterrestrischen Erlebnissen für Aufregung in Japan. So schrieb Miyuki Hatoyama bereits in einem 2008 erschienenen Buch, dass sie vor 20 Jahren von einem dreieckigen UFO zur Venus entführt worden sei.<

Nach: ´Kronen-Zeitung´, http://www.krone.at/Welt/Krise_in_J...

Das ´Handelsblatt´ sah es so unter der Schlagzeile "Das ´Alien´ tritt ab": "´Alien´ nannten sie ihn, den Außerirdischen. Mancher Japaner meinte es abfällig, andere sagten es nur, weil er oft so undurchschaubar, unnahbar und beinah abwesend traurig aus seinen leicht aus dem Kopf tretenden Augen schaute. Als wollte der schlanke große Mann den Finger heben und ´nach Hause telefonieren´, dass sie ihn endlich von dort abholen, wo er seit August letzten Jahres hingeraten war.. Nun ist Japans Premierminister Yukio Hatoyama von selbst entschwunden, ein letztes geheimnisvolles Lächeln gestern für die Journalisten, bevor er heute seinen Rücktritt erklärte. Zurück reist er zu einer Ehefrau, die kurz nach seinem Amtsantritt von Begegnungen mit Außerirdischen schwadronierte und von Traumsequenzen mit Tom Cruise. Es war ein von Anbeginn an unglücklicher Auftritt, vielleicht auch ein Missverständnis. Im Sommer wählten die Japaner Hatoyama mit überwältigender Mehrheit, aber eigentlich wählten sie mit ihm vor allem die alte Regierung ab... Dabei wollte er, der ´Alien´, in seinem karierten Hemd wahrscheinlich einfach nur einmal ein ganz normaler Mensch sein."

Schweiz: Und was ist mit den "UFOs" von Brugg?

Dazu erschien heute in der ´Aargauer Zeitung´ als journalistisches Armutszeugnis NICHTS (genug Zeit genug zur Bereinigung der Situation blieb der Zeitung ja), oder will man nur durch Verzögerung der Aufklärung die Spannung um die IFOs erhöhen (Stichwort: Der "Auf-die-lange-Folter-spannen"-Effekt)? Oder einfach nur überhaupt den ´Schwarze Loch´-Effekt erzielen... und noch nicht das mächtige Licht der Wahrheit scheinen lassen? So kommen UFO-Legenden zustande - auch wenn es kein echtes und wirkliches Informationsproblem gibt! Die Aufklärung wegrutschen lassen kann man dies auch nennen. Die Informations-Bringschuld der Chronisten-Pflicht lag mal wieder nicht an uns (wie es sowieso so nicht ist, sonst wäre dieser tägliche CENAP-UFO-Newsticker eine sinnlose Farce {auch wenn er für die konservativen Hardcore-UFOlogischen eine Misere ist}!), da wollen wir auch kein schief-schräges Image wie in der UFOlogie üblich aufkommen und ins Bild rücken lassen.

Wir erinnern dazu an die Himmelslaternen von Zürich - http://www.youtube.com/watch?v=m9Uj... - mit dem dazu abgegebenen Kommentar: "Wow! The first time, UFOs appear over Switzerland." Darüber hatten wir bekanntlich am 1.Februar 2010 schon in dem Beitrag "Ad Astra: Nach den exologischen Büttenreden zum UFO-Vortrag in Salzburg!" berichtet, aber auch am Tag darauf unter "Schweiz: Verpackte heiße Luft bringt unsere Nachbarn ins Gerede" waren diese Objekte im Bild. So einfach ist es..., Stichworte: Beständigkeit und Zuverlässigkeit. Also geht es hier weiter, so angefressen die UFOlogie-Jünger auch sein mögen, wenn sie sich fragen wie eng es noch für sie wird und sich zum Horst machen...

(West-)Afrika: A UFO spotting we took in the Gambia - March 2010...

...wurde soeben bei YouTube unter http://www.youtube.com/watch?v=AmOm... bekannt. Details dazu: "Although this isnt the best video as this was taken with a 3x zoom on our camera we saw this orange flame come up from the east and then fly over at the speed of light with no sound whatsoever. A large orange flame looked like fire zooming across the clear evening sky. We KNOW it was a UFO." Sofort war sich der erste UFO-Fan/Blindgänger (muss wohl der UFO-Horst sein) sicher, dass das Teil nach dem ´Nibiru´* ausschaut. Da wissen ja unsere Kicker-Buben, was für Erscheinungen sie da auf dem ´Schwarzen Kontinent´ erwartet! Trotzdem gilt: Durchhalten, auch wenn die UFOs noch so tief wie Fußbälle fliegen!

* = Lese dazu: http://www.scienceblogs.de/astrodic... & http://www.scienceblogs.de/astrodic... .

Der englische UFO-Patient: Unsere britischen IFOs, welche immer wieder die MUFON-CES nach dem Motto "Wir wisse von nix!" erfreuen!

>UFO looked ´like a fireball´: An unusual sighting over the night sky north of Inverness has left a Wick woman mystified.

For Cathy Gunn spotted a "glowing, tumbling light" two weeks ago at Embo, near Dornoch. "Around 11.30pm to 11.45pm my husband and I were walking back to our caravan when I noticed a bright yellow light in the sky over Tain. It appeared to be moving towards us, but it looked like it was rolling around rather than flying," she revealed. "At first I thought it was a plane flying north that had exploded or was on fire but as it came nearer all I could see was this glowing light radiating from whatever it was."

Mrs Gunn and her husband, David, were spending a weekend relaxing at the caravan park when they encountered the mysterious sight after leaving an evening function. The 61-year-old said she just happened to look up when she got outside to see the glowing light in the sky. "It was so strange. It was almost like a fireball, but there was no red in it. It was a sort of glowing, tumbling light. There was no noise from it. It moved quickly towards us then off to the side and then back again," she added. Mrs Gunn does not believe it was a Chinese lantern as it was a calm night, with very little wind and the object´s movements seemed deliberate and were very quick.

At the time she asked her husband if it could be a very strong torch or light being shone from the ground, but he replied that there was no beam visible. It was only once the couple were back home and started telling people about the sighting that they thought it could be something otherworldly. "We were both trying to take in what we had seen - wondering what it could have been and quite honestly the idea of aliens never entered my head," she explained. "We chatted and laughed about our experience to family and friends and our young grandson went to school and told his teacher and pals what his Granny and Grandad had seen and no-one really believed him, but then I wouldn´t have either. Then an article appeared in the Caithness Courier when a group of students saw 25 bright lights moving in the sky at the beginning of May and others had reported seeing lights recently." The incident Mrs Gunn referred to involved students holidaying in Foyers who spotted a group of 25 orange lights in the night sky.

The students were adamant that the objects were not Chinese lanterns, as two of them moved to avoid colliding with one another. The spectacle occurred at around the same time as Mrs Gunn´s sighting. RAF employee, Karl King, later spotted what he described as "an orange fireball" in the sky over Inverness.

A spokeswoman for the RAF was yesterday unable to shed any light on the recent observations, stating that the force had recently stopped dealing with the recording of UFO sightings (! - klar, die wissen warum; es ist eben auch alles eine reine Nervensache}.<

Nach: ´Caithness Courier´, http://www.johnogroat-journal.co.uk...

From Outer Space To You ("Aus dem Weltraum zu Dir, huhu!") - in der Moderne über das Internet

Wahrgewordene ´Realsatire´: Wie die Faust auf´s Auge passt da auch dies...

>Mass-participation UFO story goes into orbit

From outer space to cyberspace - is it so ´out there´ to write a mass-participation UFO story? Last week, the Advertiser told how recent reports of UFOs in, around and over Chalfont St Giles were in fact the beginning of an online tale, organised to try to get as many people as possible to contribute. The ´blogostory´ is being run through social network site Twitter, and anyone can write their own paragraph.

The site says the story begins with an alien craft spotted over Chalfont St Giles before it is chased by military jets. The alien pilot abandons his craft and goes on the run through the village. But what happens next - and the ultimate fate of the lost extra-terrestrial - is up to readers-turned-writers. The alien also has a Twitter account for him to tell people his thoughts and feelings as he remains on the run near to the village.

In one recent posting, he says: "Soldiers were out last night looking for me with dogs and helicopters. One dog found me but I scared it off. Must sleep now." Another reads: "One of you humans found me sleeping in a shed. The man pointed a small device at me, so I ran into the woods. Your world is so strange."<

Nach: ´Buckinghamshire Advertiser´, http://www.buckinghamshireadvertise...

Nächste CTU-Kommandoaktion in der kritischen Analyse eines populären Phänomens für die exologisierte UFOlogie, auch wenn wir ganz sicher keine fanatischen UFO- oder IFO-Päpste der Unfehlbarkeit sind!

Die Allerletzen: UFOlogische Schnarchnasen vom "Letzten Abendmahl"

Unglaublich und auch unglaubliche Lehre: Alles ist als Grund des IFO-Übels zur UFO-Wirkung möglich... - und dies fliegt uns kontinuierlich so aufgeheizt als ´UFO-Effekt´ jetzt ins Gesicht! Wer zähmt dieses Monster unter der Psychokultur der ´Alien-Fliegenden Untertassen´??? Wer biegt dies wieder alles schön in der Semantik hin, damit es nett daherkommt? Aber: Und was ist damit, wenn es gar keine ´Fliegenden Untertassen´ gibt? Dann ist alles heiße Luft um nichts, feine Rhetorik und Semantik als exologische Wortschwallerei zur Überlistung in der Worttrickkunst des Neoliberalen hin oder her! Und genauso schaut es doch auch aus! Diese Konzeption des ´Fliegenden Untertassentums´ ist in der Praxis missglückt, funktioniert nur als Vision im virulenten UFO-Virus der Legende und Mythologie*. Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus... sinnbildlich hat da das "Letzten Abendmahl" nicht nur längst begonnen, sondern es ist schon längst rum, der Tisch abgeräumt und gesäubert - auch wenn noch einige unter dem Tisch liegen und vor sich in aller Dreamland-Glückseligkeit und Dummdreistigkeit hinschnarchen... Dies ist (leider) die Inside Story der "free sytle"-mässigen UFOlogie als Pseudowissenschaft und der UFO Files mit ihrem besonderen Abschluß am Ende hinter/unter dem Strich mit drei Buchstaben: IFO... Es gilt so zu hoffen, dass die ´ufologische Messe´ und -Theologie mal ohne Publikum dasteht und ohne psycholigisch-wirksame Stärkung der alten Liturgie erfolgt. Aber es ist eher anzunehmen, dass der Körper willig ist, aber der Geist zu schwach... Diese Reise hat also mehr als eine Dimension, sondern 3 1/2.

* = Der UFO-Voll-Horst: Dies erinnert mich daran, das mich gestern Abend ein eher norddeutscher Herr anrief, der nun endlich auch ein UFO nicht nur sehen, sondern auch aufnehmen konnte - weil es immer Nachts mit gutem Wetter stundenlang am südwestlichen Himmel steht und sich von O nach W ("gegen die Orbitalbahn" {der Satelliten und der ISS}) bewegt; stimmt ja - aber darum geht es auch gar nicht. Es sieht eigentlich zunächst aus wie ein stillstehender Flugzeugscheinwerfer am Himmel, aber dann - ja dann gibt es grüne, rote und blaue Farbschleier (das ganze Spektrum) "wie flukturierend darum". Mit dem Feldstecher wird dann auch klar, dass dieser "besondere helle Stern" gar keiner ist und dann gesellen sich im Zuge der zunehemenden Dunkelheit immer weitere solcher "sich als Sterne tarnender UFOs über den ganzen Himmel darum, nur kleiner". Tja, dann kommen sie raus! Nun habe er sie enttarnt, weil er mit einem Bildbearbeitungsprogramm am Rechner diese Aufnahmen von dem fraglichen Objekt weiter vergrößerte und daraus ganz und gar tolle Erscheinungen - "das wahre Bild der UFOs" - machte. Als ich ihm dann erklärte, dass die natürlichen Stern-Blinkeffekte in unserer Atmosphäre und durch Luftunruhe entstehenden optischen Effekte wie beim Sirus (!) plus der Bildvergrößerung von unscharf gezommten Aufnahmen KEINE Hilfe sind, sondern nur noch mehr zur Verwirrung beitragen und alles dadurch aufsummiert wird, war der Anrufer völlig entgeistert, weil er doch bei der Bundeswehr war und dort lehrnte, die Flugzeuge am Himmel zu unterscheiden (was hat dies mit dem zu tun, was ich eben erklärte?) und er zudem keinen an der Klatsche habe. Ich sei sowieso nicht der richtige Gesprächspartner, wenn ich schon so komme und er suche sich jetzt einen anderen, "der die Sache wirklich versteht, da geht es um viel größere Sachen wie ´Nibiru´ wie ich durch anderen Leute im Internet gelesen habe, die ebenso diesen Stern aufgenommen haben..." Und schon hing er Typ ein; auch gut weil dies mir schon zunehmend zu dabbisch geworden war und ich meinte aus dem Landeskrankenhaus angerufen worden zu sein! Da verliert man schnell den Glauben an das ´Gute´ im Menschen... Erschreckend dabei war wieder einmal, mit welcher ´Ernsthaftigkeit´ der Mann mit seinen Halbheiten bei der Sache war! Dies passte ja wie die Faust auf´s Auge zum vorgestrigen Fall "Blink, Sternlein, Blink...", zu bei YouTube eingestellten Videoaufnahmen nahe Bonn (vielleicht war es auch der selbe Mann der anrief!). In diesem Umfeld lesen Sie auch http://ufo-meldestelle.blog.de/2010... . Wie man sieht, die UFO-Begeisterten erweisen sich selbst nur einen Bärendienst.

Der Schock steckt in den Knochen für die exologisierten ´Flying Saucerers´: The UFO Files - The Inside Story of Real-life Sightings!

Nach der UFO-Falsch-Deklaration durch persönliche Projektionen von Ideen aus dem virulenten UFO-Virus mit imaginärer Kraft für die UFO-Vision:

Wieder Nachrichten über den IFO-Sonderposten - Alles multikausale IFOs oder was beim Projekt "UFO-Disclosure"?

Der IFO-Ausschuß:

"UFO-Alarm! Große Aufregung in Darmstadt!" titelte am 9.April 1983 die ´Abendpost´ aus Frankfurt/a.M. in einem 8,5 cm auf 5,5 cm großen Kasten um dann auf S.10 auszuführen: >UFO-Fieber ging in Darmstadt um! Es waren farbige Laser-Strahlen... Bunte Streifen am dunklen Nachthimmel über Darmstadt sorgten für Minuten unter Bewohnern für helle Aufregung: Blaue, grüne und gelbe Bahnen kreuzten gegen zwei Uhr derart den Himmel, dass schnell die Version in der Stadt umging, da seien "UFOs" im Anflug. Anrufe beim 1.und 2.Polizeirevier klärten rasch das leuchtende Phänomene: Was da über den Himmel jagte, waren keine außerirdischen Flugkörper, sondern Laserstrahlen. Die bunten Strahlen wurden versuchsweise in den Himmel geschickt, um deren Wirkung fürs Auge zu erproben.<

+ Im Zuge der Freigabe von UFO-Papieren (im Rahmen der Freedom of Information Act/FOIA) durch amerikanische Dienststellen, gelangte eine UFO-Meldung aus den DIA (Defence Intelligence Agency)-Unterlagen in Umlauf. Hiernach war am 17.Januar 1987, um 18:45 h, von Bord eines amerikanischen Flugzeugs beim Erreichen des belgischen Luftraums in 20.000 ft Höhe, mit Kurs 310°, nach Eingangs eines Funkspruchs von Maastricht-Control Ausschau nach einer Erscheinung gehalten worden, die bereits vorher der ´Scandianavian Flight 575´ auf dem selben Kurs gemeldet hatte und als großer orangefarbener Lichtball in Begleitung von einem kleineren purpurnen Licht beschrieben worden war. Flight 575 hatte inziwschen bereits nach der Landung aufgetankt und war nach einem Flug auf 31.000 ft in Paris gelandet, auf dem Weg dorthin hatte es an der selben Stelle das Phänomen wieder ausgemacht. Um 19:15 h schauten sich so mindestens drei Crew-Mitglieder der amerikanischen Maschine im Luftraum um und entdeckten tatsächlich ein hell-orangenes, leicht abgeflacht wirkendes Licht in ihrer 1-Uhr-Position. Es fiel ihnen auf, daß diese Erscheinung ungleichmäßig pulsierte und sich dabei scheinbar auf drei bis acht nautische Meilen aufblies. Dabei erschien es knapp unter der in 5.000 ft liegenden und fast geschlossenen Wolkendecke und konnte durch Öffnungen in den Wolken ausgemacht werden. In seinem Kern erschien das Phänomen sehr intensiv und wurde zum Rand hin immer diffuser. Einer der amerikanischen Flieger war ehemals Astronaut gewesen und kannte sich mit Raketenstarts und allem was dazu gehört aus, doch soetwas hatte er noch nie gesehen! Alsbald stieß die amerikanische Maschine auf ein größeres Wolkenloch und die Mannschaft konnte die Erscheinung besser sehen: Zusätzlich zu dem großen orangenen Licht sahen sie einen kleineren aufrechten Zylinder von sehr intensivem orangenen Licht fast am Boden aufragen, was einen der Zeugen dazu anregte es als ein "Laser-Schwert" aus dem SF-Film Krieg der Sterne zu bezeichnen während ein anderer der Beobachter sich eher an eine gewaltige und intensive Flamme erinnert fühlte, wie er sie bereits bei Öl-Bohrtürmen im südlichen Texas ausgemacht hatte. Aufgrund des Weiterflugs verloren sie dann die Sicht auf das schaurige Spektakel, nachdem sie es fast eine halbe Stunde observiert hatten.

Dies ist ein Fall, so wie ihn sich die Nachrichtenagenturen als Teil der UFO-Industrie wünschen. Doch mit der Veröffentlichung des Newsletter "Just Cause" Nr.32 vom Juni 1992 brach der Vorfall zusammen. Wim Van Utrecht, Herausgeber des belgischen "SVL-Newsletter" und einer der bekanntesten belgischen UFO-Phänomen-Untersucher, hatte sich der Meldung in dem DIA-Dokument angenommen und forschte nach. Die Position des gemeldeten Phänomens stimmten zufällig mit einem der größten Chemiewerke in der dicht-besiedelten belgischen Infustriezone überein und war dort auch als stationäre Erscheinung gemeldet worden. Der aufrechte Zylinder ´nahe am Boden´ stand dort wirklich am Boden und war einer der Schornsteine des Geländes, aus dem an jenem Abend eine mächtige Verbrennungsflamme einer Notfall-Gasabfackelung ausgespien wurde. An den Wolken reflektierte sich das Licht wie ein ausgedehnter Lichtball, der von weitem auch am Boden ausgemacht wurde und besorgte Bürger die Polizei alarmieren ließ. Damit hatte tatsächlich einer der drei Flieger-Zeugen den Nagel auf den Kopf getroffen gehabt während die anderen genauso rätselten wie die Crew der skandinavischen Maschine an diesem Abend. Wim Van Utrecht weiter: "Es mag fast schon ein Zufall sein, aber kurz vorher war am 11.Januar 1987 im Hafen von Antwerpen das gleiche passiert und ängste Bürger alarmierten die Sicherheitsdienste, weil man befürchtete die dortige Chemiefabrik sei in die Luft geflogen. Damals hatte es keine Wolken am Himmel gegeben, sodaß sich die Verbrennungsflamme dort nicht spiegeln konnte." Wir können als Mannheimer ein solches Schauspiel nur bestätigen, da in den Anlagen der Ludwigshafener Chemiefirma BASF derartige flammende Erscheinungen immer wieder mal nächtlings zeigen und wieder und wieder in der Region Alarmstimmung hervorrufen, sobald die Wolkendecke niedrig genug ist, um die gewaligen Fackeln als Lichtflecken an den Wolken zu reflektieren und ein bizarres ´Weltuntergangs-Szenario´ andenken läßt, welches mit einem gigantischen Flammenschwert sein Zeichen setzt. Tatsächlich fand auch ´Just Cause´ im "American Meteorological Journal" vom Februar 1887 (!) einen Artikel, überschrieben mit "Luft-Reflektionen über brennenden Ölfeldern", worin man das Phänomen als "Gas-Kometen" beschreibt. Auch hier ging es um Reflektionen von Öl-Bohrturm-Abfackelungen in die Atmosphäre, die 4 bis 6 1/2 Meilen hoch in der Luft wahrgenommen werden können.

Der in den DIA-Akten aufgefundene UFO-Sichtungs-Vorfall weist uns einmal mehr auf, wie hilflos man bei der zufälligen Gewahrwerdung einer ungewöhnlichen Erscheinung aus besonderer Perspektive sein kann und ohne Kenntnis der lokalen Gegebenheiten die wirklichen Auslöser von phantastisch anmutenden Phänomenen niemals erkennt und damit den Gesamteindruck falsch interpretiert. Derartige vom Boden daherkommende Erscheinungen, die Flieger dann in den Luftraum teilweise zu recht projizieren, müßen also bei Piloten-Sichtungen berücksichtigt werden.

"Luftballon löst Alarm aus" meldete am 1.August 1983 die ´Abendpost´ aus Jerusalem: Ein kleiner Luftballon, den Pfadfinder in Jerusalem losgelassen hatten, löste am Wochenende einen Einsatz der israelischen Luftwaffe aus. Zwei "Phantom"-Maschinen und ein Hubschrauber stiegen auf, nachdem ein erschrockener Bürger von einem "großen Ballon und einem Korb mit vier darin stehenden Menschen" berichtet hatte. Die Besatzung des Hubschraubers konnte kurz darauf die beruhigende Mitteilung machen, dass es sich "nicht um fliegende Terroristen", sondern lediglich um "einen kleinen Ballon mit einer daran hängenden Blechbüchse" handele.

"UFO auf Landgang?" meldete dpa und am 10.August 1983 schrieb so die ´Rhein-Neckar-Zeitung´: Die abgekürzt UFO genannten "Unbekannten Flug-Objekte" scheinen mit der sommerlichen Hitze vermehrt gesichtet zu werden. In der norditalienischen Region Friaul will ein Fischer aus Azzano nahe Pordenone in den frühen Morgenstunden des vergangenen Montags ein solches Gerät, Serie "E.T.", beobachtet haben. Die Neugier einer großen italienischen Tageszeitung vom Dienstag wurde allerdings durch die Spuren ausgelöst, die sich am Montag in der Gegend des vermeintlichen UFO-Landeplatzes fanden: ein kreisrunder Brandflecken unbekannter Herkunft, in dessen Mitte sich mehrere kleinere Kreise finden, die weniger verbrannt erscheinen und in der Nähe von Villota di Chions fand sich ein rätselhafter länglicher Brandfleck. Erstaunen löste vor allen die exakte rechteckige Form der 32 Meter langen und 1,80 m breiten Spur aus.

"UFO: Es war ein Scherz" berichtete die ´Kleine Zeitung´ am 12.August 1983 aus Pordenone: Das angebliche Auftauchen eines UFO in der Nähe von Portenone hat jetzt seine Klärung gefunden. Ein Industrieller hatte Verpackungsmaterial aus Kunststoff auf freiem Feld verbrannt, was einige Leute auf den Gedanken brachte, die zurückgebliebenen ungewöhnlichen Brandmarkierungen als UFO-Landestellen zu bezeichnen. Der Fall hat in ganz Italien großes Aufsehen erregt, und es wurden sogar Experten aus Rom entsandt, um Untersuchungen anzustellen. Der Firmeninhaber wird wegen des unangemeldeten Verbrennens von Verpackungsmaterial dem Gericht angezeigt.

+ Dies hinderte aber Hellmuth Hoffmann nicht daran im "Das Neue Zeitalter" Nr.38/1983 zu titeln "UFO-Alarm bei der NATO" und eine totale wilde Geschichte anzubieten, die nichts mit den Realitäten überein hatte: Das hat es in der an spektakulären Vorfällen reichen Geschichte der UFOs noch nicht gegeben: ein zigarrenförmiges Flugobjekt mit einer Länge von 32 Metern ist in der Nähe der Ortschaft Palu der Provinz Pordenone (Italien) gelandet. Stätte des ungewöhnlichen Geschehens war eine mit hohem Gras bewachsene Wiese zwischen einem Maisfeld und einem von Bäumen gesäumten Graben. Der etwa 300 Meter davon entfernt wohnende Bauer Gaetano Ragazzo nahm in der Frühe einen seltsamen geruch wahr, "wie von verbrannten Nägeln". Gleich neben dem Maisfeld entdeckte er dann eine millimetergenau abgeteilte Fläche mit völlig verbranntem Gras, die 32 Meter lang und 180 Zentimeter breit war. Weitere Recherchen ergaben, dass sich innerhalb der Brandfläche eine ungewöhnlich hohe Temperatur entwickelt haben mußte, denn auch das darunterliegende Erdreich war verbrannt. Gleichzeitig meldeten sich mehrere Zeugen, die in der gleichen Nacht aus größerer Entfernung ein zigarrenförmiges Flugobjekt beobachtet hatten, das für kurze Zeit gelandet war, um dann gleich wieder zu starten. Es wurden Bodenproben entnommen und an ein Laboratorium in Görz zur Untersuchung eingesandt... Die italienische Presse und sogar Radio und Fernsehen hatten über die mysteriösen Vorgänge mehrere Tage hintereinander ausführlich berichtet. Von den Ergebnissen der Untersuchungen wurde jedoch nichts weiteres bekanntgegeben...

"Auf UFO-Suche" meldete am 27.Oktober 1983 die ´Frankenpost´: Auf der Suche nach einem unbekannten Flug-Objekt, es ist besser bekannt unter der Kurzbezeichnung UFO, war in der Nacht zum Montag eine Streifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion Stadtsteinach. Die Stadtsteincher waren von der Einsatzzentrale Bayreuth in Marsch gesetzt worden, die ihrerseits ein Amtshilfeersuchen des Einsatzkommandos Coburg vorliegen hatte, da das unbekannte Flug-Objekt erstmals von einem Ehepaar aus Mitwitz gesichtet worden war. Das Ehepaar hatte in Richtung Ochsenkopf sich aufeinander zu bewegende und wieder voeninander entfernende Lichter entdeckt. Da die Kronacher Polizei von einer Anhöhe von Gehülz aus tatsächlich so etwas wie ein UFO ausgemacht zu haben glaubte, wurden die Stadtsteinacher Polizisten als die vermeintlich näher daran befindlichen, gebeten, mit Ausschau zu halten. Die Stadtsteinacher rückten aus - zunächst zum Eichberg, nach Untersteinach und, weil von dort nichts zu sehen war, schließlich zum Sessenreuther Berg. Das UFO konnten sie freilich nicht entdecken...

+ Von diesem Geschehen wurde ich in der zweiten Dezemberwoche 1983 unterrichtet und setzt dann sofort Recherchen an. So telefonierte ich mit den betreffenden Polizeistationen und man erinnerte sich gleich an die Sache. Doch leider, man konnte mir keine ´Fliegende Untertasse´ anbieten. Alles hatte mit dem Anruf des Ehepaar K. angefangen, woraufhin man die Kollegen in einem Polizeifunkruf bat, nach einem unbekannten Flugobjekt Ausschau zu halten. Währenddesen meldete sich ein Rentner aus einem Nachbardorf als weiterer Zeuge eines "rot-aufleuchtenden Körper" über dem Horizont. Nachdem diese Meldung auflief, schaltete die Polizei auch die Kollegen aus den umliegenden Städten ein und bat auch diese darum, am Himmel nach seltsamen Erscheinungen zu achten. Hierdurch entstand eine richtige UFO-Suche an der sich mehrere Streifenwagen extra beteiligten. Doch keine der Streifwagen-Mannschaften konnte das UFO ausmachen. Bis... Ja bis bald darauf allen unterwegs auf UFO-Suche befindlichen Beamten eines auffiel: das "rot-aufleuchtende" UFO wurde von den Zeugen in verlängerter Linie in Richtung Ochsenkopf gemeldet und wenn man dorthin schaut, sieht man aus allen Richtungen tatsächlich ein "rot-aufleuchtendes" Licht rhythmisch blitzendes Etwas neuerdings auftauchen. Nachdem einer der Beamten dies erkannte und seinen Kollegen über Funk dies mitteilte, richteten sich alle Augen auf den Ochsenkopf - und tatsächlich, da war dieses Licht. Daraufhin rief die Polizeieinsatz-Zentrale die beiden UFO-Melder nochmals an und fragte, ob sie in Richtung Ochsenkopf nach wie vor ein rot-blinkendes Licht ausmachten - die Leuten bestätigten dies! Damit war klar, um was es sich handelte. Der auf dem Ochsenkopf befindliche Fernsehturm war gerade erst mit roten Antikollisionslichter ausgestattet worden, was in der Gegend noch ungewöhnlich war... Daraufhin blies die Polizei den UFO-Sondereinsatz selbstverständlich ab. Bemerkenswerterweise wurde die nüchterne Aufklärung den Zeitungslesern aber nicht bekannt, obwohl die Journalist der Zeitung davon wußte, damit wäre die Sache aber keine Story gewesen.

"UFOs in Meckesheim?" berichtete der ´Mannheimer Morgen´ vom 28.Januar 1984: Leuchtende unbekannte Flugobjekte aus dem All (UFOs) glaubten Meckesheimer Bürger nachts am nahen Waldrand landen zu sehen. Unter dem Schutz der eilig herbeigerufenen Polizei pirschten sich die wachsamen Bürger an die vermeintliche Landestelle heran, von wo aus auch ein verdächtig fremdartiges Glimmen ausging. Die UFOs entpuppten sich schließlich als Positionslampen, die ein Jäger auf Pirsch aufgestellt hatte, um Wildbret zu erkennen.

>"Unbekanntes Flugobjekt" erschreckte Enscheder Bürger in der Nacht< berichteten am 28.August 1984 die ´Westfälischen Nachrichten´: Die Polizei fühlte sich schon auf den Arm genommen - beim Flugplatz in Twente zuckten alle nur mit den Schultern. Und dennoch: Immer, wenn es in Gronaus Nachbarschaft Enschede dunkel wurde, kreiste hell erleuchtet eine Fliegende Untertassen am Himmel. Geheimnisvoll wirkte das Flugobjekt, immer in Bewegung, mal auf Blinklicht geschaltet. Und stand es doch mal still am Firmament, war von der Besatzung trotzdem nichts zu erkennen. So einige besonders wache Bewohner der Grenzstadt vor der Polizei und beim Flugplatz. Endlich fanden sich einige Freunde und Helfer, die dem Phantom auf die Spur kommen wollten. Und sie hatten Erfolg! Bei routinemäßiger Kontrolle der "Bodenstation" fanden sich plötzlich drei Tüftler auf der Wache wieder, die dieses abenteuerliche Flugobjekt ersonnen, gebaut und hochgelassen hatten. Mit Licht, um auch abends Spaß zu haben. Die Polizei hat´s ausgeknipst.

Auf Nachfrage bei der Enscheder Polizei wurde die Sache für uns klarer: Die drei Jugendlichen hatten einen Kastendrachen konstruiert und diesen mit Glühbirnchen versehen, die aus 9 Volt-Batterien gespeist wurden. Immer wieder ließen sie diesen Drachen mit Beginn des Abends hoch und sorgten damit für abenteuerliche "Ansichten". Wegen groben Unfugs wurde das Gebilde dann von der Polizei eingezogen.

"UFO-Storch setzt Rentnerin in Angst" meldete der ´Münchner Merkur´ vom 26.August 1985: Der Scherz einer Hochzeitsgesellschaft hat eine Rentnerin in Schweinfurt in erhebliche Aufregung versetzt. Mit den Worten "in meinem Garten ist ein merkwürdiges Flugobjekt gelandet" hatte die 73-jährige die Polizei benachrichtigt. Die eilig angerückten Beamten fanden aber nicht etwa ein UFO von einem unbekannten Stern auf der Wiese, sondern einen Storch aus Styropor. Den hatten, wie die Polizei am Freitag mitteilte, feiernde Polterabendgäste an Luftballons gehängt und als Überraschung aufgelassen.

"UFO aus Nylon?" hieß es am 23.Juli 1986 im ´Mannheimer Morgen´: Mehrere glühende Objekte schwebten vor den Augen staunender Beobachter vom nächtlichen Himmel des Königstuhls in Heidelberg. Eine amerikanische Polizeistreife, die den Vorgang mitverfolgt hatte und anschließend den Erdboden absuchte, identifizierte die "Mini-UFOs" als verkohltes Nylongewebe. Aus dieser Kunstfaser werden gewöhnlich Wetter- und Werbeballons hergestellt. Nach Angaben der Polizei liegt jedoch eine Vermißtenmeldung nach registrierten Flugobjekten bislang nicht vor.

>Chaos wegen "UFO"< meldete dpa aus London und die TZ berichtete am 1.April 1989: Ein als Aprilscherz gedachtes "UFO" hat am Freitagmorgen bei London zu einem Verkehrschaos geführt. Bei dem glitzenden und bunte Lichtsignale ausstrahlenden Flugkörper handelte es sich um einen Heißluftballon in Form eines Tellers. Er wurde gesteuert von Richard Branson, dem Chef des Musikkonzerns Virgin. Der 38jährige machte damit einen Probeflug. Ergebnis: Auf der Ringautobahn stoppten alle Autofahrer und starrten in den Himmel. Zum Glück gab es keinen Unfall.

"Ente der Woche" hieß es am 16.April 1989 in der ´BILD am Sonntag´: Der Bürgermeister einer Ortschaft in Kolumbien telegrafierte in die Hauptstadt Bogota: "Hier ist ein meteorit eingeschlagen. Krater von 100 Meter Durchmesser. 90 Häuser zerstört. Erbitten dringend Bargeld für Rettungsarbeiten." Inspektoren fanden heraus: Es war nur ein kleiner Erdrutsch, zwei Kaffeefelder waren überflutet worden.

Extra: Der Osten sieht UFOs - Moderne Mythologie-Flausen im Kopf freigesetzt, der virulente UFO-Virus aktiv!

Im Zuge der Veröffentlichung von Ed/Frances Walters Buch "UFOs - Es gibt sie" im ´Droemer Knaur´-Verlag gab es manchen Wirbel, da es genau jenes Werk eines Großverlags mit Massenauflage war, welches mittels eines guten Marketings gleich nach der deutschen Wiedervereinigung in Ost und West einschlug. Bis heute kamen mehrere Auflagen bei Droemer Knaur heraus, bis hin zu einigen TB-Auflagen und einer Bertelsmann-Club-Edition. Damit hat "UFOs - Es gibt sie" sicherlich sehr viel dazu beigetragen, um die UFO-Debatte zu nähren und vor allem Dingen den Menschen bestimmte Aberglaubens-UFO-Flausen in den Kopf zu setzen. Wie wir längst wissen war der Fall ein geradezu primitiv zu nennender Fotoschwindel durch Walters selbst inszeniert. Davon aber bekam einmal mehr die breite Öffentlichkeit nichts mit. Am allerwenigsten in der Aufbruchstimmung der neuen Bundesländer bzw der alten DDR, wo UFO-Geschichten ein Tabu darstellten - auch wenn die Menschen dort fetzenweise Gerüchte hierzu aufschnappten und sicherlich auch hier und da von seltsamen Erscheinungen am Himmel etwas mitbekommen hatten. Doch das SED-Regime war treu gegenüber Moskau eingestellt und der ganze Ostblock und die Staaten des Warschauer Pakts wiegelten UFOs als Auswuchs des Kapitalismus ab. So war eben die Leitlinie.

Gleich nach der Wende expandierte der westdeutsche Markt und auch die UFO-Autoren standen in den Jahren des Neuanfangs in Ostdeutschland an, um die neuen Wahrheiten der Marktwirtschaft in Form des Verkaus und der Promotion von UFO-Material anzukurbeln - Millionen neue Kunden galt es zu werben und hinter vorgehaltener Hand hieß es dann "Auf in den Osten und die Ossis ausnehmen". Und die 18 Millionen Bürger der neuen Bundesländer fanden alles schick, was aus dem Westen kam und sie wollten an den Segnungen des kapitialistischen Systems teilhaben. Bedenken muß man auch, daß religiöse Bewegungen und Gruppen dort eher ein Schattendasein lebten und somit dieses menschliche Grundbedürfnis eingeschränkt war, wie so viele andere Bedürfnisse auch. Die Neugier packte viele Ostdeutsche und sie wollten sich auch über die ehemals totgeschwiegenen UFOs informieren. Wenn schon die Wessis trotz jahrzehntelanger Übung mit der Demokratie und Pressefreiheit (schon im Grundgesetz steht: "Eine Zensur findet nicht statt") darin versagten, das UFO-Phänomen richtig zu handhaben, wie sollten dann es die Menschen in Ostdeutschland (und darüber hinaus hinter dem gefallenen Eisernen Vorhang) tun können? So begann auch in den neuen Bundesländern das UFO-Zeitalter genauso einzusetzen, wie es aus dem Westen vorgeschrieben wurde. Endlich konnte der interessierte Mensch sich mit den Mysterien an unserem Himmel vertraut machen und da die Astronomie in der DDR zum schulischen Alltag gehörte, ist es auch kein Wunder, wenn sich viele Menschen von der Idee des belebten Weltraums begeistert zeigten und deswegen anhand der ihnen bisher verborgen gebliebenen UFO-Berichte auch das populäre (wenn auch falsche) UFO-Konzept übernahmen.

Als dann in der neuen Zeit die Menschen natürlich wieder seltsame Erscheinungen sahen, brauchten sie damit nicht mehr hinter dem Berg zu halten und übten sich im westlichen System, indem sie offen darüber sprachen und ihre Meldungen den Medien etc weitergaben. Vielleicht wollte so mancher dabei keinen Fehler machen und Konformität einbringen, um nicht aus der Reihe zu fallen. Wie auch immer, am 5.Mai 1991 erreichte die Berliner "Wilhelm-Foerster-Sternwarte" dann die folgende Anfrage des Ehepaars Bernd und Birgit H. aus Delitzsch bei Leipzig: "Wissen Sie, ob sich in Deutschland schon Personen wirklich ernsthaft mit dem Thema ´UFO´ beschäftigen? Wir glaubten zwar bisher auch nicht an soetwas, bis ich das von Wissenschaftlern aus Florida beglaubigte Buch UFOs, es gibt sie gesehen hatte. Denn eine Woche zuvor hatten wir am hellen Abend auf der Autobahn bei Leipzig ein merkwürdiges Flugzeug gesehen, welches uns 8 Km lang ´begleitete´ und dann sehr tief genau über uns hinwegflog. Es sah fast genauso aus, wie das auf dem Titelbild des Buches abgebildete UFO. Als ich dann das Buch erhielt und unsere Beobachtung an die Adresse des Autors schreiben wollte, fiel mir plötzlich ein, daß wir schon 1977, 1985 und eine Woche zeitiger 1991 drei ebenso merkwürdige, aber unerklärliche Beobachten gemacht hatten." Das Vorstandmitglied R.Zucht übermittelte die Anfrage am 15.Mai 1991 dann an unseren Kollegen Edgar Wunder von der "Vereinigung der Sternfreunde" (VdS), da er den dortigen Fachbereich "Pseudowissenschaften" führte. Nun, sein Thema ist bekanntlich die Astrologie und so übermittelte er uns den Fall zur Aufarbeitung und gab den Zeugen in Delitzsch deswegen Nachricht. Dankend antworteten sie an Wunder zurück: "Bisher glaubten auch wir nicht an die Existenz außerirdischer Raumschiffe, auch wenn wir einräumten, daß es noch vieles gibt, was wir Menschen nicht wissen. Zunächst hielten wir das, was wir sahen, damals für ein etwas merkwürdiges Flugzeug, bis ich dann eine Woche später erst das Titelbild dieses Buches im Katalog sah. Aber erst nachdem ich dieses Buch gelesen hatte, änderte ich meine Meinung über dieses ´Flugzeug´. Gleichzeitig fand ich dadurch die möglichen Erklärungen für viele weitere merkwürdige Begebenheiten, welche sich seit 1977 ereigneten und uns bisher unerklärlich waren..."

Natürlich kann man verstehen, das Beobachter von seltsam anzuschauenden Himmelserscheinungen eine Reihe von Dingen durchgehen, um eine Erklärung für das zu finden, was ihnen da begegnet ist. In diesem Fall war es ein merkwürdiges Flugzeug, was für die Beobachter dann irgendwelche Parameter aufwies, um es schließlich in Zweifel zu ziehen, da ihnen soetewas noch nie unterkam. Auf der Suche nach Antworten ging es Bernd und Birgit H. sicherlich kaum anders als vielen anderen UFO-Zeugen rund um den Globus auch. Zunächst einmal spricht man die Sache mit Familienangehörigen, Freunden und/oder Bekannten durch. Findet sich hier keine akzeptable Lösung, sucht man weiter und sobald dann stark-illustrierte UFO-Literatur ins Gesichtsfeld kommt, wird man darin nach einer visuellen Bestätigung seiner eigenen Observation suchen. Und tatsächlich mag dieses oder jenes dargestellte Phänomen dann in etwa auch der eigenen Sichtung nahekommen oder entsprechen - damit ist der Zugriff des Zeugen garantiert und schon ist er zum Kunden geworden. Der soweit ahnungslose und kaum vorgewarnte Neugierige möchte natürlich mehr über das wissen, was er gesehen hat und läuft damit Gefahr Behauptungen und Darstellungen zu assimilieren die ihm einfach oberflächlich gefallen und auch passen. Hier ist deutlich, daß die Gefahr der unbewußten Manipulation stattfindet und neben neu entstehende Positionen und Meinungen natürlich auch Informationen aus der angelesenen und soweit beeindruckend "seriös" wirkenden Literatur in die eigene Beobachtung einfließen. Vielleicht sollte man dies eine von außen indiuzierte Übertreibung nennen? Unbewußt vielleicht auch deswegen, um seine eigene Observation, die einige periphäre Abweichungen von den Vorgaben der UFO-Literatur ausweisen mag, "rund" zu machen, anzugleichen - dies natürlich, um mehr Glaubwürdigkeit zu erzielen. Das ist also ein ganz gefährlicher Grad, auf dem sich derartige UFO-Beobachter bewegen und balancieren.

Am 25.Mai 1991 schrieb uns Frau H. einen der umfangreichsten Falldarstellungs-Briefe, den wir jemals erhielten - 25 Seiten Din-a-4. So stellte uns die Dame die bisherige Denkwelt in der DDR hinsichtlich des UFO-Phänomens auch vor: "Wir hatten bisher in der DDR so gut wie nichts über UFOs gehört und glaubten, daß diese nur in amerikanischen Filmen (welche wir größtenteils auch nicht sehen durften) existieren. Ansonsten war es eigentlich nur ein Scherzwort für Flugzeuge und Hubschrauber, denn daß es außerirdische Raumschiffe wirklich geben könnte, daran war ja überhaupt nicht zu denken." UFO gleich außerirdische Raumschiffe also auch hier, aufgehängt an populären Hollywood-Bild von Fliegenden Untertassen. Ganz richtig ist es aber nicht, wenn die Beobachterin erklärt, daß der UFO-Begriff in der DDR als Scherzwort für Flugzeuge und Hubschrauber verwendet wurde, sondern weitaus üblicher war es, UFOs als Linsenwolken, Luft-Inversionen, Wetterballone und Eiskristallwolken nach dem Vorbild von Astrophysiker Donald Menzel abzutun. Zwischen den Zeilen wird hier aber vielleicht klar, daß die Zeugin wieder unbewußt an ihre Beobachtung von dem "merkwürdigen Flugzeug" dachte, welches sie bewußt inzwischen als ein solches aber ablehnte, nachdem sie sich von dem Walters-Buch anstecken ließ.

Wie auch immer, die UFO-Wahrnehmung um die es jetzt konkret gegangen war, geschah am 9.Februar 1991 und schon am 18.Februar 1991 hatte das Paar den WELTBILD-Katalog erhalten, in welchem Walters Werk beworben wurde. Wieder gab die Frau an, daß ihr das Titelbild des Werks sofort ins Auge sprang, weil das dortige Objekt "wie unser beobachtetes ´Flugzeug´ aussah". Nachdem sie dann das Buch gelesen hatte, fügte sich das Buch wie ein Schlüssel in die Erlebnisse der Familie H. ein und alle ihre vorherigen Beobachtungen fügten sich Dank des Buches über die Märchengeschichten von Walters "wie in einem Bild zusammen". Damit wird freilich die ganze Affäre für die Zeugen explosiv! Doch wollen wir uns einmal den uns dargestellten "Merkwürdigkeiten" nach Zeit und Raum sortiert annehmen:

Herbst 1977 oder Winter 1977/78, ein kleines Dorf an der Elbe bei Riesa; Bernd H. (damals kannte er seine heutige Frau noch nicht) trat nach einer Hochzeitsfeier gegen Mitternacht allein aus der Dorfgasthof, ab diesem Moment fehlt ihm die Erinnerung an etwa 2 1/2 Stunden. Seine Erinnerung setzt erst wieder ein, als er vor dem Haus seiner Eltern steht, da war es dann etwa 3 h. "Bis heute weiß keiner, wo er sich während dieser Zeit aufgehalten haben könnte. Der Heimweg dauert normalerweise weniger als 5 Minuten (etwa 300 Meter) und um sich zu verlaufen, dazu ist das Darf zu klein", erfahren wir und erinnern uns an das Zeitverlust-Phänomen der Entführungs-Storys, welches Walters ebenso für sich adaptiert hatte. Nun, wichtiger dagegen scheint der Umstand zu sein, unter welchem im konkreten Fall diese "fehlende Zeit" zustandekam: Nach einer durchzechten Hochzeitsfeier spät in der Nacht. Wollen wir so naiv sein und davon ausgehen, daß diese Hochzeitsfeier unter Vegetariern und Anti-Alkoholikern stattfand, die die nur auf warme Milch und Tomatensaft standen? Weitaus eher ist es doch im wirklichen Leben ganz anders: da ist schnell der Schnaps in großer Menge in Umlauf und es wird bis zum Abwinken gezecht. Manchem wird dieser Effekt bekannt sein: Sobald man danach in die eiskalte Luft hinaustritt, haut es einem nach geraumer Zeit um. Ja, ich gebe zu, auch schon derartige "Zeitverlust-Phänomene" z.B. nach Silvester-Feiern und damit unter vergleichbaren Bedingungen erfahren zu haben, nur nannte ich es dann typischer Weise "Filmriß". Verrückter Weise gab es bei meinem eigenen "Zeitverlust-Phänomen" zuvor sogar ein paar Stunden vorher eine Quallen-UFO-Sichtung, die von vielen Menschen in Mannheim-Wallstadt bezeugt wurde und die für uns alle auf ein authentisches, exotisches Objekt zurückging! Leider stellte sich das UFO als ein Miniatur-Heißluftballon heraus, den Flieger zu ihrer Silvester-Party in Mannheim-Neuostheim auf dem dortigen Regional-Flughafen aufgelassen hatten und der in unsere Richtung abgetrieben war. Aber das erfuhr ich erst einige Zeit später, was wäre aber gewesen, wenn ich derweilen auf der Hypnotisier-Couch von jemanden wie z.B. BuddHopkins gelandet wäre...? Können Sie sich vorstellen, welche Schlagzeilen dies mit sich gebracht hätte? "UFO-Skeptiker schwört vom UFO entführt worden zu sein, alle äußeren Begleitumstände können von Zeugen bestätigt werden!" So oder ähnlich stände es in den Gazetten.

1980 dann hatten Bernd und Birgit H. geheiratet und zogen nach Dresden. 1983 wieder gab es einen Umzug nach Delitzsch, wo 1984 ihre Tochter zur Welt kam. Im März 1985 wurde der Mann zur Volksarmee einberufen und zuvor wollten die beiden nochmals die Schwiegereltern besuchen und bei ihnen übernachten - es war Anfang Februar 1985. Bereits im Januar hatten die Schwiegerleute ihren Kindern erzählt, "manchmal Schritte der Oma oben im 1.Stock zu hören" und dies obwohl jene Dame bereits vor einiger Zeit verstorben war: "Auch meine Schwägerin, mein Schwager und zwei weitere Personen hatten das schon mehrmals dort erlebt. Aber vor Toten oder Geistern habe ich keine Angst", erläuterte Frau H. und brachte damit das Para-Phänomen des Poltergeists ein. Es war gegen 20:30 h als man bei den Schwiegerleuten im Wohnzimmer saß. Draußen war eine kalte, ruhige Winternacht angebrochen. Gegen 21h sah die Frau dann durchs Fenster über das angrenzte Feld hinweg, wo sie ein "gelbes Leuchten" ausmachte, aber sonst nichts hörte:

"Sekunden später schauten wir drei uns plötzlich ganz entsetzt an! Das Haus, die Wände, aber nicht der Fußboden vibrierte, als würde ein Riese oder eben eine Riesenkraft von oben an dem Haus rütteln. Die beiden zugeklinkten Türen klapperten, die Scheiben darin klirrten. Ungefähr eine Minute lang, dann war wieder eine Minute lang alles ruhig. Danach ging das Rütteln wieder etwa eine Minute lang, dannw ar wieder eine Minute lang Ruhe. Dabei hörten wir deutlich oben die Schritte, hin und her. Genauso dumpf und langsam, wie wir es zu Lebzeiten der übergewichtigen Oma unten gehört hatten. Dann kam dieses Rütteln wieder, auch wieder eine Minute lang. Dabei polterte es plötzlich laut in der dem Feld zugewandten Ecke, als würde jemand oben im 1.Stock schwungvoll einen großen Korb Kartoffeln auskippen. Als dann Ruhe war, sind wir zusammen nach oben gegangen, aber es war niemand im Haus. Auch dieses ´Leuchten´, was uns in dieser dunklen Wohnung bestimmt ganz besonders aufgefallen wäre, war nicht mehr zu sehen. Keiner von den Nachbarn, deren Häuser zwar sehr nahe stehen, aber nicht dem Feld zugewandt sind, hatte an dem Abend etwas Ungewöhnliches bemerkt. Es gab keine mögliche Erklärung dafür. Ein Erdbeben oder unterirdische Einstürze hätten auch andere Dorfbewohner gespürt, Schwerlasttransporte konnten die einzige, nähere Straße wegen ihrer Breite und den starken Kurven nicht befahren. Außerdem war an diesem Abend so starkes Glatteis, daß nicht einmal die Busse verkehrten. Andere Möglichkeiten für diese starken Erschütterungen gibt es nicht in diesem ruhigen, kleinen Dorf an der Elbe. Mein Mann und ich hatten gleich am nächsten Tag in Dresden einen Baumeister aufgesucht, der sich mit dem Wiederaufbau von Ruinen beschäftigt (z.B. an der Semper-Oper in Dresden) und haben ihm das erzählt. Er sagte uns: ´Daß sich ältere Häuser senken und dabei arbeiten, da sist normal. Aber so schlimm habe ich es noch nicht erlbt. Wenn es wirklich so schlimm war, wie du sagst, dann besteht allergrößte Einsturgefahr für das Gebäude.´ Wir haben deswgen nicht mehr dort übernachtet. Dieses Rütteln aber hatte es weder vorher, noch hinterher wieder gegeben."

Nun, wer die verwahrlosten Altbauten der Ex-DDR kennt, wird sich schon gut vorstellen können, wie die Feststellungen des Baumeisters auf Familie H. wirkten und weswegen sie den Rat beherzigten und bei den Schwiegerleuten nicht mehr nächtigten. Tatsächlich ist es ganz vernünftig auf die Worte des Ruinen-Spezialisten zu hören und nicht immer wenns im alten Gebälk knarzt sind es echte Schritte des Poltergeist. Natürlich kann auch eine Art akustische Halluzination aufgrund des Absenkens und Materialarbeitens während des Vorgangs in einem panikähnlichen Zustand entstanden sein. Ob aber auch ein "Spuklicht" für das gelbe Leuchten auf dem Feld verantwortlich war, wer weiß? Weitaus eher scheint es doch wahrscheinlich zu sein, das z.B. ein PKW-Fernlicht oder ähnliches von einem steckengebliebenen Fahrzeug in der Distanz über dem Feld hing. Kausal voneinander unabhängige Ereignisse werden immer wieder miteinander unbewußt verknüpft und dann als Para-Phänomen zu einem vorgeblichen "roten Faden" zusammengesponnen. Hier paßt dann wieder alles glänzend zusammen und wird neu in übersinnliche Regionen hineininterpretiert. Übrigens puckt die Oma inzwischen längst nicht mehr, da Frau H. entnervt einmal zur Decke hochrief: "Oma, warum läßt du uns denn nicht in Ruhe. Wir haben dir doch nichts getan. Geh und schlafe in Frieden." Im übrigen hatte die bekannte UFO-Forscherin Ann Druffel im MUFON UFO Journal vom März 1992 eine "Technik" vorgestellt mit denen man sich billig und ihrer Erfahrung nach erfolgreich den grauen Eminenzen aus dem Kosmos erwehren kann: Sollte ein Entführungs-Opfer wiederholt Begegnungen haben, so soll es laut und deutlich gegen die Grauen ausrufen: "Haut ab, und kommt nicht wieder." Das helfe vollauf. Graue und Poltergeister, alles Para oder was?

Inzwischen hat Familie H. erkannt, daß all dies irgendwie zusammenhängt und sponn auch eine übergreifende Theorie nach dem Studium der Feststellungen von Walters: "MAN wollte uns wahrscheinlich nur begreiflich machen, da ´oben´ (über dem Haus) sind ´Menschen´, die Kontakt suchen. Es ist so einfach, und doch hatten wir damals nichts davon begriffen." Das Walters-Buch übersetzte die symbolischen Deutungen der einzelnen Erfahrungen in einen neuen Kontext, in ein den Betroffenen nun erst ersichtlichen und verständlichen System, einem neuen Überzeugungssystem. Aus dem Poltergeist wurden nun in Old Germany Zeichen der Aliens und die anderen Erfahrungen sind ebenso zum Teil des angelesenen (und falschen) Erfahrungsberichts von Walters im fernen, sonnigen Florida - dem Sonnenstaat der Schönen und Reichen - aufgestiegen und wurden für Ehepaar H. verinnerlicht auf auf die eigene Erfahrungswelt mit dem ´Übernatürlichen´ projiziert. Wer will es ihnen unter diesen Rahmenbedingungen verübeln? Sicherlich ist es etlichen Menschen vorher und nachher genauso gegangen, wenn sie auf die falschen Priester hereingefallen sind und sich ein Aberglaubens-Konzept damit immer weiter ausbreitet. In der Tat: Hier entsteht ein zum Teil kaum durchschaurer geistiger Gordischer Knoten, denn man nur schwerlich durchtrennen kann - kaum wohl aber die Betroffenen selbst.

Anfang Februar 1991 hatten die Schwiegerelten inzwsichen ihr neues Wohnaus fast fertiggestellt, nachdem das alte Gemäuer abgerißen worden war. Jetzt hatten sie sich ein modernes Haus mit Flachdach geleistet, wodurch auch der Blick auf das bereits erwähnte Feld stellenweise verdeckt ist. Es war am 3. oder 4.Februar gegen 21 h gewesen, ais die H.´s mal wieder bei ihnen waren uznd erstaunt bemerkten, wie "der Himmel und das Feld gleich hinter dem Haus rot-orange beleuchtet waren". Soetwas hatten sie noch nie gesehen, "ein unheimliches, helles Leuchten". Oben rot, unten orange und auf halber Höhe vermischte es sich zu mehreren Farben. Das dauerte etwa 15 Minuten. Dann verging es zehn Minuten lang und kam für zehn weitere Minuten wieder, wenn auch nur mit um die Hälfte verminderter Leuchtstärke. Dann gab es wieder zehn Minuten Dunkelheit und das Leuchten kam für weitere fünf Minuten auf, wieder in der Lichtstärke um einiges reduziert. Frau H.: "Es ist merkwürdig, wieder in der ersten Hälfte des Februar, wieder gegen 21 h, wieder in regelmäßigen Abständen und wieder drei Mal. Genauso, wie damals dieses Rütteln. Sollte es vielleicht das ´Erkennungszeichen´ sein? Da meine Schwiegereltern aber müde waren und irgendeine unbedeutende, natürliche Ursache darin vermuteten, blieben sie auch diesmal im Haus. Fand vielleicht deshalb unsere Sichtung nur knapp eine Woche später statt?" Der Selbstläufer-Mechanismus wird auf jeden Fall deutlich: verschiedene unglaubliche Vorfälle der scheinbar außergewöhnlichen Art schlagen beim anfälligen Menschen an und alsbald fühlt er sich so wie ein "Auserwählter" mit einer unklaren "Bestimmung". Verstärkt wird dieses Gefühl noch durch seine Isolation mit dem jeweiligen Geschehen, welches für ganz hautnah und ohne Zweifel an seiner Realität passierte. Was hat es mit dem dieses Mal beschriebenen Himmelsphänomen auf sich, welches die Schwiegereltern bereits mit einer unbedeutenden, natürlichen Ursache abtaten? Solche Geschichten mit dem Oberbegriff "Brennender Himmel" sind uns durchaus nicht unvertraut. Handelte es sich hier um eine Nordlichterscheinung, die in den letzten Jahren verstärkt auch bis in unsere Regionen herab sichtbar wurden und immer wieder auch von Deutschen in etwa so beschrieben wurden wie von unserem Zeugenpaar nahe Dresden?

Fortsetzung folgt...

Externe Links

http://en.wikipedia.org/wiki/File:The_Dandenong_Journal_-_1966_14th_Apr_-_page_1.jpg
http://www.heraldsun.com.au/news/clayton-south-residents-remember-the-1966-day-they-saw...
http://skeptoid.com/episodes/4208
http://www.project1947.com/forum/bctully.htm
http://www.spookystuff.co.uk/DougAndDaveTheCropCircleHoaxers.html
http://www.krone.at/Welt/Krise_in_Japan-Ausserirdischer_Regierungschef_tritt_zurueck-St...
http://www.youtube.com/watch?v=m9UjVhJ14PM
http://www.youtube.com/watch?v=AmOmy7NlgYw
http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/04/planet-x-ist-weit-weg.php
http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/03/die-jagd-nach-planet-x.php
http://www.johnogroat-journal.co.uk/news/fullstory.php/aid/8212/UFO_looked__like_a_fire...
http://www.buckinghamshireadvertiser.co.uk/south-buckinghamshire-news/local-buckinghams...
http://ufo-meldestelle.blog.de/2010/06/02/lichter-nacht-8719116/
Hypnose Frankfurt am Main

Views: 5006