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29.06.1999


    
UFO-Geschäft platzte nicht

Kuriosum aus Hong Kong

Sachen gibt´s, die gibt´s gar nicht. Wie AP am 28.Juni 1999 aus Hong Kong meldete, hatte Paul Ki Ping-ki versucht ein 2.376 Quadratmeilen großes US-Grundstück im amerikanischen Mittelwesten (Iowa) als UFO-Landegebiet für $ 12,80 pro Quadrat-Inch zu verkaufen. Hierzu warb er in der Hong Kong-Zeitung "The Apple Daily" am 7.September 1995 mit einer Grundstückanzeige. Zwei Tage später reagierte die Zeitung "Oriental Daily News" darauf mit einem Artikel und stellte die Sache unter dem UFO-Blickwinkel in Frage und nannte die ganze Sache einen Hoax. Der 46jährige Ki verklagte daraufhin die Zeitung und gewann. Richter Anthony To kam nach fünfstündiger Beratung mit seinem Kollegen zu "einem kuriosen Urteil", wie er selbst eingesteht. Auch wenn Ki keinerlei Beweise für seine UFO-Behauptung hat, kann er dennoch aufgrund seines persönlichen Glaubens dieses Angebot machen, es liegt an den Grundstückskäufern, ob sie der Sache vertrauen oder ob nicht.


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