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16.09.1999 |
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Der UFO-Mäzen Robert Bigewlow will ins AllDie neuesten Informationen über einen Sponsor der UFO-Bewegung Der UFO-Mäzen Robert Bigewlow
...war Inhalt einer Story ("Patron of UFO Investigations Plans Hotel Expansion - in Space") von Neal Templin am 23.August 1999 im Wall Street Journal. Darüber informierte uns am 9.September 1999 Walter A.Fuchs und schickte den Artikel gleich mit. Sicherlich wird Sie dies interessieren und so erfahren wir neue Details über den "UFO-Millionär" aus dem schillernden Las Vegas.
Bereits Robert T.Bigelow´s Großeltern wollen 1947 in der Wüste bei Las Vegas einen rot-glühenden Feuerball auf sich zurasen gesehen haben, der dan scharf abdrehte und verschwand. Davon erzähltem Oma Delta Thebo und Opa Tom dem kleinen Robert immer wieder, seitdem ist er in die UFO-Affäre verstrickt. In den letzten Jahrzehnten wurde der heute 55jährige Bigelow ganz still zu einem der führenden Finanziers der UFO-Forschung. Egal ob Rindviehverstümmelungen, UFO-Sichtungen und angeblichen Alien-Abduktionen, dies ist sein Thema. Doch nun will Robert Bigewlow noch weiter hinaus und will ein Weltraum-Hotel bauen, wozu in den nächsten 15 Jahren $ 500 Millionen notwendig werden. Einige lachen deswegen über ihn, andere denken, das er schon ein paar hundert Millionen aufbringen könnte. Sein irdisches Geschäft sind die Immobilien von denen ihm 14.000 Hotel- und Appartment-Zimmer hauptsächlich in Las Vegas gehören. Die Immobilien sind ein echtes Imperium im Werte von $ 900 Millionen nach eigenen Angaben, andere Leute aus dem geschäftsleben schätzen es dagegen auf $ 600 bis 750 Millionen ein. Wie auch immer, unzweifelhaft jedoch ist allen, das Bigelow sehr reich ist. Seine Liegenschaften vermietet er wochenweise z.B. an Casino-Mitarbeiter, die jede Woche ihre Miete in "cold cash" berappen. Pro Jahr nimmt er so um die $ 35 Millionen ein, als Profit wohlgemerkt. Fast monatlich eröffnet er unter dem Namen "Budget Suites of America" ein Hotel. Und im Jahr 2004 will er in Dallas einsteigen und dort 10.500 Zimmer anbieten, wodurch er 14 -1074012104es dortigen Markts abdecken würde. Manche Geschäftsleute wie Peter Kline vom Bristol Hotels & Resorts Inc-Verbund dort denken, dass dies soweit hergeholt ist wie Bigelow´s UFO-Theorien.
Für seine Angestellten ist Robert Bigelow ein harter Chef und nach einer Vorstandsitzung mit ihm "kommen die Spitzenleute verschwitzt aus dem Meeting". Sein Verbrauch von Top-Managern ist enorm, wer ihm nicht folgen kann oder will bzw seine Geschäftsidee nicht durchsetzt, ist binnen Tagen weg vom Fenster. Andererseits läd Bigelow monatlich alle seine Mitarbeiter zum Lunch ein und in einer Tombola verschenkt er dann jeweils zehn $ 100-Schecks. Und er schließt jedes Jahr am 30.Juli die ganze Firma in Gedenken an den Geburtstag seines 1992 verstorbenen Sohns Rod Lee, der sich aus versehen selbst erschossen hat.
Mr.Bigelow begann 1990 die UFO-Forschung aktiv mit Mitteln zu untersützen und wie er heute sagt hat er bisher $ 10 Millionen darin investiert, auch wenn er selbst niemals ein UFO sah oder soetwas wie eine Nahe Begegnung derart hatte. "Ich habe zwar mit vielen Menschen gesprochen, die soetwas erlebten, aber verdammt, mich errwischt es nie", sagte er. Für viele Jahre hielt er sich diesbezüglich öffentlich zurück und nur einige wenige ufologische Hardcore-Insider wußten davon Bescheid. Die erste große Initiative war eine Roper-Umfrage betreffs UFO-Entführungen, "weil die US-Regierung davor zurückschreckt das amerikanische Volk auf Begegnungen mit außerirdischem Leben vorzubereiten". Bevor er selbst einstieg, las er 60 Bücher der UFO-Literatur aus den 50ern, 60ern und 70ern, um sich ein Bild zu machen. In den 80ern begann er selbst UFO-Zeugen zu interviewen und da kam ihm schon die Idee ein Netzwerk von Forschern, Ranchern und Ordnungshütern aufzuziehen, welches ihm Tips über z.B. UFO-Sichtungen und Viehverstümmelungen übermittelt. Durch den tragischen Tot seines Sohnes steigerte sich Bigelow´s Interesse am Thema noch mehr. Er und seine Frau Diana spendeten $ 3,7 Millionen um den "Bigelow Chair in Consciousness Studies" an der Universität von Nevada, Las Vegas, einzurichten, wo man prominenten Forscher aus dem Bereich "Leben-nach-dem-Tot" unterstützt.
1995 fand er es dann an der Zeit sein "National Institute for Discovery Science" (NIDS) in Las Vegas als gemeinnützige Einrichtung zu gründen und zu finanzieren. NIDS stellte einen Veterinär, einen Astrophysiker und einen Molekular-Biologen ein und engagierte verschiedene "field scouts", die vielversprechende Sichtungen weiterzumelden haben. So kam es, als man 1996 davon erfuhr, das in Utah´s Uintah Basin ein Rancher mit seiner Geschichte über seltsame Lichter und UFOs über seinem Besitz an die Öffentlichkeit ging. Mr.Bigelow kaufte kurzerhand die Ranch für $ 200.000, stellte den ehemaligen Besitzer als Vorarbeiter ein und stationierte seine Leute zur Beobachtung und Erkundung an Ort. Doch damit waren alle wunderlichen Erscheinungen vergangen. Dennoch hat Mr.Bigelow wenig Zweifel daran, das richtige zu tun. Und dieses Jahr hat er genug Geld gemacht um sich einen weiteren Traum zu erfüllen: den Raumflug.
Nachdem ihm die gradiose Idee kam, rief er Greg Bennett, ehemaliger Boeing Co.-Ingenieur an, der für die NASA am Raumstations-Projekt arbeitete. Mr.Bennett gründete die Artemus Society, die plant eine Kolonie auf dem Mond aufzubauen. Aber als Bigelow seine Idee von einem den Mond umkreisten Weltraum-Hotel vortrug, merkte dieser, das alle seine Pläne damit über den Haufen geworfen wurden und das Mondhotel überhaupt das Tortenstück der ganzen Sache sei. Im April 1999 gründete so Bigelow die Firma Bigelow Aerospace und stellte Bennett ein, um das Ziel "Space Hotel" voranzutreiben. Inzwischen hat die neue Aerospace-Firma 12 Angestellte, darunter ein Veteran des sowjetischen Raumfahrtprogramms. Derweilen reifen auch Pläne, um dieser Firma ein pfeilförmiges Hauptquartier außerhalb von Las Vegas zukommen zu lassen, was wie ein gigantisches Raumschiff ausschauen wird. Der Bau soll im jahr 2000 beginnen.
Nun zu den Kosten des Projektes: Um ein solches Weltraum-Hotel wirtschaftlich aufzubauen müßen die Startkosten pro Pfund Material von heute $ 2.000 auf etwa $ 550 gesenkt werden. Alles hängt davon ab, ob die Raketen-Industrie dies in den nächsten 15 Jahren hinbekommt. Und damit ist die ganze Unternehmung mit einem großen WENN verbunden, aber dies hält Mr.Bigelow nicht davon ab weitere Pläne zu schmieden. Obwohl Bigelow natürlich zunächst einmal ein Geschäftsmann ist und das Weltraum-Hotel auch ein Geschäftsprojekt darstellt, gibt er zu, dass damit wirklich Geld zu machen wohl nur ein Traum bleibt, dazu sind einfach die Chancen zu gering, weil sich schließlich nur wenige tatsächlich den Spaß des Raumflugs leisten können... Aber, haben wir nicht alle Träume?
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