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06.09.1999 |
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"UFO-Pause" nun zu Ende?Neuer UFO-Vorfall aus Krefeld gemeldet Nachdem 1999 in Sachen UFOs wenig ergiebig war und wir das schwächste Jahr der UFOs überhaupt feststellen mußten, werden wir nach den Ereignissen rund um die "UFO-Jagdszenen in Oberbayern" von Anfang August plötzlich aufgerüttelt. Am vergangenen Samstag berichtete gleich die kompllete Crew einer ostdeutschen Sternwarte von ihrem Erlebnis um eine rot-orange Lichtkugel, nun erreicht uns ein UFO-Report aus Krefeld.
Ungewöhnliche Beobachtung bei Krefeld
Am Montag, den 6.September 1999, erreichte uns ein UFO-Observationsbericht aus Krefeld, der ebenso auf den vorausgehenden Samstag zurückgeht. Zeuge Michael von B. sah zusammen mit seiner Lebenspartnerin etwas, für was sie keine eindeutige Erklärung gefunden hatten. Sie diskutierten noch bis spät in die Nacht hinein, was sie da wohl ausgemacht hatten, "kamen aber zu keinem vernünftigen Ergebnis". Über die A.A.S. wurde der Berichterstatter auf die CENAP-Internet-Homepage aufmerksam und gelangte so zu uns in der Hoffnung auf Aufklärung.
Hier der Bericht: "Am Samstagabend, den 4.9.99, gegen 20:10 h, blickte meine Lebensgefährtin zufällig zum Himmel und machte mich auf einen seltsamen, hellen Ball nordwestlich von Krefeld aufmerksam. Die Sonne war gerade am Horizont untergegangen und der Himmel hatte ein wunderschönes helles blau. Es dauerte eine kurze Zeit bis auch ich diesen hellen Ball entdecken konnte. Ich holte dann zuerst mein Fernglas (12x50) und konnte schliesslich eine helle, milchige Scheibe erkennen. Anfänglich dachten wir an die Venus, aber die Bewegung Richtung Osten war zu schnell und nicht linear, sondern unbestimmt geradeaus (eierige Bewegung). Ich übergab das Fernglas meiner Lebensgefährtin zur weiteren Beobachtung während ich mein Refraktor-Teleskop (max. 450fache Vergrößerung) auf unserer Terrasse aufbaute und auf die helle Erscheinung ausrichtete. Mit 250facher Vergrößerung konnte ich dem Objekt bei seiner ungleichen Geschwindigkeit gerade noch folgen. Nach der Scharfstellung der Linse machten wir eine sehr verblüffende Beobachtung. Das Objekt war kreisrund mit scharfen Konturen und hatte vor sich ein weiteres kleines, schwarzes Objekt, welches eine immergleiche Eigenbewegung innerhalb des Durchmesser des großes Objektes vollzog. Es wanderte permanent von der Mitte zur äußeren unteren Kante und blitzte dann kurz auf. Wir waren ziemlich aufgeregt, denn es erinnerte uns zunehmend an einen Kometen bzw Meteoriten. Nach einer Weile (ca. 10 Minuten) verblasste die Erscheinung mehr und mehr bis plötzlich erneut ein heller Blitz vom großen Objekt ausging - mit einer Art Wölkchenbildung auf beiden Seiten der Scheibe. Die große Scheibe hatte sich danach plötzlich in zwei kleinere Objekte aufgeteilt. Beide kleineren Objekte verblassten dann immer mehr. Es kam uns vor, als wenn diese sich immer weiter von uns bzw von der Atmosphäre entfernten. Der ganze Vorgang dauerte ca. 15 Minuten..."
Was hier geschildert worden ist, erinnert an die letzthin gerade berichteten "UFO-Jagdszenen in Oberbayern" und geht auf genau ein gleichartiges Objekt, nämlich ein Wetterballon, zurück. Ein solcher Ballon erscheint tatsächlich wie ein Ball und kann von unten gesehen den Eindruck einer "Scheibe" hergeben. Sicherlich gehen manche fliegende Scheiben-Berichte der frühen Tage des UFO-Spuks auf genau diesen Umstand zurück. Es ist hierbei nur die Frage der Perspektive. Im konkreten Krefelder Vorfall bewegte sich der Ballon deutlich aus der Sonne heraus gegen Osten und verblasste dabei immer mehr im Kernschatten der Erde, die beiden Zeugen hatten damit das Glück, den Vorgang des Zerplatzens in seiner Scheidelhöhe zu beobachten (wieder war der Austritt des Treibgases als Wolkenausbildung gesehen worden), bevor ihm ganz das Licht ausgeknipst wurde. Bekanntlich hängt unterhalb des Wetterballons sein Meßgerätesatz und dieser baumelt unterhalb des aufgeblasenen Ballonkörpers hin und her. Perspektivisch ergibt sich die beschriebene Erscheinung. Auch Josef Schedel konnte den "Aufteilungsvorgang" (besser Abtrennungsvorgang von Meßsonde mit Fallschirm vom zerplatzenden Ballonkörper) bei seinem Fall nicht nur sehen, sondern auch videografieren. Die in die Dämmerung und aufkommende Dunkelheit herabsegelnden Ballonfetzen verblassen dann freilich ebenso, was den fälschlichen Eindruck hergeben kann, als würden sie in die Atmosphäre `hochfliegen` während sie tatsächlich nur herabsinken und mangels Lichteinfall und geringer Größe einfach nicht mehr sichtbar sind.
Wahrscheinlichster Kandidat für den Ballonstart ist das naheliegende Wetteramt Essen vom Deutschen Wetterdienst, wo täglich um 17:15 h (- 30/+ 15 Minuten) ein 4,6 kg schwerer Ballon mit einer Aufstiegsrate von 500 Metern/Minute hochgeht.
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